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Karlsruhe Wasserschaden im neuen Karlsruher Bahntunnel: 200.000 Liter beschädigen Elektrik

In den neuen Karlsruher Straßen- und Stadtbahntunnel sind über 200.000 Liter Wasser eingedrungen. Eine provisorische Bauwasserleitung war zu Bruch gegangen. Wie hoch der Sachschaden ist, wird derzeit noch ermittelt.

Im Stadtbahn- und Straßenbahntunnel der Kombilösung ist in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni ein Wasserschaden aufgetreten. Bis zum frühen Morgen strömten etwa 200.000 Liter Wasser – das entspricht ungefähr 1.300 Badewannenfüllungen - ins Gleisbett der Haltestelle Europaplatz. Auch der Tunnelabschnitt in Richtung der Haltestelle Lammstraße ist betroffen

200.000 Liter sind in das Gleisbett eingedrungen. | Bild: Needham|Mohawkvisuals

"Auf seinem Weg in den Tunnel gelangte das Wasser auch in Technikräume und in im Beton eingegossene Kabelkanäle, in Kabelschächte und Kabeltröge mit dort bereits verlegten elektrischen Leitungen", gibt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft in einer Pressemeldung bekannt.

Ursache für den Wasserschaden sei der Bruch einer provisorischen Bauwasserleitung, mit der für den Innenausbau benötigtes Wasser zur Verfügung gestellt wird. Gutachter und Sachverständige sind bei der Schadensanalyse und nehmen das Schadensbild auf.

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  •   Reger
    (314 Beiträge)

    02.07.2020 19:16 Uhr
    Nickerchen
    Da hat wohl die Bauüberwachung ein Nickerchen gemacht. Ein ziemlich langes, denn 200 Kubikmeter Wasser ist nicht wenig.
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  •   ALFPFIN
    (7400 Beiträge)

    02.07.2020 13:32 Uhr
    Ich habe bis jetzt noch eine Jahreskarte,
    sollte ich diese weiter jedes Jahr kaufen, möchte ich als Beigabe bitte eine Schwimmweste und Unterwasserschnorchel als Mindestausrüstung, um aus dem Tunnel hinausschwimmen zu können. Natürlich muss man auch eine entsprechende Ausstiegmöglichkeit an den Bahnen schaffen, die möglicherweise zeitweilig als Unterwasserfahrzeuge unterwegs sind. 😊
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  •   udoh
    (1886 Beiträge)

    02.07.2020 10:59 Uhr
    Helden des Untergrunds
    wieder ein Grund für höhere Kosten und längere Bauzeit?

    Apropos Umbau im Aufbau grinsen
    Für was jetzt die Plastikfolienbehausung an der neuen Oststadtmauer mit Zaunerweiterung gegen Anwohnermobiltät?
    Darf man endlich auf Lärmschutzmaßnahmen hoffen? Ach ich vergass wen kümmern die Anwohner..
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  • unbekannt
    (3017 Beiträge)

    02.07.2020 16:39 Uhr
    In der BNN wird von einem
    halben Jahr Verzögerung gesprochen- in € wird das sicher ein 2-stelliger Zusatzbetrag sein. Ich hoffe nur , dass es in Karlsruhe nie einen Starkregen mit Überflutungen gibt oder das das Grundwasser nicht doch noch an einer verpfuschten Stelle seinen Weg in den Tunnel findet- dann wird bei der aktuellen Auslegung bitter.
    Aber es passt wie die Faust auf Auge zu dem ganzen überteuerten Kombipfuschbauwerk und das wird Karlsruhe noch X-Jahrzehnte mit Kosten belasten, die sich gewaschen haben
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  •   FinnMcCool
    (356 Beiträge)

    02.07.2020 19:31 Uhr
    2-stelliger Zusatzbetrag
    Also wenn es sich um einen 2-stelligen Zusatzbetrag handelt, nun auf die bis zu 99 Euro wird es wohl nicht ankommen. Zur Not würde ich dies dann übernehmen.
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  •   silberahorn
    (10545 Beiträge)

    02.07.2020 19:49 Uhr
    Der meint
    einen zweistelligen Millionenbetrag.
    Davon abgesehen kann es Wasserrohrbrüche immer geben.
    Allerdings müssten bei Baustellen auch nachts Kontrollgänge gemacht werden um Wasseraustritte überhaupt rechtzeitiger bemerken zu können.
    Welche Versicherung zahlt? Wenn es ein Materialschaden war müsste es die Versicherung des Herstellers sein, bei Verarbeitungsfehlern die der ausführenden Firma. Das gibt eventuell lange Klagewege.
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  • unbekannt
    (3017 Beiträge)

    03.07.2020 07:16 Uhr
    Natürlich meinte ich einen 2-stelligen
    Mio Betrag -aber was wichtiger ist: wer zahlt? So wie ichs einschätze, bleibt das mehr oder minder vollumfänglich am Bauherren hängen - die Unternehmen werden clever genug gewesen sein, selbst bei dem Fall, dass sie wissentlich die bauherrliche Vorgabe umsetzen, obwohl sie diese als gefährlichen Unfug einstufen , sich ausreichend gut gegen den Fall der Fälle abgesichert zu haben. Man muss sich nicht nur bei dem Fall ernsthaft fragen, was da an "Fachleuten" in der kommunalen Verwaltung von Karlsruhe herumhängt und wann diese endlose Mißwirtschaft der Planlosen endlich mal persönliche & personelle Konsequenzen hat
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  •   silberahorn
    (10545 Beiträge)

    03.07.2020 07:56 Uhr
    Versicherungen
    gibt es auch für Versagen innerhalb städtischer Bearbeitungen. Die Stadt ist auch versichert bei der
    BGV / Badische Versicherungen. Und weil die sich dort der Meinung der Stadt gerne anschließen wird nichts schief gehen können. Jedenfalls schließen die sich der Meinung der Stadt nachweisbar an, wenn es gegen die Interessen von Bürgern geht und die Stadt schäbig und sogar beleidgend argumentierte. Ich bedauer es heute noch, dass ich als Betroffene damals nicht gleich wegen übler Nachrede nachgelegt habe. Wissentlich falsche Zusammenfassungen abzuliefern ist jedenfalls ganz übler Stil.

    Also kein Problem, falls die Handwerker mit ihren Gewerken gut abgesichert sind. Irgendwer zahlt in so einem Fall immer und wenn es später der Bürger ist.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12025 Beiträge)

    02.07.2020 10:09 Uhr
    das war ein Test für das Fluten
    der Röhre, wenn dann mal der U-Boothafen erröffnet wird...
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  •   kunvivanto
    (274 Beiträge)

    02.07.2020 13:08 Uhr
    oder
    für Feuerlöscharbeiten bei Großbrand. :-D
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