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Karlsruhe KSC-Stadion bleibt im Wildpark - Gemeinderat lehnt Bürgerentscheid ab

Im Oktober schien es für einen Augenblick so, als sei der langwierige Wildpark-Streit beigelegt. Die Vereinsspitze des Karlsruher SC und Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) einigten sich auf einen Stadion-Neubau am alten Standort. "Differenzen wurden ausgeräumt", hieß es damals. Die Zustimmung der Stadträte stand zu diesem Zeitpunkt noch aus. Am Dienstagabend stimmten die Karlsruher Stadträte nach hitziger Debatte für den Wildpark als Standort. Die detaillierten Stadion-Baupläne sollen dem Gemeinderat im Spätsommer 2014 zur endgültigen Entscheidung vorgelegt werden. Einen Bürgerentscheid über einen Neubau lehnte der Gemeinderat indes ab.

Die Karlsruher Stadträte haben sich am Dienstagabend mit großer Mehrheit für den Standort Wildpark ausgesprochen. Einen Bürgerentscheid wird es über einen KSC-Neubau allerdings nicht geben. In einer Kampfabstimmung lehnte der Gemeinderat einen entsprechenden Antrag der Grünen-Gemeinderatsfraktion ab.

Grüne scheitern - kein Bürgerentscheid

Die Grünen-Gemeinderatsfraktion hatte mit ihrem kurzfristig gestellten Ergänzungsantrag die Debatte um das Wildparkstadion erneut angeheizt: Im Ergänzungsantrag der Grünen ging es darum, zu entscheiden, ob die Karlsruher Bürger neben der Kommunal- und Europawahl möglicherweise einen weiteren Wahlzettel im Jahr 2014 in die Hand bekommen, um beispielsweise über einen KSC-Komplettneubau abzustimmen. Da bei  einem Bürgerentscheid nur mit Ja oder Nein gestimmmt werden kann, hätte hierfür also konkret eine Ja/Nein-Frage nach einem Komplettneubau oder einer Sanierung gestellt werden müssen. Der Vorschlag der Grünen wurde abgelehnt. Mit 22 Nein-Stimmen, 20 Ja-Stimmen und 5 Enthaltungen stimmten die Stadträte gegen die Vorbereitung eines Bürgerentscheids in der Stadionfrage durch die Stadtverwaltung.

Die Stadtverwaltung wird von den Stadträten zudem damit beauftragt, zusätzlich eine günstigere Sanierungs-Alternative statt eines Nebaus in der Größenordung von 40 Millionen Euro zu erarbeiten. Dieser Vorschlag - ebenfalls von den Grünen - fand bei den Stadträten eine breite Zustimmung. Für einen Neubau schätzt die Stadtverwaltung derzeit die Kosten auf etwa 120 Millionen Euro - 66 Millionen Euro für Stadionneubau, 54 Millionen Euro für die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen. Die Stadtverwaltung vertieft nun die Planungen für ein neues Fußballstadion am Standort Wildpark. Zudem sollen die Chancen, Kosten und Grenzen einer Generalsanierung aufgezeigt werden. Außerdem verhandelt die Stadt mit dem KSC über die künftigte Nutzung und Finanzierung des Stadions im Wildpark. Die detaillierten Stadion-Baupläne sollen dem Gemeinderat dann im Spätsommer 2014 zur endgültigen Entscheidung vorgelegt werden.

OB Mentrup: Planungen vorantreiben

Der Abstimmung ging vor den Augen zahlreichen Bürger auf der Besucher-Empore eine fast zweistündige Debatte voraus. Oberbürgermeister Frank Mentrup betonte zu Beginn noch einmal die Wichtigkeit eines neuen KSC-Stadions. Es gehe am Dienstagabend um den Beschluss für den Standort Wildpark sowie den Auftrag an die Stadtverwaltung die Planungen für ein neues Wildparkstadion voranzutreiben - also noch nicht um eine endgültige Entscheidung für oder gegen einen Neubau, so Mentrup. Die Planungen sollten aber möglichst schnell aufgenommen werden, damit die vielen verkehrstechnischen, baurechtlichen und sicherheitstechnischen Fragen sowie Fragen zum Arten- und Naturschutzes rasch geklärt werden könnten, appellierte der OB an die Stadträte.

Die Stadt schätzt derzeit die Kosten für einen Neubau auf rund 120 Millionen Euro. OB Mentrup machte klar: "Wir bauen nicht für den KSC ein Stadion, sondern ein Stadion, das Profifußball in Karlsruhe möglich macht, aber in dem auch andere Veranstaltungen durchführbar sind." Dabei sollten zwar auch die Interessen des KSC als Hauptmieters, aber auch städtischen Interessen berücksichtigt werden.

