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Karlsruhe Knaller vor Gemeinderatssitzung: Stefan Schmitt verlässt AfD

Vor der ersten Sitzung des neuen Karlsruher Gemeinderats gibt es bereits einen Paukenschlag. Nach ka-news- Informationen verlässt Stefan Schmitt die Fraktion von der Alternative für Deutschland (AfD) und macht als parteiloser Einzelstadtrat weiter. Das bestätigte Schmitt auf ka-news-Anfrage.

Stefan Schmitt verlässt die AfD. Damit ist die Partei nur noch mit Marc Bernhard und Paul Schmidt im Karlsruher Gemeinderat vertreten. Die AfD hat damit keinen Fraktionsstatus mehr.

Schmitt ist bereits aus der AfD ausgetreten, wie er gegenüber ka-news erklärte. Zu seinen Beweggründen wollte Schmitt keine weiteren Angaben machen. "Das ist eine traurige Geschichte", so der 57-Jährige. Schmitt hatte bei der Kommunalwahl auf Listenplatz 1 für die AfD kandidiert und war mit 12.148 Stimmen in den Karlsruher Gemeinderat gewählt wurden.

Im Wahlkampf sagte Schmitt: "Im Gemeinderat möchte ich mich für die Themen einsetzen, die in Karlsruhe zu kurz kommen - für mehr Sicherheit der Bürger in der Stadt und für eine effektive, das heißt stau- und ideologiefreie Verkehrsplanung."

Aktualisierung 15.55 Uhr:

Oberbürgermeister Frank Mentrup erklärte zu Beginn der Gemeinderatssitzung am Dienstagnachmittag: "Wir haben aktuell eine Sitzordnung, die davon ausging, dass die AfD Fraktionsstatus hat." Der Austritt von Stefan Schmitt aus der AfD habe daher Konseqenzen auf die Sitzordnung der Stadträte. Die neue Sitzordnung werde aber erst im September vom Gemeinderat neu beschlossen, so Mentrup.

Das sind die Mehrheitsverhältnisse im neuen Gemeinderat:

Fahren Sie mit dem Mauszeiger einfach über die Sitze und erfahren Sie mehr über die einzelne Stadträte!

Diese Gesichter sollten Sie sich merken: Hier die Bilder und Steckbriefe aller 48 Stadträte als Fotostrecke!

Die ausführlichen Dokumente und Unterlagen zur ersten Sitzung der neuen Stadträte finden Sie hier! (Link führt zur Webseite der Stadt Karlsruhe)

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Kommentare (96)
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  •   Nachteule
    (649 Beiträge)

    12.08.2014 19:47 Uhr
    Init hat nun schon zwei Mitarbeiter im Gemeinderat
    Neben Marc Bernhard von der AfD arbeitet auch die Fraktionsvorsitzende der Grünen Bettina Lisbach für die Firma Init. Da gibt es sicher gute Ansätze für eine zielgerichtete Zusammenarbeit....
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  •   Marktfrau
    (70 Beiträge)

    06.08.2014 18:49 Uhr
    Jetzt wird einiges verständlicher und klarer !
    Geld regiert die Welt !!
    denn der Zweite ist plötzlich Erster !!
    Der Zweite hat das Geld für seinen Wahlkampf doch sicher gesponsert bekommen.
    Wenn der Zweite jetzt im Gemeinderat mitredet, kann man auf das Hochhaus in der Käppelestr. noch zwei, drei Etagen aufstocken.zur Aufklärung anklicken:
    http://www.initag.de/de/unternehmen/initgmbh.php?thisID=308
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  •   ibex44
    (6 Beiträge)

    03.08.2014 09:31 Uhr
    verständliche Entwicklung
    man besuche mal http://www.initag.de/share/projects/de/Karlsruhe_neu.pdf und schaue nach wer bei der initgmbh im Vorstand beschäftigt ist. Dann wird klar, warum der zweite plötzlich der Erste wird.
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  •   andip
    (9693 Beiträge)

    30.07.2014 15:57 Uhr
    Es
    wäre vielleicht doch besser gewesen,wenn H.Schmitt einen Grund für seinen Austritt genannt hätte.
    Dann könnte man den nachvollziehen (oder auch nicht) und wüsste wenigsten worüber man sich aufregen kann.
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  •   Berndabcdef
    (743 Beiträge)

    30.07.2014 17:08 Uhr
    sowas kommt mir komisch vor
    ein Kandidat, der auf der Liste auf 1 stand, verträgt sich nicht mit den anderen. Ich glaube, die AfD ist von verfassungsschutzählichen Gruppen unterwandert und hat es geschafft, einen Kandidaten auf 1 zu setzen und dann sich wählen zu lassen und dann gleich wieder auszutreten. Die AfD muss kräftig dazulernen und ihre Führungskräfte auch auf ihre privaten Eigenschaften testen.
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  • unbekannt
    (6808 Beiträge)

    03.08.2014 10:42 Uhr
    es geht nix
    über eine ordentliche Verschwörungstheorie.
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  • unbekannt
    (379 Beiträge)

    30.07.2014 13:29 Uhr
    Prima,
    Zitat von Schmitt "Im Wahlkampf sagte Schmitt: "Im Gemeinderat möchte ich mich für die Themen einsetzen, die in Karlsruhe zu kurz kommen - für mehr Sicherheit der Bürger in der Stadt und für eine effektive, das heißt stau- und ideologiefreie Verkehrsplanung."


    genau deshalb habe ich ihn gewählt. Ob er sich nun als AFD-Mitglied oder als Parteiloser für diese Themen einsetzt, ist für mich zweitrangig.

    Alles andere ist nicht mehr als eine Provinzposse.
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    30.07.2014 08:35 Uhr
    Die AfD
    predigt doch immer "man hat immer eine Alternative".

    Und es ist eben auch nicht alternativlos in der Fraktion zu bleiben für die man angetreten ist. Das muss man akzeptieren, gerade als Partei, die die "Alternative" im Namen trägt.
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  •   Freibeuterin
    (232 Beiträge)

    30.07.2014 08:21 Uhr
    Austritte aus der AfD sind doch an der Tagesordnung!
    Seit Monaten kann man fast täglich von Austritten aus der AfD lesen - so auch hier...
    Vor kurzen war sogar von einer Spaltung der AfD zu lesen - hier...
    Also warum dann hier die Aufregung über den Schritt von Schmitt?
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  •   mixe
    (1177 Beiträge)

    30.07.2014 06:35 Uhr
    kurz vor der ersten sitzung?
    das stinkt doch zum himmel. der typ sollte mal seine einstellung neu überdenken. erst lässt er sich von einer ?????? partei aufstellen um sich zu profilieren und dann will er kurz vor der sitzung nicht mehr? würde mich nicht wundern wenn er sich bald bei einer anderen partei anbiedert. ich mag die afd auch nicht aber das ist eine charakterlosigkeit ohne ende
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