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Karlsruhe Nach Abstieg des KSC: Diskussion über Wildpark-Stadion neu entbrannt

Seit vergangenem Samstag ist es offiziell: Der Karlsruher SC wird in die 3. Liga absteigen. Als Konsequenz aus dem katastrophalen Saisonergebnis fordert die Grünen-Gemeinderatsfraktion, die Planungen für den Neubau des Wildpark-Stadions anzupassen. Und mit diesem Vorschlag sind die Grünen nicht allein.

Mit der Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern war der Abstieg für den Karlsruher SC vorzeitig besiegelt. Mit 1:3 unterlagen die Hausherren im Wildpark. Während die Verantwortlichen beim KSC die Weichen für die 3. Liga stellen, bahnt sich eine neue Diskussion über den Neubau des Wildparkstadions an. Mit einem Antrag will die Grüne-Gemeinderatsfraktion erreichen, dass der Zeitplan für den Neubau angepasst wird. 

Stadt soll nicht auf den Kosten für den Neubau sitzen bleiben

Im ersten Bauabschnitt sollen nur die Baumaßnahmen umgesetzt werden, die für einen Spielbetrieb in der 3. Liga erforderlich sind, so die Forderung der Karlsruher Grünen. "In den Wirtschaftlichkeitsberechnungen zum Neubau des Stadions ist nicht vorgesehen, dass der KSC längere Zeit in der 3. Liga verbleibt", so Ekkehard Hodapp, sportpolitischer Sprecher der Fraktion.

Voraussagen könne die sportliche Zukunft des KSC zum jetzigen Zeitpunkt aber niemand. "Bei drastisch reduzierten Einnahmen aus den Fernsehrechten, Einbußen bei den Sponsorengeldern und geringeren Zuschauerzahlen werden dem Verein jedoch die finanziellen und damit die spielerischen Mittel fehlen, um bald wieder aufzusteigen. In diesem Fall würde die Stadt auf den Kosten für den Neubau sitzen bleiben. Deshalb muss der Gemeinderat jetzt darauf reagieren, bevor die Baufirmen beauftragt werden."

"Eine komplette Aussetzung des Neubaus ist keine Option"

"Die Gegentribüne ist erneuerungsbedürftig und liegt weit vom Spielfeld entfernt. Deshalb sollte dieser Bauabschnitt unabhängig von der Klassenzugehörigkeit als Erstes angegangen werden. Den geplante Abriss und Neubau der Haupttribüne wollen wir dagegen verschieben, bis die sportliche Situation des Vereins dies sinnvoll und möglich macht", konkretisiert der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Johannes Honné, die Vorschläge.

Auch die vorgesehenen Infrastrukturmaßnahmen rund um das Stadion sind nach Ansicht der Grünen auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen. Geplant seien diese für Hochrisiko-Spiele in der Bundesliga und nicht für Begegnungen in der 3. Liga. Hodapp und Honné betonen in der Pressemitteilung, dass dieses Vorgehen zu keinerlei Zeitverzögerung führen würde, wenn der KSC schnell wieder aufsteige. Es könnte aber ein wirtschaftliches Desaster verhindern, sollte der Verein doch länger in der 3. Liga verbleiben.

"Eine komplette Aussetzung des Neubaus halten wir für keine Option. Wir wollen, dass der Verein eine solide Grundlage für den Spielbetrieb hat. Es kann jedoch nicht im gesamtstädtischen Interesse sein, die Augen vor den absehbaren finanziellen Folgen eines längeren Verbleibs in der 3. Liga zu verschließen", so Hodapp und Honné.

Nachverhandlungen und Bürgerentscheid gefordert

Mit diesem Vorschlag stehen die Karlsruher Grünen nicht alleine. Bereits vor dem Abstieg des KSC am vergangenen Wochenende hatten die Kult-Fraktion und die Karlsruher Linken-Stadträte das Thema wieder auf den Tisch gebracht. Die Kult-Fraktion stellt den Neubau des KSC-Stadions nicht infrage, wie Stadtrat Lüppo Cramer im Gespräch mit ka-news betonte. Allerdings sei es notwendig, einzelne Punkte des Stadionvertrags nochmal zu überdenken. 

