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Karlsruhe Pläne ändern? Grüne hinterfragen KSC-Stadion

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die bisherigen Planungen für den Stadionneubau zu teuer sind. Die Grünen im Karlsruher Gemeinderat fordern ein Überdenken der Neubaupläne für das Stadion des Karlsruher SC.

"Der KSC hat jetzt die Wahl zwischen zwei Übeln", so Johannes Honné, Fraktionsvorsitzender der Grünen laut einer Pressemeldung der Fraktion. "Wenn er den Kürzungen beim Bau zustimmt, kann er das Stadion nicht wie beabsichtigt vermarkten. Das wiederum wird fast zwangsläufig zu Schwierigkeiten bei der Pachtzahlung führen. Oder er bekommt gar nichts, weil der Neubau platzt." Die Grünen sehen nach eigenen Angaben weiterhin ein hohes Risiko, dass die Stadt am Ende auf den Kosten für den Neubau sitzen bleibt.

Es sei daher die bessere Lösung, "die funktionsfähige Haupttribüne zu erhalten und lediglich die anderen Teile des Stadions zu erneuern". Ekkehard Hodapp weiter: "Das würde viel Druck aus dem Kessel nehmen. Wir sehen ja jetzt, dass es äußerst schwierig zu sein scheint, den geplanten Kostenrahmen einzuhalten".

Die Grünen betonen, dass die bisher begonnenen Maßnahmen dazu dienen, die Sicherheit und die Infrastruktur im Stadionumfeld zu verbessern. Das hatten auch sie im Gemeinderat mitgetragen. Ihnen ist wichtig, dass die hierfür vorgesehenen Mittel nicht für den Bau des eigentlichen Stadionkörpers verwendet werden.

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Kommentare (59)
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  •   Pitchen
    (9 Beiträge)

    18.12.2017 14:03 Uhr
    Fragen über Fragen .... Teil1
    Jo.. am besten alles einstampfen, darauf vertrauen, dass der DFB/die DFL weiterhin die nötige Lizenz erteilt, dass Bauamt der Stadt Karlsruhe weiterhin mit ihren Ausnahmegenehmigungen eine der benötigten Grundlagen dazu schafft usw...

    Das es mit den Stadionwällen Probleme geben könnte, ist ja nicht erst seit kurzem bekannt und wurde meines Wissens schon vor zig Jahren thematisiert und es gab ja schon mal einen Vorschlag diese zu integrieren. Das ein Bau während der Spielbetrieb weiterläuft auch Mehrkosten verursacht ist sicher richtig, aber....

    Ob mit einem Umzug in ein anderes Stadion wirklich dermaßen Kosten eingespart werden können ? In meinen Augen wohl eher nicht, denn auch dann muss/wird ein Sicherheitskonzept erstellt werden, eventuell werden zu jedem Heimspiel dann vermehrt Straßenbahnen eingesetzt oder gar Entlastungszüge, dies zieht dann nach sich, dass die Polizei mit einer höheren Mannschaftsstärke als Begleitung, als Absicherung was auch immer eingesetzt werden wird/muss
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  •   hansischimpansi
    (206 Beiträge)

    18.12.2017 13:53 Uhr
    Gerade
    die Grünen sollten doch ein hohes Interesse an einer ökologisch sauberen Entsorgung
    des sehr wahrscheinlich problematischen Inhaltes der Wälle haben. Irgendwann muss das Zeug eh
    mal abgefahren werden. Das müsste die Stadt dann ganz alleine bezahlen!
    Schuss mir der Erbsenzählerei , baut das Ding endlich!
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  •   lynx1984
    (3126 Beiträge)

    18.12.2017 13:42 Uhr
    Alternative
    Die Grünen haben jetzt die Wahl zwischen zwei Übeln", befürchtet eine führender Ka-News Kommentator. Entweder die Stadt will Profifußball in Karlsruhe halten und gibt dem KSC die Möglichkeit dazu und trägt auch die Kosten hierfür oder aber man sagt seinen Wählern, dass man dem KSC kein zeitgemäßes Stadion mehr anbieten möchte und Oberliga doch eigentlich auch ganz schön ist. Alternaiv offeriert man dem KSC die untere Hub als optimale Fläche für einen Stadionneubau - auch von einem Investor. Dafür kann man den Hardtwald wieder zuwachsen lassen und den Weltkriegsschutt auch einfach da belassen. So einen Scheiß abzuräumen trägt derzeit übrigens der KSC über die Pachtzahlungen in ganz erheblichen Maße mit. Also Weltkriegsabraum beseitigen auf Kosten eines Fußballvereins - die Stadt muss lediglich dies in einem Mantel "neues Stadion" verpacken...

