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Karlsruhe Gemeinderat stimmt zu: Karlsruhe soll neues KSC-Stadion erhalten!

Am Dienstag ging es für den Karlsruher SC und alle Fußballfans ums Ganze: Der Gemeinderat hatte den Bebauungsplan für ein neues KSC-Stadion auf der Tagesordnung - nach einer über zweistündigen Debatte, stimmten die Stadtpolitiker den Beschlussvorlagen zu. Es war "die Stunde des Gemeinderats", eröffnete Oberbürgermeister Frank Mentrup die Diskussion. Wir haben die Entscheidung im Live-Ticker begleitet.

15.25 Uhr: In fünf Minuten beginnt offiziell die Sitzung des Gemeinderats. Das Wildparkstadion findet sich als Punkt 4 auf der Tagesordnung. Der Sitzungssaal füllt sich allmählich.

15.31 Uhr: KSC-Präsident Ingo Wellenreuther ist im Rathaus angekommen und verfolgt das Geschehen von der Besucherempore. Bei ihm ist Vize-Präsident Georg Schattling. Die Sitzung ist noch nicht offiziell eröffnet. Vize-Präsident Günter Pilarsky soll ebenfalls in wenigen Minuten erscheinen.

15.36 Uhr: Die Sitzung beginnt.

Wellenreuther und Schattling

Aktualisierung, 15.46 Uhr:

Tagesordnungspunkt 4 mit allen Anträgen beginnt. Es handele sich um ein sehr emotionales Thema, das nun zur Entscheidung stünde, so Oberbürgermeister Frank Mentrup.  Er verzichtet auf Ausführungen und verweist auf das Bürgerforum.  Entschieden wird über einen Bebauungsplan, die Realisierung sowie Rahmenbedingungen und Planungsleistungen für einen Neubau im Wildpark. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wird es um den Erwerb der für einen Neubau notwendigen Flächen gehen.

Aktualisierung, 15.50 Uhr:

Es ist "die Stunde des Gemeinderats", so Mentrup. "Ich kann Sie nur auffordern, mit der Verwaltung und dem KSC als Pächter den Weg weiterzugehen." Man schaffe nicht nur die Voraussetzung für ein neues Stadion im Wildpark, sondern auch für eine Umgestaltung der Umgebung beispielsweise des Adenauerrings.

Aktualisierung, 15.53 Uhr:

"Allein die Fülle der Unterlagen zeigt, der KSC ist ein Aushängeschild und ein Imagefaktor für die Stadt", so CDU-Politiker Detlef Hofmann. "Die CDU-Fraktion spricht sich schon immer für ein solide finanzierbares Stadion aus und ist der Ansicht, dass dies mit den vorliegenden Unterlagen gelingen wird." Insbesondere in Zeiten des Sparens sei es sicher schwer vermittelbar, warum die Stadt in ein Stadion investieren soll, so Hofmann, dennoch müsse man investieren. Der Stadionneubau stehe nicht in direkter Konkurrenz mit anderen Investitionen. "Miet- und Pachtzahlungen sind nach unserer Ansicht nach solide", so Hofmann.

Bezüglich des Verkehrskonzepts müsse die Stadt noch planen, so Hofmann. Die aktuelle Verkehrssituation sei nicht befriedigend. In Sachen Sicherheit will man vonseiten der CDU "die bestmögliche Lösung für alle Bürger", auch wenn dies natürlich kosten werde. Mit dem heutigen Beschluss stelle man die Weichen, dass Bürger auch künftig Spitzenfußball in Karlsruhe genießen können.

Aktualisierung, 16 Uhr:

Inzwischen hat auch Vize-Präsident Pilarsky auf der Besucherempore Platz genommen. Parsa Marvi ergreift das Wort für die SPD-Fraktion: "Inwieweit wir heute wirklich eine entscheidende Etappe zurücklegen werden, wird sich noch zeigen. Das hängt leider nicht nur von uns, dem Gemeinderat ab, sondern maßgeblich vom KSC." Man mache dem KSC ein Angebot - nicht mehr und nicht weniger. Es liege an den Verantwortlichen des Vereins, auch die Anhänger vom geplanten "Stadionpaket" zu überzeugen.

