Den Angaben zufolge lag das durchschnittliche Alter der Menschen, die im Südwesten an Corona starben, bei 79,1 Jahren und damit gut drei Jahre niedriger als noch 2020. Die Corona-Toten seien im Vergleich zu Menschen, die an anderen Ursachen starben, nicht mehr überdurchschnittlich alt gewesen, hieß es.

Im Südwesten starben im vergangenen Jahr laut Statistischem Landesamt rund 119.000 Menschen. Das sind 3000 mehr als noch im Jahr zuvor. Zu den häufigsten Todesursachen zählen Kreislauferkrankungen mit einem Anteil von 34 Prozent an allen Sterbefällen und Krebsleiden (22 Prozent). Der Anteil der Corona-Sterbefälle im Südwesten betrug sieben Prozent.