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Karlsruhe KSC-Stadion: Was bisher geschah - der Wildpark-Streit im Überblick

Im Juli 2016 war es endlich soweit: Ein neues Stadion für den Karlsruher SC! Der Gemeinderat packt das Thema nach jahrelangen Debatten in trockene Tücher, im November werden die Verträge unterschrieben. 2017 werden die benötigten Grundstücke erworben und der Eigenbetrieb für den Stadion-Bau gegründet. Doch dann steigt der KSC in die dritte Liga ab - und die Diskussion entbrannt von Neuem. Wir haben den langen Weg zum neuen KSC-Stadion im Überblick.

 

2000 - 2002

Die Debatte um ein neues Fußballstadion wurde erstmals im Jahr 2005 und 2006 konkret: Doch schon zuvor gab es erste Entwürfe für den Umbau des Wildparkstadions:

 

Herbst 2000: Entwürfe von Designer Luigi Colani.

April 2002:  Erste Pläne für den Umbau des Wildparkstadions  (Architekten-Büro Fiebiger)


Die Umbau-Pläne 2002: Komplette Überdachung der rund 33.000 Zuschauerplätze. Heruntergezogene Dachkonstruktion für bessere Atmosphäre im Stadioninneren mit zwei geöffneten Ecken für die Rasenbelüftung. Drei neue Tribünen mit Unterrang und und erhöhten Oberrang. Platz finden sollten im Stadion weiterhin: Ein McDonalds-Schnellrestaurant, ein Fitnesszentrum mit 3.000 Quadratmetern, eine Apotheke und eine Drogerie.

Kosten: 38 Millionen Euro. Finanzierung offen.
Mögliche Partner: RWE und EnBW haben Interesse an einer Beteiligung im zweistelligen Millionenbereich in Aussicht gestellt. Allerdings nicht im finanziellen Rahmen, sondern mit Gewerken wie Flutlicht, Rasenheizung und Haustechnik.
Name: Wildparkstadion

2005 -2006

2005 und 2006 untersuchte die Stadt Karlsruhe insgesamt sieben mögliche Standorte für das Wildparkstadion: "Rosenhof", "Mess­platz", "Gleis­bau­hof", "Hub", "Seehof", "Rüppur­rer Wiesen" sowie "Neue Messe". Nach der angesetz­ten Bewer­tungs­skala, die aus den Haupt­kri­te­ri­en "Städ­te­bau­li­che Vorgaben", "Grund­stücks­ver­hält­nis­se", "Planungs­recht­li­che Vorgaben" und "Infra­struk­tu­ran­bin­dung" bestand, blieben laut Stadt am Ende als Alter­na­tive zum Wildpark nur noch zwei mögliche Standorte bestehen: die Untere Hub und der Gleisdreieck/Durlacher Allee.

Bis 2006 liegen die Pläne für ein neues Stadion auf Eis. Im März dann die Entscheidung: Das Wildparkstadion soll umgebaut werden, der Baubeginn wird auf Mai 2007 gesetzt. Im August zieht sich der KSC zurück: Aufgrund finanzieller Forderungen in Millionenhöhe aus der Vergangenheit, könne der Verein nicht in die geplante Besitzgesellschaft für ein neues Stadion eintreten.

Die Stadt will in Eigenregie bauen, der Baubeginn verzögert sich im Dezember auf 2008. KSC und Stadt können jedoch keine Einigkeit über die künftige Miete erzielen. Damals im Gespräch: 4,5 Millionen Euro pro Jahr forderte Karlsruhe, der KSC bezifferte seine Schmerzgrenze bei 2,2 Millionen Euro.

Zuschauerzahl: 40.000 bis 45.000
Kosten: 55 bis 60 Millionen Euro
Finanzierung: Klassische Bankenfinanzierung, keine Investoren, Beteiligung der Stadt Karlsruhe bleibt offen
Bauzeit: Zwei Jahre plus X, Umbau bei laufenden Betrieb (25.000 Zuschauer möglich)
Infrastruktur: Kein Straßenbahnanschluss, Parken am Adenauerring, Parkplatzsituation noch offen
Name: Wildparkstadion

2007

2007 steht vor allem die Finanzierungsfrage im Vordergrund: Die Stadt schlägt dem KSC drei Varianten vor - alle beinhalten eine Festmiete von 1,75 Millionen Euro - je nach Variante soll sich der KSC zusätzlich an Neben- und Betriebskosten sowie Instandhaltung beteiligen. Der Stadt gehen im Gegenzug alle Einnahmen aus dem Namensrecht zu. Schlussendlich einigten sich Stadt und KSC auf 35 Prozent der Ticketeinnahmen in der ersten Bundesliga, beziehungsweise 40 Prozent in der zweiten Liga.