KSC Präsidium

Es sei in den vergangenen Wochen in Beratungen immer wieder von Vertrauen gesprochen worden, so Marvi. Der Kult-Antrag zum Kunst am Bau führe die Diskussion um einen verantwortungsvollen Umgang mit Mitteln der öffentlichen Hand ad absurdum. Der KSC als Bauherren sei ebenso nicht akzeptabel wie eine Tiefgarage - "wir würden uns hier etwas mehr Bescheidenheit erhoffen."

Die Linke fordert einen Bürgerentscheid - "sie wende sich damit gegen den bislang stattgefundenen Prozess von Stadt und Gemeinderat", so Marvi. Heute sei der Tag der Entscheidung endlich gekommen.

Aktualisierung, 16.10 Uhr

"Der Wildpark ist genau der richtige Standort", so Johannes Honné von den Grünen. Das Verkehrskonzept halte man für ideal - Verzerrung des Verkehrs durch Verteilung auf existierende Parkhäuser. "Wir unterstützen alles, was Sicherheit der Zuschauer verbessert - das war ja immer ein großes Problem", so der Stadtrat. Und weiter: "Wenn das Geld kostet, sind wir bereit das zu zahlen." Die Rechtsform werde geändert und zwar auf Eigenbetrieb - ein wichtiger Schritt, so Honné.

"Das Wichtigste überhaupt, der KSC soll seine Einnahmen verbessern können", sagt der Grünen-Stadtrat. Die Frage sei nur in welchem Umfang. In ihrem Wortbeitrag bestärken die Grünen ihre Ablehnung der Parkpalette beim Birkenparkplatz - "die Palette will keiner von uns." Er stellt die Frage in den Raum, ob es nun der richtige Zeitpunkt sei, den Birkenparkplatz umzubauen oder nicht eher Geldverschwendung.

"Das Kernproblem ist die finanzielle Situation sowohl der Stadt als auch des KSC", so Honné. Derzeit drehe man jeden Euro zweimal um, bevor man in ausgebe - sei es der richtige Zeitpunkt, nun mehrere Millionen Euro auszugeben? Die Rückzahlung sowie Sicherheit der Pachtzahlung und der Einnahmen seien unsicher, sagt Honné. "Die entscheidende Frage ist: Kann der KSC seinen Anteil bezahlen?" Zum ersten Mal habe der KSC 400.000 Euro Pacht bezahlen können - künftig solle er um die zwei Millionen aufbringen.

Zum Antrag der Linken reagiert der Grünen-Stadtrat: 2013 sei der richtige Zeitpunkt für einen Bürgerentscheid gewesen, man unterstütze den Antrag jedoch. Man unterstütze den KSC - das Risiko muss jedoch handhabbar sein, so das Grünen-Fazit.

Aktualisierung, 16.20 Uhr

"Seit zwei Jahren bin ich nun Stadtrat", so Max Braun in seinen Redebeitrag für die Kult-Fraktion, "bisher hat noch kein Thema ein solches Dilemma in meinem Kopf ausgelöst." Man sehe, dass ein solche Großprojekt kritisch in der Öffentlichkeit betrachtet werde, gerade wenn man sich in einem Haushaltsstabilisierungsprozess befinde, so Braun.

Es handele sich um eine Haushaltsbelastung von 100 Millionen Euro - "selbst wenn sich 74 Millionen davon - hoffentlich - durch die Pacht refinanzieren." Die Kult stellt sich in Sachen Finanzierung Jahresbeiträge von 300.000 Euro vor - beginnend nach dem ersten Betriebsjahr, zu zahlen aus dem Überschuss der Betriebsgesellschaft, direkt nach der Miete, vor Überweisung des Rests an den KSC. "Abstottern ab dem Tag, an dem der KSC mit dem neuen Stadion Erträge erwirtschaftet - nicht erst in zig Jahren", so Braun.