    Ach übrigens hat nicht der KSC die Wahl sondern die Stadt kommt nicht ihren vertraglichen Pflichten nach...
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  •   timo
    (3087 Beiträge)

    19.12.2017 06:34 Uhr
    "Profifußball"
    ...habe dann nicht weiter gelesen. Genug Satire für heute.
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  •   CKone
    (5 Beiträge)

    18.12.2017 13:20 Uhr
    Profifußball braucht professionelle Bedingungen
    Für den KSC und die Stadt Karlsruhe werden jetzt die Weichen gestellt: Wird es hier auch zukünftig Profifußball geben, oder genügt es uns, gegen regionale Vereine zu kicken? Eines steht fest: Profifußball braucht professionelle Bedingungen, und dazu gehört auch ein Stadion, das attraktiv für Sponsoren und Partner sowie nartürlich auch für die Zuschauer attraktiv ist. Die Möglichkeit, dies zu schaffen, besteht jetzt und dann nicht mehr. Und dazu darf man nicht erst warten, bis der Verein in der zweiten oder der ersten Liga spielt. Denn ohne Grundlage keine Einnahmen, ohne Einnahmen keine guten Spieler, und ohne gute Spieler kein TopFußball.
    Jetzt Abstriche am Stadion zu fordern, ist der falsche Weg.
    Zu den Grünen: Ich befürworte ihre Politik auf Landes- und auf Bundesebene, denn ohne die Partei wären die Begriffe Umwelt- und Tierschutz heute noch für die meisten Fremdwörter. Auf kommunaler Ebene muss die Partei darauf achten, nicht (nur) als Blockierer dazustehen.
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  •   RainerBu
    (758 Beiträge)

    19.12.2017 08:24 Uhr
    Stadien
    es gibt schlimmere Stadien.Sogar in Liga zwei...Sandhausen ?
    schlepp halt mal nen Scheich an dem der KSC so gut gefällt, vielleicht finanziert der dann genug vor..
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  •   betablocker
    (4089 Beiträge)

    18.12.2017 13:12 Uhr
    Vorschlag:
    Alles in die Tonne hauen, ein Jahr Pause damit alle Beteiligten in sich gehen können, dann Bildung eines Gesprächskreises und dann fünf Jahre daherlabern.
    Dann ein Konzept beschliessen und dann das Gejammere der Grünen und Linken anhören. Dann alles in die Tonne hauen, ein Jahr Pause...
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  •   CKone
    (5 Beiträge)

    18.12.2017 12:59 Uhr
    Es wird Zeit
    Entweder, das Stadion wird jetzt in vernünftiger und zukunftssicherer Weise gebaut, oder wir verzichten eben fortan auf Profifußball in Karlsruhe. Zukunftssicher heißt: keine Abstriche von den bishetrigen Plänen.
    Was die Grünen angeht: Auf Bundes- und Landesebene stehe ich hinter ihrer Politik, denn ohne diese Partei wären die Begriffe Umwelt- und Tierschutz heute noch für die meisten Fremdwörter.
    Auf kommunaler Ebene muss die Partei aber darauf achten, nicht als ideologische Blockierer und Spielverderber aufzutreten. Mit der ständigen Kritik am Stadion und damit an einer Leidenschaft vieler tun sich die Grünen keinen Gefallen.
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  •   xXJeskoXx
    (99 Beiträge)

    18.12.2017 12:53 Uhr
    Ohmann
    Ick kann es nimmer hören dieses Rumgeheule von diesen Ökofutzies MEIN GOTT EYYYYYY baut dat Ding nu endlich und jut is mann denn lass es galt bissel teurer werden als wenn wir in KA sparsam sind sag nur UStrab wir holen das Geld schon wieder rein in den nächsten Jahrzehnten und falls dieser Blpmchenpflücker und -abschlecker von den Grünen mal auch nur ein kleines bisschen sich den KSC angeschaut hat hätte er gesehn das es garnicht einmal so schlecht mitn KSC aussieht.
    Gut wir werden zwar net 2021 Champions League Sieger aber international brauchen wir uns dann auch nicht mit diesen potthässlichen Stadion jetzt blamieren!!!!!

    Also Ran an die Schaufel und fangt an ..... und redet net IMMER ALLES TOT HIER !!!!!!!!
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