Zuschauerzahl: 35.000
Kosten: 58 Millionen Euro
Finanzierung: Stadt Karlsruhe mit 30 Millionen, Land Baden-Württemberg mit 11 Millionen, 18 Millionen Euro durch Kommunalkredite, zusätzlich städtischer Zuschuss in Höhe von 1,2 Millionen Euro (entspricht damaligen Aufwendungen für das Stadion)
Baubeginn: Sommer 2008, Fertigstellung Ende 2010
Stadionmiete: Zwischen 1,75 und 2,25 Millionen Euro
Eigentümer: Stadion soll an eine noch zu gründende KSC-Stadionbetriebsgesellschaft verpachtet werden, deren Eigentümer zu 100 Prozent KSC sein soll
Name: Wildparkstadion
 

2008

Das neue Stadion steht erneut vor dem Aus. Der Grund: Gestiegene Kosten, offene Finanzierung. Bis zu 17 Millionen Euro teurer soll der Umbau werden - "aufgrund ungeklärter steuerlicher Fragen, vom KSC begehrter Garantien und zusätzlicher räumlicher Wünsche, veränderter Auflagen des DFB und der DFL sowie gestiegener Baupreise zustande", heißt es damals vonseiten der Stadt Karlsruhe.

Der KSC ist ob dieser Verlautbarung sauer - der Wildpark-Zoff ist in vollem Gange, die Fronten verhärtet. Die unterschriftsreifen Verträge für Mai 2008 rücken in weite Ferne. Im Juli kippt der Gemeinderat den Stadionumbau.

Stattdessen beginnt die Grundsatzdebatte erneut: Doch Neubau? Zwei neue Standorte finden Eingang in die Stadion-Diskussion: Neubau am Gleisdreieck/Mastweide/Durlacher Allee und Unter Hub in Durlach. Investor Hamburg Newport GmbH will am Gleisdreieck bauen - 332 Kleingärtner - contra 450 so genannte KSC-VIP-Parkplätze.

2009

Ein erstes Gutachten des Frankfurter Planungsbüros Albert Speer & Partner liegt im Februar vor. Das Ergebnis: Neubau am alten Wildpark-Standort. Die Kosten: Rund 110 Millionen Euro - ohne eventuell anfallende Infrastrukturmaßnahmen. Das Problem: Der Investor will nicht in den Wildpark, sondern favorisiert das Gleisdreieck. Der Hauptausschuss des Gemeinderats favorisiert im März den Neubau im Wildpark, in der Bevölkerung wird Widerstand gegen den Bau auf dem Kleingartengelände am Gleisdreieck laut.

Erste Prognosen sprechen von Kosten über 150 Millionen Euro, der Investor rechnet mit rund 50 Millionen. Der Gemeinderat entscheidet im April knapp: beide Optionen werden geprüft, sowohl Gleisdreieck als auch Wildpark. Im Mai wollte man eine endgültige Entscheidung treffen - diese kam nie.

Februar 2009: Neubau-Entwurf am Wildpark

März 2009: KSC-Arena am Gleisdreieck/Mastweide (Investor: Newport)

2011

In der spielfreien Sommerpause 2011 werden die Blöcke A1 und E4 modernisiert. Die Diskussion um ein neues Stadion liegen weiterhin auf Eis.

2012

Es ist Wahlkampf in Karlsruhe - ein neuer Oberbürgermeister steht an.  Als großer Themenkomplex mit dabei : Natürlich das Wildparkstadion. Tatsächlich kommt Bewegung in die Stadionfrage: Sanierungsmaßnahmen und Modernisierungen folgen für den Fanblock D1 und den angrenzenden Kurvenblock A4.

