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Karlsruhe Prognose zur Kommunalwahl: So nah dran waren die ka-news-Leser

Karlsruhe hat am Sonntag einen neuen Gemeinderat gewählt. Und die ka-news-Leser hatten bereits im Vorfeld einen ziemlich guten Riecher. Mit der Wahlbörse haben sie das Ergebnis de Gemeinderatswahl 2014 ziemlich genau vorhergesagt. Der Prognosemarkt wurde von ka-news zusammen mit der BDF-net Agentur für neue Medien GmbH in Wien angeboten. Wie exakt die Prognose der ka-news-Leser tatsächlich war, lesen Sie hier!

Für die CDU wurden in unserem Prognosemarkt 28,32 Prozent (Ergebnis 26,83 Prozent ) vorhergesagt. Für die Grünen wurden 18,46 Prozent (Ergebnis 19,98 Prozent ) prognostiziert. Die Prognose für die SPD landete bei 23,44 Prozent (21,84 Prozent ) und die für die FDP bei 4,84 Prozent (6,1 Prozent ). Für die Karlsruher Liste (KAL) sagten die Börsianer 4,74 Prozent (4,24 Prozent ) voraus.

Die Freien Wähler (FW) schnitten auf dem Prognosemarkt mit 5,02 Prozent deutlich besser ab, als in der Realität (2,75 Prozent). Die Linke wurde von den Händlern dafür etwas unterschätzt 3,47 Prozent (5,12 Prozent). Die Abweichungen für GfK mit 2,42 Prozent (3,22 Prozent), AfD mit 6,11 (5,56 Prozent) und Die Partei 1,41 Prozent (1,09 Prozent) waren indes minimal. Den Piraten wurden mit 2,6 Prozent (3,36 Prozent) im Vorfeld indes etwas weniger zugetraut.

ka-news-Wahlbörse: "Ein sehr gutes Ergebnis"

Die mittlere Abweichung (MAW) bei der Wahlbörse für die Karlsruher Gemeinderatswahl 2014 beträgt damit 1,1. "Das ist ein sehr gutes Ergebnis für eine Kommunalwahl", bilanziert Thomas Peick, verantwortlich für wahlfieber. Denn bei Kommunalwahlen gebe es keine repräsentativen Umfrage oder andere Orientierungen, das mache eine Vorhersage umso schwerer. Bei den Bundestagswahlen seien vergleichsweise sehr viele Umfragen und Analysen im Umlauf, aber dennoch liege auch hier der MAW meist bei 0,8 bis 1,2. Die Prognose der ka-news-Leser sei daher "richtig gut", so Peick.

"Das Ergebnis zeigt zudem, dass auch mit wenigen Teilnehmern ein Ergebnis sehr genau vorhergesehen werden kann", so Peick. Repräsentativität, eine hohe Anzahl von Teilnehmern und ein aufwendiges Panel wie bei vielen Markt- oder Meinungsforschungsinstituten sei für eine genaue Prognose daher gar nicht notwendig. 

Wie funktioniert eine Wahlbörse eigentlich?

Wie funktioniert eine Wahlbörse eigentlich? Prognosemärkte machen sich die kollektive Intelligenz zunutze. Die Händler - in diesem Fall unsere Leser - bilden dabei die intelligente Masse. "Ein Prognosemarkt funktioniert wie eine richtige Börse. Anstatt realer Firmenanteile werden jedoch zukünftige Ereignisse gehandelt. Ereignisse, wie beispielsweise Wahlen, Sportevents oder Fragestellungen aus dem Bereich Wirtschaft und Finanzen. Eigentlich sind Prognosemärkte auf fast alle Themenbereiche anwendbar", heißt es dazu von der BDF-net Agentur.

Um ein möglichst realistisches Ergebnis zu erzielen, gab es für die Kommunalwahl 2014 zwei Prognosemärkte. "Kleine Parteien werden bei Prognosemärkten häufig überbewertet, da mit ihnen leichter Gewinn zu machen ist. Daher haben wir uns dazu entschieden, zwei Märkte ins Leben zu rufen", erklärte dazu Peick.

In einem ersten Markt waren alle Parteien zusammengefasst, die derzeit im Karlsruher Gemeinderat Fraktionsstärke haben - also mindestens drei Sitze. Das sind aktuell die CDU, Grüne, SPD, FDP und die KAL. In einem zweiten Markt waren die Parteien zusammengefasst, die bisher noch nicht im Gemeinderat sitzen oder dort weniger als drei Vertreter haben. Die Teilnahme am Prognosemarkt war kostenlos.

Wahlbörse bei ka-news: Prognosemarkt für Kommunalwahl 2014

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