Neben der Pachtabsicherung sowie der Zahlung der alten Mietschulden in Jahresraten sei für eine Zustimmung der Kult-Fraktion ebenfalls zwingend, dass die Stadt als alleinige Bauherrin die Vergabeverhandlungen mit den Bietern führt. Die Stadträte der Fraktion werden eventuell unterschiedlich abstimmen.

Aktualisierung, 16.30 Uhr

Marc Bernhard (AfD): "Wir können uns heute schon sicher sein, dass es nicht bei diesen 114 Millionen Euro bleiben wird." Die Kalkulation gehe von viel zu optimistischen Annahmen aus. Die Miete betrag aktuell gerade mal zehn Prozent der neu kalkulierten Pachtzahlungen, so Bernhard. "Wir denken, wir überfordern den KSC mit diesem Konzept und das muss sich der KSC auch selbst eingestehen. Was hier passiert, ist eine klare Risikoverlagerung des Vereinserfolgs auf die Stadt - das ist aus unserer Sicht völlig inakzeptabel."

Haushaltssparmaßnahmen und Investitionen für ein KSC-Stadion passten nicht zusammen, so Bernhard. Das sei für die Bürger nicht verständlich - man zerstöre an dieser Stelle das Verständnis für weitere Sparmaßnahmen. Die AfD wird den Antrag für die Durchführung eines Bürgerentscheids unterstützen, den Verwaltungsvorlagen werde die AfD nicht zustimmen.

Aktualisierung, 16.35 Uhr

Niko Fostiropoulos ergreift das Wort: "Die Zahlen werden nicht stimmen, das weiß hier jeder." Er rechnet mit endgültigen Gesamtkosten eines Stadionneubaus in Höhe von 150 Millionen Euro. Die Kosten seien nicht transparent. "Wenn der KSC so ein großer Imagefaktor wäre", so Fostiropoulos, "dann frage ich mich wieso nicht ein einziger Investor bereit ist, in ein Stadion zu investieren." Die Kosten seien nicht transparent, viel werde noch an anderen Stellen geschoben werden, das nicht offiziell unter den Kosten laufen würde, so Fostiropoulos.

Mit ihrem Antrag zum Bürgerentscheid, wolle man die Investitionssumme den Bürgern verständlich machen. Das Stadion wäre schön zu haben, aber die Linke sehe keine Notwendigkeit, das Stadion aus kommunalen Mitteln zu finanzieren, so Fostiropoulos.

Aktualisierung, 16.47 Uhr

Lob für die gute Arbeit der Verwaltung für den bisherigen Prozess gibt es von Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK). Die Gespräche zwischen Stadt und KSC seien sehr zerrüttet gewesen, hier sei das Vertrauensverhältnis verbessert worden.

"Das Risiko liegt ganz allein darin, in welcher Liga der KSC spielen wird", so Kalmbach, "dieses Risiko kann uns keiner in der Welt abnehmen." Es gehe darum, in erster Linie eine wirtschaftliche Grundlage für den KSC zu schaffen. Kalmbach plädiert dafür etwas mehr positive Sichtweise. "Wenn wir es jetzt nicht machen, wird es nie mehr geschehen. Wenn wir jetzt nicht diesen Mut- und Vertrauensschritt machen, werden wir das Stadion nicht mehr entstehen sehen."

Aktualisierung, 16.53 Uhr

"Es ist so, dass wir kein einheitliches Abstimmungsbild gefunden haben", so Jürgen Wenzel von den Freien Wählern. Man sei unzufrieden mit dem Standort des neuen Stadions. "Ich bin der persönlichen Meinung, dass wir vorsichtig voran blicken sollen. Ich kann mich nicht gegen die Meinung der Freien Wähler und der Mehrheit stellen." Er sei daher dankbar, dass das Thema Bürgerentscheid von den Linken nochmals auf den Tisch gebracht worden sei, so Wenzel. "Ich werde mich enthalten, um hier nichts Falsches zu machen", so Wenzel und erntet Gelächter im Saal.