2013

Im dritten und letzten Bauabschnitt werden auch die Bereiche D2 und und E1 saniert. Das Stadion erhält neue Wellenbrecher, Trittstufen und Toilettenanlagen. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die drei Bauabschnitte (2011-2013) auf rund 2,8 Millionen Euro.

Der neue Oberbürgermeister Frank Mentrup und KSC-Präsident Ingo Wellenreuther nehmen die Verhandlungen um ein neues Stadion auf. Es folgen ein "Faktencheck" und ein erstes Forum. Der erste abenteuerliche Bauvorschlag (ein Stadion in Pyramidenform) stammt von einem Karlsruher Architekten. Die Idee eines möglichen "Ikea-Stadions" wird schnell verworfen. Im September fällt die Entscheidung: Der KSC bleibt im Wildpark.

April 2013: Ein KSC-Stadion in Pyramidenform

2014

Der Neubau am Standort Wildpark wird konkret. Im Mai liegen erste Bebauungspläne vor. Für Diskussion sorgt die Nutzung der künftigen Stätte - Multifunktionsarena oder nicht? Für Uneinigkeit zwischen KSC und der Stadt sorgen künftige Mietzahlungen und der Bau eines neuen Parkhauses.

Im Oktober dann die Gemeinderatsentscheidung: Neubau im Wildpark für 88,8 Millionen Euro. Im Dezember demonstrieren KSC und Stadt Karlsruhe Einigkeit: Man habe einen Durchbruch für eine endgültige Entscheidung in Sachen Wildparkstadion erzielt, so Oberbürgermeister Mentrup.

10 Gründe für einen Stadionneubau

2015

Im "Letter of Intent" legen im April KSC und Stadt Karlsruhe die Rahmenbedingungen und die Refinanzierung für den Stadion-Neubau fest. Veranschlagt wird das Großprojekt inzwischen mit einem Budget von 74,5 Millionen Euro.

Im Sommer 2015 werden planerischen Hürden genommen:  Änderungen im Regionalplan  und Zustimmung des Gemeinderats zur Baufläche. Ein  neues Forum soll 2016 kommen  - in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres stimmten die Stadträte für die öffentliche Planauslage des neuen Wildparkstadions.

Zuschauerzahl: 22.500 Sitz- und 12.500 Stehplätze + 2.500 Plätze im Hospitality-Bereich und diverse Logen
Kosten: 88,8 Millionen Euro
Finanzierung: 11 Millionen Euro Zuschuss vom Land Baden-Württemberg
Baubeginn: Sommer 2017, Bauzeit 24 bis 30 Monate
Stadionmiete: In der ersten Liga 3,5 Millionen Euro Festpacht pro Saison. In der zweiten Liga beläuft sich diese auf 1,5 Millionen pro Spielzeit – in der dritten Liga und der Regionalliga auf 400.000 Euro. Zudem müsste der KSC im Falle eines Aufstiegs in die erste Liga eine "Aufstiegsprämie" in Höhe von 500.000 Euro auf das städtische Konto überweisen, allerdings erst dann, wenn im neuen Stadion gespielt wird. Auch die Zuschauerzahl im neuen Wildparkstadion ist nach der neuen Vereinbarung entscheidend. Kommen durchschnittlich mehr als 18.500 Fans pro Saison ins Stadion, erhält die Stadt 20 Prozent der Einnahmen durch jeden Besucher, der den Wert über diese "magische Grenze" treibt.

2016

Am 19. Juli stimmt der Karlsruher Gemeinderat für ein KSC-Stadion. Am 25. September folgte das benötigte  "Go" der KSC-Vereinsmitglieder.  Von den 7.310 Mitgliedern erschienen rund 500 stimmberechtigte in der Stadthalle um für den Neubau zu stimmen.

Miete, Größe, Fläche: Hier gibt es alle Fakten zum neuen KSC-Stadion.

Kleinere Sticheleien zwischen den Parteien lassen Fußball-Fans jedoch immer wieder zittern - bis Ende Oktober wollten KSC und Stadt Karlsruhe die Verträge für das neue Stadion unterschrieben haben. Anfang November sitzt immer noch keine Unterschrift. Die Stadt erwirbt Ende Oktober für den Neubau benötigte Grundstücke vom Land - und es gibt eine neue Deadline: 18. November.