Die erforderliche Sicherheitsarchitektur, Verkehrsinfrastruktur und Wirtschaftlichkeit sei mit einer Sanierung oder Teilsanierung nicht zu erreichen, so Mentrup. Ein Neubau könne auch in Etappen erfolgen. Die Stadt werde "nicht blauäugig in eine Investition hineinrennen", versicherte der OB. Die Stadt erwarte, dass es durch den wirtschaftlichen Betrieb des Stadions, erfolgreichen Fußball und entsprechende Verträge zu einem finanziellen Rückfluss vom Verein an die Stadt komme, der je nach Spielklasse unterschiedlich hoch ausfalle. Ein Neubau bedeute laut Mentrup schließlich auch: Höhere Einnahmen, weniger Unterhaltungskosten und geringere Ausgaben für die Sicherheit. Zähle man die vom Land zugesicherten elf Millionen Euro und mögliche Finanzspritzen von Investoren aus der regionalen Wirtschaft hinzu, so verliere die Summe von 66 Millionen Euro die "Dramatik, die sie auf den ersten Blick hat".

Zur Grünen-Idee eines Bürgerentscheids merkte Mentrup noch vor der Abstimmung an, dass hierfür noch nicht alle Fakten vorlägen. Der Gemeinderat könne sich aber Ende Februar/Anfang März auf konkrete Fragestellungen einigen - hierfür sei dann aber eine 2/3-Merheit der Stadträte notwendig.

CDU wirft Grünen Verhinderungstaktik vor

Bei den Fraktionen kam der Vorschlag der Grünen allerdings nicht gut an. CDU-Stadtrat Detlef Hofmann sah dadurch die "zielorientierte Wiederaufnahme der Stadiondebatte" von den Grünen bewusst torpediert. "Bis vor 14 Tagen dachte ich, wir hätten nach fast zehn Jahren in Sachen KSC-Stadion die Kuh vom Eis." Dann seien die Grünen "aus heiterem Himmel mit ihrer Forderung nach dem Bürgerentscheid" gekommen. Aus Sicht der CDU sei das reine Verhinderungstaktik. "Sie wollen sich ihrer Verantwortung als gewählte Vertreter der Bürger entziehen", so Hofmann. Eine Stadt wie Karlsruhe brauche Spitzenkultur und Spitzensport. Der KSC sei ein "Image-Faktor" für die Stadt. Die CDU stehe grundsätzlich zu Bürgerentscheiden, zum jetzigen Zeitpunkt sei die Forderung aber völlig überflüssig. "Die CDU will einen Neubau, alles andere wäre reine Geldvernichtung", so Hofmann weiter.

Grünen-Stadträtin Bettina Lisbach verteidigte den Antrag ihrer Partei: "Der Wildpark ist der richtige Standort, aber es geht nicht, dass die Stadt ein Stadion komplett finanzieren soll." Erst jetzt, nachdem sich Stadt und Verein geeinigt hätten, sei es überhaupt sinnvoll gewesen, über einen Bürgerentscheid nachzudenken. "Wir wollen nicht verzögern oder verschleppen", betonte sie. Neben dem Bürgerentscheid forderten die Grünen eine günstigere Sanierungs-Alternative zu prüfen  - diese dürfe maximal 40 Millionen Euro kosten. "Diese Größenordnung ist realistisch", so Lisbach.

SPD kritisiert Grüne und stimmt dann doch dafür

Die SPD spricht sich ebenfalls für einen Neubau aus. Denn das Stadion sei zu marode, hier reiche eine Sanierung nicht aus. Auch die VIP-Räume seien für heutige Zeiten nicht mehr akzeptabel. "Der KSC ist Image-Träger für die Stadt Karlsruhe, wir sollten das machen", so SPD-Stadtrat Heinrich Maul. Er kritisierte zudem heftig die Grünen für ihre Bürgerentscheids-Idee. "Sie haben ein gestörtes Verhältnis zu Bürgerentscheiden. Auch nach dem Kombilösungs-Bürgerentscheid haben Sie weiter dagegen gekämpft. Wenn der Bürgerentscheid nicht in Ihrem Sinne ausgeht, dann werden Sie weiter machen und weiter meckern", so Maul. Seine Fraktion stimmte aber dennoch später dafür, dass die Stadt einen Bürgerentscheid vorbereiten solle.

Thomas Hock von der FDP: "Der Kommunalwahlkampf ist seit heute eröffnet. Wenn die Grünen das wünschen, werden wir uns beteiligen." An die Grünen adressiert sagte er: "Wir akzeptieren keinen Bürgerentscheid, der auf Parteitaktik beruht." Das sei ein falsches Signal. Ganz nach der Devise: Die Politische Klasse könne sich nicht einigen, jetzt müsse der Bürger ran. Die FDP habe eine klare Haltung: "Wir wollen einen Neubau und dafür stehen wir."