Aktualisierung, 16.56 Uhr

Stefan Schmitt (parteilos): "Wir machen heute ein neues Fass ohne Boden auf." Beim Stadion sei die Finanzierung riskanter als bei der Kombilösung, deren endgültige Kosten man ebenfalls noch nicht absehen könne. Schmitt ist überzeugt, dass die Kosten von 114 Millionen Euro nicht gehalten werden können. Die Finanzierung sei nicht solide und wackelig. "Mit eigenem Geld, auf eigene Rechnung würde man so ein Risiko nicht eingehen", so Schmitt.

Kritik gibt es für die Zustimmung der SPD "die mit sozial im Namen kein Problem habe, dem KSC ein neues Stadion zu spendieren", obwohl an anderer Stelle durch Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen eingespart wird. In Bezug auf die CDU sieht Schmitt einen klassischen Interessenkonflikt und nimmt Bezug auf die politische Position des KSC-Präsidenten Ingo Wellenreuther.

Aktualisierung, 17.01 Uhr

Die FDP-Fraktion dankt ebenfalls zunächst der Verwaltung - bei den Beschlussvorlagen wurde "bis ins kleinste Detail gearbeitet". Ebenfalls dankt Thomas H. Hock dem KSC, der gut mitgewirkt habe. Zur Vermarktung von Karlsruhe gehöre der KSC - "der KSC ist ein Imagefaktor für unsere Stadt. Dazu steht meine Fraktion von Anfang an."

Mit einem Stadion könne der KSC eventuell mehr Gelder generieren, als bislang angenommen, so Hock und spielt auf die Kritik an den kalkulierten Pachtzahlungen an. "Hochachtung" gibt es von Hock für Mentrup, der offensichtlich sein Wahlversprechen halten kann, ein neues Stadion zu bauen. "Heute und hier ist für uns und für den KSC ein guter Tag, aber auch ein klarer Handlungsauftrag an das Präsidium des Karlsruher Sportclubs", so Hock.

"Wir ermöglichen, dass der KSC in den nächsten Jahren bundesligatauglich ist, bitte ermöglichen Sie, dass im September in der Versammlung keine Ablehnung kommt. Wenn das passiert, werden sie kein drittes Mal in diesem Bürgersaal bekommen. Ich bin zuversichtlich, dass die Führung des Karlsruher Sportclubs die Verträge unterschreiben wird." Nun sei es am KSC, seine Mitglieder zu überzeugen. Die FDP will den Beschluss mitgehen.

Aktualisierung, 17.11 Uhr

Klaus Heilgeist (CDU) - "Ich kann nicht einem Vertragsentwurf zustimmen, den die Gegenseite nicht unterschreiben will." Heilgeist stimmt der Vorlage nicht zu. AfD-Stadtrat Paul Schmidt stellt die Frage nach einer geheimen Abstimmung. Mentrup will nach einigen Worten die Voraussetzungen hierfür prüfen.

Oberbürgermeister Frank Mentrup nimmt zu einigen Punkten Stellung. Man müssen Birkenparkplatz überarbeiten, man entscheide heute nicht über Paletten. Es wird kein anderes Investitionsprojekt der Stadt zurückgestellt, weil wir jetzt in das Thema Stadionbau hineingehen", so Mentrup. Zu den Infrastrukturkosten sagt Mentrup, dass die Hälfte zur allgemeinen Verbesserung der Gesamtinfrastruktur und der Verbesserung der Sicherheit zu verorten seien.

"Sie werden über jede Maßnahme, die in den 28 Millionen Euro enthalten sind, eine separate Vorlage erhalten", so Mentrup. Viele hänge noch vom Bau des Stadions und der Ausschreibung ab. "Es ist bisher keine Kostenexplosion", so Mentrup.

Fünfmal so hohe Pacht des KSC?

Den Befürchtungen um zu hohe Pachtzahlungen entgegnet Mentrup, dass auch die Nutzung außerhalb des Fußball entscheidend sei. "Wir bekommen hoch attraktive Businessbereiche", so Mentrup, mit welchem man Einnahmen erzielen könne. Man baue zwar ein Stadion mit einem Hauptpächter, aber das Stadion müsse auch für andere Nutzungen offen stehen - je nachdem wie das mit dem Hauptpächter zu vereinbaren sei.

