Auf die Wohngeldreform hatte sich die Ampelkoalition Anfang September mit dem geplanten dritten Entlastungspaket geeinigt. Vorgesehen ist laut einem Entwurf aus dem Haus von Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) eine Wohngelderhöhung von durchschnittlich 190 Euro ab Januar. Außerdem soll der Kreis der Berechtigten deutlich ausgeweitet werden. Zu den bisher 600 000 Haushalten kommen bis zu 1,4 Millionen weitere Haushalte dazu, deren Einkommen jetzt unter die neue Wohngeld-Schwelle fällt. So sollen künftig auch Menschen Wohngeld bekommen, die Mindestlohn verdienen oder eine Rente in vergleichbarer Höhe haben.