Den Karlsruher Linken geht das nicht weit genug. Die Karlsruher Linken-Stadträte forderten im Falle eines Abstiegs des KSC in die 3. Liga einen Planungsstopp für den Neubau des Fußballstadions und einen Bürgerentscheid über das Gesamtprojekt. Dieser Fall ist nun eingetreten. Wann der Gemeinderat sich mit dem Thema Wildparkstadion erneut auseinandersetzen wird, steht derzeit noch nicht fest. 

Mehr zum Thema
KSC-Stadion: Aktuelle Nachrichten zum KSC-Stadion und dem geplanten Um- und Neubau im Wildpark. Alle Informationen zu Fläche, Miete und Größe und alle Neuigkeiten zum städtischen Eigenbetrieb und dem Vergabeverfahren.
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  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    03.05.2017 02:28 Uhr
    Vor allem
    hat er halt echt keine Ahnung. Ausser Fantasien aus seiner Jugend von 1850 rum als der VfB Mühlburg noch 130000 Zuschauer pro Spiel an der Honsellstrasse hatte und der KSC noch in weiter Ferne lag.

    Sic transit gloria mundi. grinsen
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12042 Beiträge)

    03.05.2017 09:40 Uhr
    selten
    so gegäääähnt!
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  •   malerdoerfler
    (6056 Beiträge)

    02.05.2017 17:08 Uhr
    Da reicht jetzt doch sicher
    einer der Plätze in Mühlburg oder in Durlach, oder?
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12042 Beiträge)

    02.05.2017 17:22 Uhr
    warum nicht einer bei den
    "Hott-Scheck!"?
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  •   mixe
    (1202 Beiträge)

    02.05.2017 16:53 Uhr
    natürlich stoppen
    wozu braucht eine so schlechte mannschaft (mit einer noch schlechteren führung) ein neues stadion? da nun extrem viel weniger zuschauer kommen kann der ksc (dem es angeblich finanziell so gut geht) ein kleines stadion doch selbst bezahlen. es ist nicht nachvollziehbar warum der steuerzahler diese mannschaft noch subventionieren soll.
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  •   melotronix
    (3273 Beiträge)

    02.05.2017 18:09 Uhr
    oh Gott..
    ..keine Ahnung, aber davon eine ganze Menge. Einfach mal dahergeblubbert......Das Stadion ist unter Vertrag und wird durchgezogen. Da könnt ihr Grünen... Linke und Berufsschwarzmaler euch auf den Kopf stellen und Feuer speien wie ihr wollt. Es belustigt nur noch!!!
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  •   Darth_Vader
    (779 Beiträge)

    02.05.2017 22:06 Uhr
    Da wäre ich mir nicht so sicher.
    Wenn der KSC mangels Pillymillionen insolvent ist, fehlt der Stadt der Vertragspartner. Dann ist schneller Schluß, als du deine überheblichen Kommentare schreibst.
    Deshalb: WELLE RAUS!
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  •   kevin_leser
    (42 Beiträge)

    02.05.2017 17:47 Uhr
    kopf Schüttel
    Was für aussagen!
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  •   Jonny_Weinheim
    (1 Beiträge)

    02.05.2017 16:34 Uhr
    Vetragssituation
    Wurden nicht bereits alle Verträge unterzeichnet? Ist es denn rechtlich überhaupt möglich bereits unterschriebene Verträge einseitig zu ändern?
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (906 Beiträge)

    02.05.2017 16:16 Uhr
    Darum stürzen die Grünen
    immer ab, weil sie politisch nicht verlässlich sind und sie keiner mehr braucht.
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