"Ich möchte ausdrücklich festellen, das Bürgerforum haben wir ohne Rücksprache mit dem KSC angesetzt. Ich bitte die vorgetragene Kritik entsprechend zu formulieren, die Veranstaltung war nie als gemeinsame Veranstaltung geplant", stellt Mentrup klar.

Die Miete sei vom KSC in den letzten Jahren gezahlt worden und es handele sich um höhere Zahlen, als bisher genannt worden seien, so Mentrup. Aktuell handelt es sich um ausgehandelte Verträge, die zu 98 Prozent eigentlich klar seien, sagt Mentrup. "Die Befürchtungen, dass die Baukosten nach der Vergabe nach oben explodieren, kann man, haben, halte ich aber für unwahrscheinlich. Selbst wenn es so wäre, würden wir nicht in den Bau einsteigen." Es sei bereits mit dem KSC verhandelt, in welcher Reihenfolge, auf welche Parameter verzichtet werden, sollten Änderungen nach der Bauvergabe vorgenommen werden müssen, um im Kostenrahmen zu bleiben.

Aktualisierung, 17.24 Uhr

5 Zustimmungen gibt es zum Antrag der geheimen Abstimmung. Es kommt zu den Abstimmungen über die vier Vorlagen inklusive Ergänzungs- und Änderungsanträgen: 13 Ablehnungen, 1 Enthaltung - die Mehrheit des Gemeinderats stimmt der Beschlussvorlage 4.1 zum Bebauungsplan "Fußball im Wildpark" zu.

Für den Bürgerentscheid-Antrag gibt es 14 Zustimmungen, der Rest ist Ablehnung. Der Antrag ist damit mehrheitlich abgelehnt.

Die unveränderte Beschlussvorlage 4.2 ( Beschlüsse zur Realisierung) kommt zur Abstimmung: Ziffer 1 bis 3 der Vorlage werden mehrheitlich angenommen (18 Ablehnungen, 2 Enthaltungen). Ziffer 4 wird ebenfalls mit überwiegender Mehrheit angenommen. Ebenfalls angenommen wird die Vorlage 4.3 zu den Planungsleistungen für den Neubau im Wildpark.

Das neue Stadion kommt! Das Statement von KSC-Präsident Ingo Wellenreuther nach der Entscheidung:

Oberbürgermeister Frank Mentrup zur Entscheidung:

 

Die Sitzungsunterlagen gibt es hier (Link führt auf externe Seite)

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KSC-Stadion: Aktuelle Nachrichten zum KSC-Stadion und dem geplanten Um- und Neubau im Wildpark. Alle Informationen zu Fläche, Miete und Größe und alle Neuigkeiten zum städtischen Eigenbetrieb und dem Vergabeverfahren.
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Kommentare (159)
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  •   Gast68
    (854 Beiträge)

    24.07.2016 12:22 Uhr
    Milliardenloch 2.0
    Karlsruhe kann nix außer Löcher ...
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  •   chris
    (666 Beiträge)

    22.07.2016 17:03 Uhr
    OB Mentrup
    OB Mentrup setzt KSC quasi die "Pistole" auf die Brust. Friss oder stirb!
    Verhandlungsspielraum gleich Null - sehr spannend, was nun noch bis Sept passieren wird. Ich vermute Welli wird ablehnen und geht dann.

    Die Mitglieder entscheiden dann final.

    Gschmäckle bleibt auch am OB hängen: Keine KVV-Strecke für die Allgemeinheit, obgleich 50 Jahre die KVV auf dem Siblertablet getragen wird. Ein WITZ. Hauptsache der OB und die Geschäftsführer der KVV können dann mit dem Dienstwagen vor die VIP-Lounge fahren. Rentner und Kinder dürfen dann nicht mal mit der Bahn fahren. GROßES KINO!!! traurig
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  •   chris
    (666 Beiträge)

    20.07.2016 08:33 Uhr
    Wälle bleiben wohl => sieht SCHEIßE aus!
    die Entfernung der Wälle des alten Stadions ist strittig. Die Stadt will max 1 Mio dafür geben, komplette Entfernung kostet aber 15 Mio.

