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Karlsruhe Messe Karlsruhe: "Wir sind zuversichtlich, die Offerta aus dem Boden stampfen zu können"

Das Land Baden-Württemberg hat neue Corona-Regeln für Messen erlassen und so den Weg für die Offerta 2020 in Karlsruhe geebnet. Die Messe in Karlsruhe dürfte mit einer Besucherzahl von bis zu 12.700 Personen stattfinden. Nun hängt das Gelingen von den Ausstellern ab. Können bis Ende Oktober genügend Firmen für die Offerta gewonnen werden?

Seit Mittwoch erlaubt die Corona-Verordnung ab dem 1. August Messen mit einer Teilnehmerzahl von bis zu 500 Personen. Ab dem 1. September dürfen auch Veranstaltungen mit mehr Teilnehmern durchgeführt werden - so auch die Karlsruher Offerta. Diese ist für den Zeitraum von 24. Oktober bis 1. November geplant. Die Veranstalter geben nun bekannt: Die Planungen für die Messe laufen auf Hochtouren.

Die Konzepte würden bereits in der Schublade liegen, sagt Messe Karlsruhe-Pressesprecherin Maren Mehlis im Gespräch mit ka-news.de. "Da nun die Fläche pro Person von zehn auf sieben Quadratmeter reduziert wurde, können wir auf unserem Gelände bis zu 12.700 Besucher begrüßen."

Maskenpflicht für Messebesucher

Die Rahmenbedingungen für das Durchführen der Messe seien geschaffen. Nun liege es daran, genügend Aussteller für den Zeitraum vom 24. Oktober bis 1. November zu gewinnen. "Wir sind mit den Firmen im Gespräch. Einige Verträge sind bereits unterschrieben, doch während die einen unbedingt ausstellen möchten, sind andere noch skeptisch", so Mehlis weiter.

Die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH äußert sich dennoch zuversichtlich, innerhalb der nächsten zwei Monate die Offerta "aus dem Boden stampfen" zu können.

Die Offerta im Jahr 2019. | Bild: bernadette

Die Zeichen für die Offerta 2020 stehen also gut. Besucher müssten jedoch - so schreibt es die Corona-Verordnung vor - auf dem Messegelände eine Maske tragen. Auch die Stände müssen weiter als gewohnt auseinanderrücken. In den Essensbereichen und auch im persönlichen Kundengespräch gilt die Maskenpflicht allerdings nicht.

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  •   Malaika
    (250 Beiträge)

    17.07.2020 13:04 Uhr
    Mit der Offerta
    ist es wie mit der Kaiserstraße, das Niveau sinkt von Jahr zu Jahr. Warum soll man teure Parkgebühren, überzogene Eintrittspreise oder ein überteuertes 3-Zonen-KVV-Ticket kaufen, nur um den Ramsch anzuschauen, den die Aussteller anderswo nicht loskriegen? Angeboten werden hauptsächlich "Lederjacken", mit räudigen Kunstpelzkrägen, deren Leder so steif ist, dass sie von alleine stehen, Plastikhandtaschen en gros von obskuren osteuropäischen Ramschmärkten und alle 10 Schritte ein Tütensuppen- und Fertigsaucen-Stand. Da ist man doch selbst um die Atemschutzmaske froh. Sollte man tatsächlich eine Neuheit entdecken, ist das Teil später im Fachhandel zu einem wesentlich günstigeren Preis zu haben.
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  •   andip
    (10467 Beiträge)

    17.07.2020 15:50 Uhr
    Das Niveau sinkt?
    Nö, das ist schon seit langem, wenn nicht schon immer, ziemlich weit unten.
    Ich gehe nur alle paar Jahre dahin, aber jedesmal wenn ich da hinkomme, sitzen immer an derselben Stelle dieselben Aussteller mit denselben Produkten.
    Das einzige , was sich evtl. ändert, ist das Design der Produkte.
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  •   andip
    (10467 Beiträge)