Diese konnte von Stadt und KSC eingehalten werden: Am 18. November sitzen die Unterschriften unter den fünf Verträgen. Man konnte sich über strittige Punkte einigen: Die Stadt bleibt alleinige Bauherrin, der KSC bekommt sein Parkhaus auf dem Birkenparkplatz. Im Dezember startet das Vergabeverfahren.

Das neue Stadion wird insgesamt 113 Millionen Euro kosten - der Stadionkörper wird dabei mit 85 Millionen Euro veranschlagt. 28 Millionen Euro kommen der Verkehrsgestaltung rund um den Wildpark zugute.

Welche fünf Verträge werden geschlossen?

1. Pacht- und Betreibervertrag: Er regelt wechselseitige Rechte und Pflichten der Stadt und des KSC bezogen auf den Betrieb des neuen Stadions. Hierin enthalten ist: Definition Pachtobjekt, Pachtzahlungen, Instandhaltung, Möglichkeit des Ankaufs des Stadions, etc.

2. Mietvertrag über Freiflächen: Er regelt die wechselseitigen Rechte und Pflichten der Stadt Karlsruhe und des KSC bezogen auf die Freiflächen des gesamten KSC-Geländes. Der Stadionkörper ist ausgenommen. Weiterhin legt er die notwendige Infrastrukturmaßnamen fest, die auf Grund des neuen Stadions und einer veränderten Nutzung verschiedener Flächen notwendig sind. Hierz gehören: Trainingsplätze, Amateurstadion usw.

3. Entwicklungsvertrag: Er regelt die Zusammenarbeit der Parteien und die Rechte und Pflichten während der Vergabe-, Planungs- und Bauphase für das neue Stadion. Weiterhin regelt er die Konkretisierungen und Festlegungen der Planung des Stadions unter Mitwirkung des KSC

4. Interimspachtvertrag: Er regelt die Rechte und Pflichten von Stadt Karlsruhe und KSC im Hinblick auf das Bestandsstadion während der Bauphase. Hierzu gehört: reduzierte Pacht für den KSC, Übernahme der Kosten für die Provisorien inklusive Ausstattung durch die Stadt, Kosten während laufenden Spielbetrieb, etc.

5. Kauf- und Erbbaurechtsvertrag: Er ermöglicht dem Verein, wie im Letter of Intent vereinbart, Eigentümer des Stadions zu werden. Er beinhaltet ein Berechnungsmodell des Kaufpreises zum jeweiligen Ankaufszeitpunkt und regelt wechselseitige Rechte und Pflichten der Stadt und des KSC nach dem Ankauf des Stadions durch den KSC

2017

Im Januar gibt der Gemeinderat erste Mittel frei: Die Tennisplätze des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) weichen und die Plätze des Männerturnvereins sollen instand gesetzt werden. Kostenpunkt für die Arbeiten: drei Millionen Euro.

Zwei Monate später wird der für den Bau und späteren Betrieb notwendige Eigenbetrieb gegründet. Unter der Bezeichnung "Eigenbetrieb Fußballstadion im Wildpark" soll er sich zunächst um das Vergabeverfahren für den Neubau kümmern. Im kommenden Jahr - zum 1. Januar 2018 - sollen ihm auch die Infrastruktur und der Betrieb des bestehenden Stadions übertragen werden.

Neuer Kopf des Projekts wird Frank Nenninger, Prokurist der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig). Neu geschaffen wird die Stelle des Betriebsleiters für den Eigenbetrieb: Werner Merkel wird ab dem 1. April das Ruder übernehmen. Der Baubeginn wird im März 2017 von Oberbürgermeister Frank Mentrup auf 2018 angesetzt.

Es folgen harte Zeiten für Fußball-Fans: Nach dem sicheren Abstieg des KSC in Liga Drei, startet im Mai in den Reihen der Stadträte erneut die Stadiondiskussion. Die Grünen fordern zunächst die Gegentribüne neu zu bauen - die Haupttribüne soll nach Wiederaufstieg in Liga 2 erneuert werden. Gleichfalls wollen die Grünen-Stadträte die Infrastrukturkosten reduziert sehen - dieser Antrag wird in den Eigenbetriebsausschuss verwiesen. Ein von den Linken geforderter Bürgerentscheid wird abgelehnt.

