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Karlsruhe KSC-Kicker Yabo im Gemeinderat: "Ich nehme die Wahl an"

Es war vielleicht die größte Überraschung der Kommunalwahl 2014: KSC-Spieler Reinhold Yabo hat es für die Liste "Gemeinsam für Karlsruhe" (GfK) ins Karlsruher Rathaus geschafft. Er selbst ist zwar überrascht, will sein Amt aber antreten, wie er ka-news in einem Telefongespräch verrät. Sein Glaube soll ihm bei der Erfüllung des Amtes zur Seite stehen.

Reinhold Yabo, von Beruf Fußballer beim Karlsruher SC, wird künftig im Karlsruher Gemeinderat sitzen. Im Telefongespräch mit ka-news bestätigt der 22-Jährige: "Ja, ich werde gemeinsam mit Friedemann Kalmbach als Stadtrat für die GfK antreten. Das bin ich denen, die mich gewählt haben, auch irgendwie schuldig. Zwar war es so nicht geplant, ist jetzt aber so gekommen. So spielt das Leben."

Yabo: "Natürlich wird es um christliche Werte gehen"

Was "Ray", der sich zurzeit wie der ganze Profi-Kader des KSC im Urlaub befindet, im Gemeinderat in den kommenden fünf Jahren erreichen will? "Natürlich sind die Ziele, die meine Liste GfK ausgibt, auch meine Ziele. Außerdem ist wichtig zu beachten, dass sowohl Friedemann Kalmbach als auch ich überzeugte Christen sind. Also wird es in unserer Politik viel um Werte gehen", so der KSC-Kicker.

Und was hat sein Verein dazu gesagt? Lachend erzählt der Mittelfeldspieler, dass der KSC ihm zur Wahl gratuliert habe. Letztlich wird man natürlich sehen müssen, wie das Amt des Gemeinderats mit dem Beruf des Profikickers vereinbar sein wird. "Der Fußball geht immer vor, das ist ganz klar", so Yabo. Gemeinderatskollege Kalmbach freut sich im Telefongespräch mit ka-news: "Ich habe Ray selbstverständlich ermutigt, das Amt anzutreten. Aktuell ist er bei seiner Familie - die hat ihn auch nochmal bestärkt. Ich freue mich darauf, bald mit ihm im Gemeinderat zu sitzen."

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  •   InKa
    (951 Beiträge)

    28.05.2014 12:22 Uhr
    Sein
    Einsatz find ich durchaus okay.Ob er sich aber im Klaren ist wieviel Zeit es in Anspruch nehmen wird ? und die Aussage Sport geht vor..richtig.. es ist sein Job !
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  •   stefko
    (2329 Beiträge)

    28.05.2014 12:17 Uhr
    locker sehen ...
    RYs Arbeitgeber steht ein Präsident vor, der selbst vor nicht allzulanger Zeit versuchte Oberbürgermeister dieser Stadt und damit dieses Gemeinderats zu werden.
    Würde man sich nun allen ernstes über das ehrenamtliche lokalpolitische Engagement eines Spielers empören, würde das gewiss als Definition des Begriffs "Ironie" genügen ... zwinkern
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  •   Faecherstadt_Guerilla
    (4092 Beiträge)

    28.05.2014 12:31 Uhr
    ... und etwas christlicher Beistand ...
    für den KSC im Gemeinderat kann dem Verein auf keinen Fall schaden. zwinkern
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  •   mueck
    (12458 Beiträge)

    28.05.2014 12:08 Uhr
    !
    Der KSC kann sich auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln, aber er muss es trotzdem rechtlich locker sehen: § 22 GemO:
    Zitat von Steht der Gemeinderat in einem Dienst- oder Arbeitsverhältnis, ist ihm die für seine Tätigkeit erforderliche freie Zeit zu gewähren.
    Auch interessant im selben §:
    Zitat von Niemand darf gehindert werden, das Amt eines Gemeinderats zu übernehmen und auszuüben. Eine Kündigung oder Entlassung aus einem Dienst- oder Arbeitsverhältnis, eine Versetzung an einen anderen Beschäftigungsort und jede sonstige berufliche Benachteiligung aus diesem Grunde sind unzulässig.
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  •   Schmarow
    (1224 Beiträge)

    28.05.2014 13:04 Uhr
    Ich meinte nicht rechtliche
    Konsequenzen. Wenn ich mich in den Betriebsrat wählen lasse, kann mein Chef auch nichts dagegen machen. Beliebter macht es mich aber auch nicht bei ihm.
    Es könnte eher ein zeitliches Problem geben, Stichwort "freie Zeit gewähren". Aber solange das Abschlusstraining nicht auf das Datum eines wichtigen Gemeinderatstermins fällt, sollte er keine Schwierigkeiten bekommen.
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  •   master-of-comment
    (3869 Beiträge)

    28.05.2014 14:15 Uhr
    Hauptsache, ...
    der Yabo nimmt seinen Nebenjob jetzt so ernst, dass er sich die nächsten 5 Jahre aus Karlsruhe nicht wegbewegt ...
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (29986 Beiträge)

    28.05.2014 14:44 Uhr
    Genau,
    nicht dass er den Schäfer macht...

    Ist Yabo eigentlich Karlsruher?
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  •   mueck
    (12458 Beiträge)

    28.05.2014 16:12 Uhr
    !
    Achso: Wenn DU noch den GFK-Wahlzettel daheim hast: da steht er mit Adresse zwinkern
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  •   mueck
    (12458 Beiträge)

    28.05.2014 16:11 Uhr
    ?
    Ich meine, man muss doch sogar in dem Ort wohnen, in dem man in den Rat gewählt wurde?!??!!
    Jedenfalls erinner ich mich an einige Skandale und Mandatsverluste für Leute, die in Bremen/Bremerhaven in Bürgerschaft/SVO saßen, aber dann mit Lebensmittelpunkt im feindlichen Ausland (niederes Sachsen) erwischt wurden ...
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  •   master-of-comment
    (3869 Beiträge)

    28.05.2014 16:07 Uhr
    Der Nachname ...
    klingt recht badisch. Aba s´Wichtigschde isch, dass er koi Schwob isch, mein lieber hetfield. zwinkern
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