    17.07.2020 08:22 Uhr
    Na ja
    7 m² pro Besucher? Bisher war es doch eher umgekehrt, nämlich 7 Besucher pro m².
    Ich möchte mal wissen, wie das reguliert werden soll, dass eben nicht die Massen vor der Tür stehen und dann nicht rein dürfen.
    Eintrittskarten nur im Vorverkauf?
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  •   Mondgesicht
    (2350 Beiträge)

    17.07.2020 08:29 Uhr
    Massen
    werden da garantiert nicht vor der Tür stehen. Wer will denn einen ganzen Tag mit Maske durch eine Messe gehen? Und auf das übliche "alles probieren, alles anfassen, alles abgreifen" muss man ja auch weitgehend verzichten. Das Konzept der offerta funktioniert unter Corona-Bedingungen schlichtweg nicht.

    Nee, die Messe kann froh sein, wenn überhaupt Leute kommen. Ob da viele Aussteller mitziehen? Wenn überhaupt, würde ich da einen massiven Rabatt einfordern.
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  •   andip
    (10467 Beiträge)

    17.07.2020 12:27 Uhr
    Nun ja
    In solchen Mengen wie in den vergangenen Jahren werden die Leute sicher nicht dahin strömen.
    Aber ich kann mir vorstellen, dass es immer noch genug Interessenten gibt, die sich nicht von Maske und Co abschrecken lassen.
    Und wenn die dann alle auf einmal ankommen und sich eben nicht gleichmässig über die Zeit verteilen, könnte es eben Probleme geben und man kann nicht alle dann auch reinlassen.
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  •   todi01
    (1149 Beiträge)

    16.07.2020 20:54 Uhr
    Statt 140.000 Besuchern nicht mal 10% davon?
    Und da soll es einen Aussteller geben, der unterschreibt? Für welchen Rabatt bei der Standmiete? 90%? Zwei Jahre zum Preis von einem? Das sind doch entweder Märchen oder wir reden von Ausstellern, die im Homeoffice das Rechnen verlernt haben. Oder wollen Frau Wirtz und ihre Truppe nur ein Lebenszeichen geben, damit man angesichts nun wirklich komplett leerer Kassen nicht auf die Idee kommt, diesen alljährlichen Verlustbringer endlich abzuwickeln?
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  •   kommentar4711
    (2573 Beiträge)

    16.07.2020 21:58 Uhr
    ANTWORT AUF "STATT 140.000 BESUCHERN NICHT MAL 10% DAVON?"
    Selbst bei 90% Rabatt bleiben die Kosten für Hotel etc. Macht einfach keinen Sinn.
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  •   todi01
    (1149 Beiträge)

    16.07.2020 22:40 Uhr
    Mein Denkfehler ist natürlich, dass die 12500
    pro Tag gelten. Also kann man bei Vollauslastung über die gesamte Messedauer doch in den Bereich von ca. 50% der alten Besucherzahlen kommen. Na ja, die Inventa fand ja auch ganz sicher statt, bis sie dann urplötzlich doch nicht stattfand.
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  •   teflon
    (3017 Beiträge)

    17.07.2020 07:19 Uhr
    Ich halte die Zahl für zu
    optimistisch - wer jetzt schon beim Einkaufen nur gezwungenermaßen die Maske akzeptiert, wird sicher nicht einen halben Tag mit dem Ding auf einer Messe rumlatschen wollen.Mein Arbeitgeber hat jetzt für 20 und das erste halbe Jahr in 21 alle Messeauftritte, die bei Fachmessen geplant waren, gestrichen - Einsparpotential, weil Aufwand zu Effekt sich einfach nicht auszahlen.Und auch auf der Offerta wird das so sein, dass viele Aussteller ähnlich entscheiden werden - ich tippe darauf, dass es entweder nur eine rudimentäre Mini-Messe wird oder je nach Infektionszahlenentwicklung, der Stecker komplett gezogen wird. Der Foto-OB hat mit der Spuhlersache schon genug negative Werbung am Hals und will sicher nicht noch ein Messedebakel so kurz vor der Wahl haben - sonst könnte er ja Probleme bekommen mit dem gut alimentierten Platz im Rathaus, wo er seine Zeit bis zur Rente noch absitzen möchte
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