Der Artikel wurde aktualisiert.

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  •   Garrincha
    (345 Beiträge)

    23.05.2017 18:13 Uhr
    gegen ein größenwahnsinniges Wellen-Stadion
    was sind das nur für völlig verblödete? oder nur einfältige Gemeinderäte die bei diesen leeren Stadtkassen weitere Schuldenprojekte in Millionenhöhe veranstalten wollen?
    Wenn dieser 3 klassige CDU-Club meint er braucht ein neues Stadion dann sollen die das schön selbst bezahlen, eine unglaubliche Frechheit ist das.
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  •   Malerdoerfler
    (3926 Beiträge)

    25.06.2016 12:16 Uhr
    Eine unerwartete finazielle Schieflage der Stadt Karlsruhe
    Leute! Es muss gespart werden. Warum ist hier schon wieder eine Nachricht, dass sich der Gemeinderat damit gefällt ein finanzielles Großprojekt durchzuwinken?
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  •   kamaraba
    (631 Beiträge)

    24.06.2016 09:30 Uhr
    Ein Fußballstadion das allein mit öffentlichen Mitteln finanziert wird,
    das gibt es nirgendwo in Deutschland.
    Das Notifzierungsverfahren bei der EU ist noch nicht durch. An allen Ecken und Enden muss in Karlsruhe gespart werden, nur hier nicht. Brot und Spiele für das darbende Volk. Dafür will ich keine höhere Grundsteuer bezahlen müssen, damit ein paar Hansele den Ball hin und her spielen können.
    Wo sind Pilarski und Co. die auf dem Geld sitzen? Wo die Karlsruher Unternehmen, die sich was vom Neubau versprechen, aber dafür nix zahlen wollen?
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  •   chris
    (383 Beiträge)

    25.06.2016 10:09 Uhr
    Fragen an Präsident und Managment des KSC richten
    In KA gibt es keinen D. Hopt...Reiche genug, aber keiner, der wirklich investiert. Ohne Polarski wäre der KSC ohnehin Geschichte, aber es bleibt ein Manko der Vereinsführung keine besseren Sponsoren aufgetrieben zu haben. Eigentlich schwach, d.h. mangelhaft.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (9965 Beiträge)

    24.06.2016 12:32 Uhr
    und wie sieht's bei Dir mit
    Theater, Konzerten und sonstigem Gedöhns aus?
    Die hängen auch alle am Tropf.

    Ich bezahle meine Grundsteuer in KA gerne.

    Das ist ein Teil des sich mit seiner Habitat identifizierens.
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  •   Garrincha
    (345 Beiträge)

    23.05.2017 18:15 Uhr
    Spam
    was sonst...
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  •   kamaraba
    (631 Beiträge)

    24.06.2016 20:33 Uhr
    Schön, wie man vom Thema soweit abschweifen kann
    ich zahle grundsätzlich keine Steuer gerne - ich zahle weil ich es muss.
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  •   linsabauch
    (42 Beiträge)

    25.06.2016 15:39 Uhr
    Aaaahja....
    Wenn man andere Beispiele für Großprojekte bringt, die von der Stadt momentan in Angriff genommen werden, ist das also "am Thema vorbei". Diese Theorie muß einem auch erst mal einfallen. ALTER VERWALTER...!!!!
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  •   Rundbau-Gespenst
    (9965 Beiträge)

    25.06.2016 09:23 Uhr
    weit abschweifen?
    soll ich mir in Kaputtgart 'ne Bude zulegen, damit die dort ihren Hundedressurplatz an der Mercedesstraße nochmals runderneuern können?
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  •   MacGeifer
    (1840 Beiträge)

    24.06.2016 13:17 Uhr
    Also von gerne
    kann keine Rede sein.
    Aber ich betrachte es als Beitrag zur Infrastruktur. Und hoffe, dass mir die Stadt für die aufwändigen Sanierungsmaßnahmen in Mühlburg keine Rechnung stellt. Das wär fies.
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