Immer öfter berichten die Medien laut der Initiativgruppe von vielen Millionen verfolgter Christen in islamischen und kommunistischen Ländern. Auch deutsche Politiker seien nachdenklich geworden. Im letzten Jahr sei das Thema Christenverfolgung sogar zu einem Tagesordnungspunkt einer Bundestagssitzung geworden, heißt es weiter.

Teilnehmen werden Christen beider großer Konfessionen

Gerade die Umwälzungen in der arabischen Welt hätten dazu beigetragen, dass sich in der unmittelbaren Nachbarschaft Europas die Lage der Christen weiter verschlechtert habe, so die Veranstalter. Gemeinden und Kirchen, die teilweise auf die Frühzeit des Christentums zurückgingen, seien heute nicht nur im Irak oder in Syrien in ihrer Existenz bedroht.

Die Mitglieder der "Initiativgruppe Karlsruhe für verfolgte Christen" hofft, möglichst viele Mitmenschen zum Lichterzug begrüßen zu können. Teilnehmen werden Christen beider großen Konfessionen sowie der Freikirchen, wie aus der Pressemitteilung hervorgeht. Genügend Kerzen mit Windschutz stehen für die Teilnehmer bereit.

Treffpunkt ist laut Veranstaltern am Freitag, 22. Februar, um 18 Uhr vor der Kirche Sankt Stephan (Erbprinzenstraße).