Die LAN-Party 2for1 ist eine der größten Veranstaltungen ihrer Art deutschlandweit, so der VDVC in einer Pressemitteilung. Nachdem die Convention-X-Treme und die Intel Friday Night Games abgesagt werden mussten, ist dies der erste Computerspiel-Event dieses Jahr im Raum Karlsruhe.

Der VDVC begrüßt die geplante Informationsveranstaltung, da sie "Nicht-Gamern die Möglichkeit bietet zu erfahren, worum es bei LAN-Partys geht". Zudem bekämen die Teilnehmer die Gelegenheit, zu verstehen, warum sich über 300 erwachsene Menschen an einem Ort treffen, um sich mit "Killerspielen" zu beschäftigen.

Zu diesem Zweck wird der Verband zusammen mit NetQuarter am Samstag, 12. September, ab 16 Uhr Führungen anbieten. Im Anschluss ist ab etwa 18 Uhr eine offene Diskussionsrunde zum Thema "Killerspiele" geplant. Die Führungen sollen einen ungezwungenen Einblick in das Geschehen ermöglichen und werden durch erfahrene Mitglieder der Vereine betreut. Diese werden auf Fragen eingehen und Details zu Spielen, Szene und Technik erläutern, kündigt der VDVC an.

Auch Themen wie Jugendschutz und psychologische Phänomene sollen bei der Veranstaltung kritisch betrachtet werden. "Wer Verbote fordert, sollte sich zunächst persönlich angeschaut haben, worum es überhaupt geht", unterstreicht Patrik Schönfeldt, Vorstandsmitglied des VDVC, die Notwendigkeit dieser Informationsveranstaltung. "Viele Menschen haben leider keinen Einblick, worum es bei Computerspielen und LAN-Partys geht."

Die Teilnahme an den Führungen und der Diskussionsrunde ist kostenlos. Allerdings haben aus Gründen des Jugendschutzes nur Volljährige Zutritt zu dem Bereich, in dem gespielt wird.

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