KAL: "Keinen 120 Millionen plus X Komplettneubau"

Für Eberhard Fischer von der Karlsruher Liste (KAL) ist klar, dass der aktuelle Zustand des Wildparkstadions so nicht bleiben könne. "An manchen Stellen muss man sich sogar dafür schämen", so Fischer in Hinblick auf die Toilettensituation. Zudem sei der Blick auf das Spielgeschehen von zahlreichen Plätzen schlecht. "Wir sollten einen neuen Wildpark bauen, eine Grundsanierung macht keinen Sinn." Doch der KAL-Stadtrat bemerkt: "Der Bau eines Stadions ist keine kommunale Pflichtaufgabe.Vor uns stehen in den nächsten zehn Jahren immense Investitionen." Fischer nannte unter anderem die Schulsanierung, das Klinikum, sozialer Wohnungsbau und die Kombilösung. "Nur wenn der KSC eine faire Miete bezahlt, erst dann macht ein Neubau Sinn." Die Stadt, der Steuerzahler und der Gemeinderat hätten bisher keine Zusicherung vom Verein, dass die Miete in Zukunft fließen werde. Ein solcher "letter of intent" (schriftliche Absichtserklärung) sei aber notwendig. Die KAL befürworte zudem einen Umbau des Wildparkstadions in Etappen. "Die KAL will keinen 120 Millionen plus X Komplettneubau, den der KSC nicht bezahlen kann."

Niko Fostiropoulos von die Linke fordert, der "Kommerzfußball muss schwarze Zahlen schreiben, damit er sich ein neues Stadion leisten kann". Die Finanzierung des Stadions für den Profifußball sei keine Aufgabe der Kommune. Es gebe wichtigere Projekte wie beispielsweise der soziale Wohnungsbau. Friedemann Kalmbach von Gemeinsam für Karlsruhe (GfK) sagte in der Diskussion: "120 Millionen Euro sind kein Pappenstiel, aber wir bauen nachhaltig." Dennoch sei es empfehlenswert, auch günstigere Varianten zu prüfen.

Jürgen Wenzel von den Freien Wähler (FW) bekannte sich ebenfalls zum Standort Wildpark. "Wir bejahen einen Neubau. Wir wünschen uns, dass am Ende ein neues nachhaltiges Stadion mit einer guten Infrastruktur und einer guter Anbindung für die Fans entsteht. Es geht darum, jetzt voranzugehen. Lassen Sie uns nicht stocken, Karlsruhe braucht ein Stadion, das dieser Stadt würdig ist."

Hier finden Sie alle Anträge und Dokumente zur Sitzung im Wortlaut (Link führt zur Webseite der Stadt Karlsruhe)

Mehr zum Streit um das KSC-Stadion finden Sie hier:

Stadion-Debatte im Gemeinderat: KSC bleibt im Wildpark - jetzt geht's um Finanzen

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  •   haymaug4
    (584 Beiträge)

    18.12.2013 20:16 Uhr
    Typisch Karlsruhe
    Entschieden ist immer noch nichts, alles nur aufgeschoben Ganz nach dem Motto: KARLSRUHE VIEL VOR NICHTS DAHINTER !!!
    Soll doch der nächste Stadtrat entscheiden, wenn wir jetzt nichts machen, vielleicht werden wir wieder gewählt, oder auch nicht !
    Hoffentlich fliegen die Grünen Quertreiber allesamt raus !!!
    Bitte sorgt dafür !!!
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    18.12.2013 16:41 Uhr
    Was bei
    einer Bürger- bzw. Mitgliederbefragung rauskommt demonstriert der Golfclub Bruchsal eindrucksvoll.

    Das neue Restaurant im neuen Clubhaus soll den Namen LaGo bekommen. Zusammengesetzt aus LAngental und GOlf.

    Die baden auch in Ideen, unglaublich...
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  •   arlekin
    (148 Beiträge)

    18.12.2013 15:49 Uhr
    Neubau
    Wildpark, jetzt! Der Worte sind gebnug gewechselt, nun lasst uns endlich. . .
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  • unbekannt
    (8 Beiträge)