    Wie es aussieht, wenn man ein Neues Stadion in den Wällen eines alten Stadions baut, kann man am Bsp LEIPZIG sehen. Dort wurde das WM-Stadion ins alte Zentralstadion gepflanscht...sieht eben doof aus, auch wenn das Stadion selbst gut aussieht....hier der LINK:

    http://www.mdr.de/damals/archiv/bild141482_v-variantBig16x9_w-576_zc-915c23fa.jpg?version=20896
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  •   lynx1984
    (3129 Beiträge)

    20.07.2016 11:07 Uhr
    es gibt das Problem
    dass die Stadt dafür nur wenige Gelder zur Verfügung stellen wird. Im Falle dass in der Ausschreibung ein Anbieter trotzdem die Wälle entfernen will, dann kann er das auf eigenes Risiko tun. Das heiße Eisen fässt natürlich niemand an.

    Es spricht aber wohl wenig dagegen wenn aus der KSC Umgebungen (Fans, Sponsoren) sich selbst bei solchen Dingen einbringen.
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  •   haku
    (4060 Beiträge)

    20.07.2016 09:31 Uhr
    Wir taufen die Dinger einfach...
    "Welliwälle" und die werden dadurch zu vom KSC gepflegten Kulturgut grinsen
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  •   candyman
    (7188 Beiträge)

    20.07.2016 08:20 Uhr
    Ich lach mir nen Ast
    Zum Glück muss ich die ganzen Böcke, die in der Welthauptstadt Karlsruhe geschossen werden, nicht mehr bezahlen.

    Ich kanns abwarten... das wird genauso eine Möhre wie eure Milliarden-Pilliwilli-Spaß-und-Kasperlesbahn durch die wichtigste Innenstadt Europas.

    Viel Spaß beim Blechen
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  •   karlsruher1955
    (1165 Beiträge)

    20.07.2016 07:37 Uhr
    Karlsruhe soll neues KSC-Stadion erhalten!
    In Zeiten knapper Kassen und einer Stadtverschuldung die kaum zu überbieten ist, frage ich mich was wir für hierzu ja sagende Gemeinderatsmitglieder haben. Diese Leute wissen genau, daß es im Fiasko enden wird, ebenso wie die U-strab.
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  •   Beiertheimer
    (1014 Beiträge)

    20.07.2016 06:11 Uhr
    Danke Stadtrat für diese
    Steuerverschwendung.
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  •   chris
    (666 Beiträge)

    20.07.2016 02:19 Uhr
    Teil 2
    . Allerdings bleibt bei umfangreichen Maßnahmen am Wall das Risiko bestehen, deutlich schlechtere Schadstoffwerte als im Gutachten beschrieben, vorzufinden. Dieses Nachtragsrisiko kann vorher nicht ausgeräumt werden. Die Verwaltung präferiert daher Konzepte mit lediglich kleinen Eingriffen in den Wall.
    __>______
    Also wenn die Wälle bleiben, hat das extreme Auswirkungen auf das Aussehen des Stadions, vgl. altes Zentral-Stadion Leipzig. Auch der Tunnel oder die Brücke vom neuen Gäste-Busplatz ins Stadion hängt davon ab! Allmählich wird es klarer...warum liest man so etwas in der Presse nicht? Ein bischen mehr Details dürften es schon sein!
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  •   genter
    (469 Beiträge)

    20.07.2016 07:20 Uhr
    Schadstoffe am Wall
    Ich freue mich sehr auf das neue Stadion. Auf Anfragen habe ich aber nie eine Antwort bekommen, wie gefährlich der Wall mit seinem Kriegsschutt wirklich ist. Kann bereits jetzt eine Sperrung durch den TÜV drohen? Es braucht nicht nur die Unterschrift des KSC zu den Verträgen, oder ein Umsiedlungsprogramm für bedrohte Echsen. Es braucht auch "Grünes Licht" in Sachen Gefährdung durch den Wall. Interessant wäre für mich auch zu wissen, wer alles für die artgerechte Entsorgung von Kriegsschutt - Sondermüll zur Kasse gebeten werden kann.
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