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Karlsruhe Aufbruch durch Abbruch im Wildpark: In Karlsruhe starten die Bauarbeiten für das neue Fußballstadion

Der Gemeinderat hat zugestimmt, die Vereinsmitglieder auch, die Tinte unter den Verträgen zwischen Stadt und Verein ist trocken und der Karlsruher SC hat sich emotional vom Wildparkstadion verabschiedet. Damit kann ab sofort auch sichtbar mit Baumaschinen an der Zukunft des neuen Wildparkstadions gearbeitet werden. Oberbürgermeister Frank Mentrup gab am Montagmittag zusammen mit Vereinsvertretern den Startschuss für den Neubau, die zunächst mit den Vorabmaßnahmen starten.

Aufbruch durch Abbruch lautet ab sofort das Motto am Adenauerring 17, der offiziellen Adresse des Wildparkstadions. Nachdem sich die Stadt und der Verein am vergangenen Dienstag bei den letzten Vertragsdetails einigen konnten und auch das Abschiedsspiel gegen Würzburg erfolgreich war, gab OB Mentrup im Beisein der KSC-Verantwortlichen vor den Blöcken der Nordkurve den Startschuss für die Vorabmaßnahmen.

In den kommenden 13 Monaten werden die Tribünen hinter den Toren und die Gegengerade samt der Erdwälle abgetragen. So werden die Voraussetzungen für den eigentlichen Neubau geschaffen, der in knapp über einem Jahr starten soll.

Erste Tribünen-Ränge sind schon weg

In seiner Rede sprach Mentrup von einem Anlass zur Freude, auch wenn das die hinter ihm befindlichen Bagger nicht zum Ausdruck brächten. Die waren in den Vormittagsstunden schon "fleißig" und hatten bereits einige Tribünen-Reihen umgegraben und sichtbare Fortschritte hinterlassen.

In seiner Rede sprach das Stadtoberhaupt auch den schwierigen Weg an, den es bis brauchte, bis zu dem heutigen Tage. "Ich bin davon überzeugt, dass wir die kommenden Schritte zu erfolgreichen Ergebnissen führen werden", erklärte Mentrup vor Vereins-, Stadt- und Medienvertretern.

Spatenstich im Wildparkstadion
Oberbürgermeister Frank Mentrup | Bild: Tim Carmele

"Wir haben die Tradition, wir haben die Fanbasis und sind als Region stark genug, um dieses Projekt zu stemmen", nannte Mentrup drei Argumente für den Neubau des Wildparkstadions, mit dem die Zukunft des KSC im Profi-Fußballgeschäft gesichert werden soll. Mentrup bedankte sich zudem bei allen, die an der Idee mitgewirkt haben, die einzelnen Baumaßnahmen voneinander zu trennen. Erst dieser Schritt sorgte für den endgültigen Durchbruch in der Stadiondebatte.

Entscheidender Schritt für den Profifußball in Karlsruhe

KSC-Präsident Ingo Wellenreuther sprach OB Mentrup, gegen den er im OB-Wahlkampf 2012 angetreten war, seinen persönlichen Dank für die "aktive Teilnahme" zum Stadionneubau aus. Seit fast einem Viertel Jahrhundert sei bei den Blau-Weißen der Wunsch stetig gewachsen, das Stadion zu modernisieren und den  modernen Anforderungen anzupassen.

"Für Karlsruhe und den KSC ist dies ein entscheidender Schritt, um Profifußball in Karlsruhe zu garantieren", betont Wellenreuther. Immer wieder wurden Pläne verworfen, viele Karlsruher hätten nicht mehr daran geglaubt, dass dieses Projekt realisiert werde, so der 58-jährige Jurist. Umso erfreulicher sei es, dass es nun losgehe.

Spatenstich im Wildparkstadion
KSC-Präsident Ingo Wellenreuther freut sich über die nun startenden Baumaßnahmen. | Bild: Tim Carmele

"KSC fest mit der Stadt und der Region verwurzelt"

"Unsere Standhaftigkeit und die Überzeugung von einer Sache haben sich ausgezahlt", so Wellenreuther weiter. Zudem lobte Wellenreuther die gute vereinsinterne Zusammenarbeit, im Rahmen des Projekts. Alle, die Zweifel am neuen Stadionbau haben, sollen überzeugt werden, dass dies nicht nur für den KSC, sondern auch die Stadt und die Region ein großer Gewinn ist.

Die Stimmung gerade am Wochenende habe wieder einmal gezeigt, wie stark der KSC in der Stadt verwurzelt ist und wie groß die emotionale Verbundenheit zur Region ist. "Wenn man sieht, wie stark der Fußball in Karlsruhe verankert ist, müssen Bedingungen geschaffen werden, damit die Fans einen Komfort genießen können, wie in allen anderen großen Städten in Deutschland", erklärt Wellenreuther. Mit Hinblick auf die Eröffnung, voraussichtlich Frühjahr 2022, sei jeder Tag früher, an dem die Eröffnung stattfinden kann, ist ein guter Tag.