    18.12.2013 14:56 Uhr
    Weihnachtsgeschenk für alle Stadträte?
    Das hier wäre evtl ein gutes Weihnachtsgeschenk für alle Stadträte gewesen?
    http://www.stadionwelt-business.de/index.php?rubrik=bau_und_planung&site=ratgeber-outdoor-sportstaetten&kat=&ukat=
    Stadionarchitektur bzw. deren Entwicklung der letzten 20 Jahre in Dtld, verfolge ich genau. Nur wirklich "Unwissende" können auf die Idee einer Sanierung kommen. Einfach mal bei stadionwelt.de surfen und sich schlau machen. Oder ganz einfach DFB-Stadionhandbuch...gibt's kostenlos im www. Ich verstehe nicht, warum sich ein Stadtrat nicht einmal die Zeit für so etwas nimmt. Und dieser Herr von der "SED-Nachfolgepartei" sollte mal anerkennen, dass gerade wohl seine Klientel gerne auf Fußballevents geht zwinkern Auch die IHK-Studie muss man nicht haben. Dass ein funtionierendes Stadion einer Stadt in einer Technologieregion Interesse bei der Wirtschaft bekundet, ist doch keine besondere Erkenntnis, die ein Gutachten braucht. Schade, dass wir keine Leute haben, die Mäzen "anlocken" können = echte Helden!
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  •   Joker1894
    (3060 Beiträge)

    18.12.2013 12:52 Uhr
    ...
    Was ist mit den Millionen die bereit gestellt wurden? Wir diskutieren schon seit 20 Jahren und jetzt kommen Grüne und Linke mit Steuergeldverschwendung. Steuergelder dienen dem Allgemeinwohl und die Allgemeinheit der KSC Fans will ein reines Fussballstadion für Ihren KSC - innig geliebt von tausenden (genau). Neues Stadion 35.000 Plätze. Mindestens 20.000 werden immer kommen. Die Fans sind da, wenn sie gerufen werden. Union, Pauli, Augsburg haben es vorgemacht. Selbst Offenbach hat ein gescheites Stadion.

    Jagt dieses Volk der Verhinderer und Bremser endlich aus der Stadt!

    Wenn es in KA kein neues Stadion gibt, wird der Wohnraum auch nicht bezahlbarer. Bei einer Moschee diskutiert auch keiner über Wohnungsmangel.

    Wenn die Millionen vom Land flöten gehen, ist Mentrup wortbrüchig geworden und sollte aus dem Rathaus gejagt werden. Lediglich die CDU steht hinter dem KSC.
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  •   mcclaney
    (1463 Beiträge)

    18.12.2013 17:03 Uhr
    ...
    OB Mentrup hat die festgefahrene Situation um einen Wildpark-Neubau erst wieder ins Rollen gebracht...während sich die CDU um irgendwelche Luftschlösser an der Autobahn kümmerte.
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  •   Thowe
    (54 Beiträge)

    18.12.2013 11:40 Uhr
    Vergessen....
    ...werden hier in der Diskussion auch immer gerne die seit Jahren jährlichen(!) Ausgaben in Millionenhöhe für Flickschusterei (neue Wellenbrecher, Toilettenproblematik, vorsintflutliches Flutlicht, für welches es keine Ersatzteile mehr gibt etc.), um wenigstens den Spielbetrieb von behördlicher Seite aufrecht halten zu können. Das wäre bei einem Neubeu doch zumindest für 15 Jahre, wenn nicht sogar für länger, erstmal erledigt. Vermutlich kommt es, wenn man nix macht, auf 30 Jahre Nutzungsdauer gerechnet, teurer, als wenn man Geld in die Hand nimmt. Wie schon in einem Kommentar geschrieben, kostet das Stadion rund 120 Mio, also 4 Mio pro (Nutzungs-)Jahr plus Zinsen, abzgl. den 11 Millionen, die das Land zuschiesst, abzgl. geringeren Kosten für Sicherheit, abzgl. höherer Einnahmen für die Stadt aus Miete, Gewerbesteuer und zusätzlicher Einkäufe in der Innenstadt, abzgl. Einnahmen aus anderen Veranstaltungen, abzgl. der oben erwähnten jährlichen Flickschusterei. Was bleibt da übrig?
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  • unbekannt
    (37 Beiträge)

    18.12.2013 11:09 Uhr
    Streit um wenig
    Um was wird sich hier eigentlich gestritten . Die einen wollen einen Umbau für 40 Millionen die anderen einen Neubau für 65 Millionen. Die Infrastukturkosten von 55 Millionen bleiben die gleichen . Also geht es hier um 95 Mil. für einen Murgs , oder um 120 Mil. für was neues modernes . Über 25 Mil. so eine endlos Debatte zu starten ist in meinen Augen nur lächerlich
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  •   Thowe
    (54 Beiträge)

    18.12.2013 11:47 Uhr
    Eben,...
    ....zumal es die vom Land bereitgestellten 11 Millionen meines Wissens nur bei einem Neubau oder Umbau gibt und nicht bei einer Sanierung. Zumindest war das genauso mal dargestellt worden.
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  •   Fragensteller
    (730 Beiträge)

    18.12.2013 12:18 Uhr
    Vorsicht
    Die Grünen wollen 40 Mio inkl. Infrastruktur!
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