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  •   Hartz4Bomber
    (366 Beiträge)

    07.11.2018 11:51 Uhr
    Ich bin immer noch
    begeistert von der Party am Samstag. Ganz ehrlich, ich hätte es dem Verein nicht mehr zugetraut, dass er nach 10 Jahren Erfolglosigkeit noch so viele begeisterte Menschen mobilisieren kann. Alle haben an einem Strang gezogen, die Atmosphäre war etwas ganz besonderes. Danke an alle die dabei waren, diesen Tag werde ich nie vergessen.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (10715 Beiträge)

    07.11.2018 12:44 Uhr
    selbst der Floh war da,
    trotz dass er auf der Payroll der Pfälzer steht. Hut ab!
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  •   KA300
    (71 Beiträge)

    07.11.2018 07:26 Uhr
    super endlich ein neues Stadion
    es war höchste Zeit. Ich bin überzeugt, dass der Neubau es endlich schafft, die Stadt die in Ihrer vor sich hindümpelnden Beschaulichkeit herauszuholen. Wie hat man sich bemüht, Kosten investiert in unzählige Imagekampagnen die nicht verfingen. Und Karlsruhe bliebt weiterhin unbedeutend und so schrecklich kleinbügerlich. Ja der Neubau wird es richten. Endlich gehts aufwärts, endlich raus aus der Nische der Bedeutungslosigkeit. Da kann sich doch jeder in der Verwaltung auf die Schulter klopfen. Jetzt noch die Ustrab fertig gestellt, die Strassenbahnen mit kostenlosem WLAN ausgestattet und dem Einzelhandel, der so darben muss, weil keiner mehr kommt, gehts dann bald auch besser. Kosten? spielt doch keine Rolle. Die Steuerzahler werden es schon ohne Murren zahlen. Ich bin so froh, dass es endlich geschafft ist. Endlich schliesst Karlsruhe auf zu den echten Metropolen die weltoffen und pulsierend sind. Nur die Redaktion von ka-news muss sich sputen, den Anschluss nicht zu verlieren.
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  •   Der_Sprayer
    (264 Beiträge)

    07.11.2018 12:03 Uhr
    🤣🤣🤣🤣
    Das größte Dorf Deutschlands wird nie eine Metropole werden oder auch nur in die Nähe kommen.
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  •   kscgrufti
    (3602 Beiträge)

    06.11.2018 16:33 Uhr
    Beim
    Brasilianer und dem sonderbaren Weg merkt man am Dummgschwätz richtig, wies denen weh tut: GUT SO !
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  •   Garrincha
    (423 Beiträge)

    06.11.2018 08:54 Uhr
    Vollkaskomentalität beim KSC
    "Fans von FC Union Berlin bauen sich ihr eigenes Stadion. Selber, freiwillig, ohne Bezahlung, teilweise in ihrem Jahresurlaub."Dabei wurden mehr als 4 Millionen € im Jahr 2008 gespart!
    2019 wird das Stadion weiter ausgebaut auf 37.000 Plätze, Kosten: 38 Millionen Euro. Der Charme der eisernen Spielstätte soll aber erhalten bleiben. Diese echten Fans packen wieder an und sparen dem Verein viel Geld.
    Und beim KSC der hochverschuldet ist? Da soll's der brave Steuerzahler richten, für geschätzt 150 Millionen € oder noch viel mehr.
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  •   Hartz4Bomber
    (366 Beiträge)

    06.11.2018 11:59 Uhr
    Im Osten gibts noch
    Kerle die handwerklich was drauf haben, nicht nur weichgespülte Bürowürstchen wie bei uns. grinsen
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  •   Markymark
    (262 Beiträge)

    06.11.2018 10:47 Uhr
    In Berlin
    leben auch viel mehr Hartz4ler...die haben Zeit für so was.
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  •   olafb
    (246 Beiträge)

    06.11.2018 12:52 Uhr
    Einspruch
    Die haben schon Zeit aber ob die handwerklich auch begabt sind?
    Ich will nicht in einem Pfuschstadion stehen.
    Also lieber teure Qualitätsarbeiter. Zahlt ja nur "der braven Steuerzahler".
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  •   melotronix
    (2634 Beiträge)

    06.11.2018 09:56 Uhr
    jetzt ist es auch zu spät..
    hättest..mal versucht in der Vergangenheit ein paar Leute mit Schaufeln zu aktivieren...hättest dich als Polier bestimmt hervor getan.
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