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Karlsruhe Tag der offenen Baustelle: So finden die Karlsruhe Bürger die Haltestelle Lammstraße

Am Samstag durften die Karlsruher Bürger anlässlich des Tag der offenen Baustelle in den U-Bahn-Tunnel, genauer gesagt hinunter zur Haltestelle Lammstraße. ka-news.de hat bei den Besuchern nachgefragt, wie der erste Eindruck ist und ob alle Erwartungen an die fast fertig ausgebaute Haltestelle erfüllt sind.

Das Karlsruher Stadtfest konnte wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Stattdessen wurde den Bürgern ein corona-konformes Alternativprogramm geboten, welches wenigstens ein Stück weit Stadtfest-Feeling aufkommen ließ. Der traditionelle "Tag der offenen Baustelle" fand zur Freude der Bevölkerung statt. 

Bild: Thomas Riedel

Den kompletten Tag über strömten die Menschen unter Einhaltung aller Corona-Regeln runter in die Haltestelle Lammstraße. Unter der Kaiserstraße erwartete die Besucher eine weitestgehend ausgebaute Haltestelle mit Bahnsteigen, Gleisen, Wand- und Deckenverkleidungen und dem "Lichtgespinst". Ab der Inbetriebnahme wird die Haltestelle "Lammstraße" in "Marktplatz (Kaiserstraße)" umbenannt.

Begeisterung pur

Die Besucher waren sichtlich erstaunt vom Anblick der Haltestelle, zückten ihr Handy und fotografierten erst einmal das beeindruckende Bauwerk. "Ich bin begeistert", schwärmt Corinna, als sie in den frühen Abendstunden die Haltestelle besichtigt. "Die Haltestelle gefällt mir sehr, sie ist im Stil der Zeit und sehr hell", erzählt die Karlsruherin, "gleichzeitig vermittelt sie dadurch ein Gefühl von Sicherheit". 

Bild: Lena Ratzel

Die Kombilösung wird erst Mitte bis Ende nächsten Jahres fertiggestellt, die Vorfreude darauf ist allerdings schon groß. "Das Warten hat sich bis jetzt definitiv gelohnt, ich freue mich, wenn die Haltestellen dann endlich in Betrieb sind", so Corinna Duryea.

"Der richtige Weg für Karlsruhe"

Beeindruckt ist auch Markus, der es sich nicht nehmen lässt, mit der Kamera ein paar Erinnerungsfotos zu schießen. "Meine Erwartungen sind vollständig erfüllt, denn die Haltestelle ist zeitgenössisch und modern."

Bild: Lena Ratzel

Die Kombilösung wird immer wieder heftig in der Bevölkerung diskutiert, vor allem wenn es Verzögerungen beim Bau gibt. Ein großer Schritt für Karlsruhe ist die Kombilösung dennoch, dieser Meinung ist auch Markus. "Karlsruhe ist auf dem richtigen Weg", erklärt er im Gespräch gegenüber ka-news.de

Gute Arbeit der Kasig

Die Haltstelle Lammstraße wurde auch kritisch unter die Lupe genommen, wie zum Beispiel "das Lichtgespinst" an der Decke.

Bild: Thomas Riedel

Doch letzten Endes überwiegt der positive Eindruck, so auch bei Steffen und seinen Freunden. "Die Haltestelle sieht sehr modern und fortschrittlich aus", so Steffen, "ich bin gespannt auf die weiteren Haltestellen".

Bild: Lena Ratzel

Nicht nur das Bauwerk an sich bekam viel Lob, sondern auch die Öffentlichkeitsarbeit der Kasig. "Es ist nicht selbstverständlich, hinter die Kulissen eines solchen Projekts schauen zu dürfen, deshalb gilt es, die Öffentlichkeitsarbeit der Kasig sehr zu loben", so Steffen. 

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Kombilösung Karlsruhe | ka-news.de: Baufortschritt, Mehrkosten, Sperrungen und Verzögerungen: Mehr Infos und Fotos von der Karlsruher Kombilösung finden Sie in unserem Dossier!
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Kommentare (12)
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  •   architect
    (2 Beiträge)

    12.10.2020 11:42 Uhr
    Überwältigend
    Die Haltestelle sind mehr als beeindruckend und sehr zeitgemäß. Gerade das Lichtgespinnst ist ein Blickfang. Nörgler gibts halt immer. Außerdem sind die angeblichen "Leuchtstoffröhren" natürlich LED Leuchten in Röhrenoptik. Da wird es kein flackern, verrußen oder ähnliches geben.
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  •   SunCityKA
    (60 Beiträge)

    12.10.2020 09:24 Uhr
    Sieht aus wie...
    ... die teuerste U-Bahn der Welt. Ha! New York, Paris, London, Berlin, Frankfurt - und selbst Stutututtgart - können alle abstinken! Schneeweiß, erlesene Materialien, stylishe Light-Show und rieeeesig. Noch ein bisschen Goldpuder und selbst Trump würde in KA U-Strab fahren zwinkern
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  •   Malaika
    (262 Beiträge)

    12.10.2020 07:23 Uhr
    Beeindruckend
    Wie das aufwändige "Lichtgespinst" allerdings nach einigen Wochen aussehen wird? Verdreckt, verrusst, flackernd, jede zweite Leuchtstoffröhre kaputt... Die makellosen weissen Wände sind geradezu eine Einladung für Sprayer und Hauswandverschmierer. Da wird ja eine grosse Instandhaltungstruppe nötig sein.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12020 Beiträge)

    11.10.2020 12:07 Uhr
    das Geländer zwischen den Gleisen begeistert mich:
    endlich ist Schluss mit dem schnellen Wechseln auf die andere Seite!
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  •   dipfele
    (5844 Beiträge)

    11.10.2020 23:30 Uhr
    Mit Absperrung.....
    ….. zwischen den Gleisen müssen die Fahrgäste über die Verteilerebene auf die andere Seite wechseln. Etwa 3 Stockwerke rauf und drei Stockwerke runter. Toll.
    Die vielen Leuchtstoffröhren irritieren. Hoffentlich sind die nicht in Reihe geschaltet.
    Ausserdem Staubfänger. Nach drei Monaten dürften die vom Kohleabrieb der Stromannehmer geschwärzt sein. Was kostet das Vergnügen? Interessiert auch kein Schwein.
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  •   jmiles
    (145 Beiträge)

    11.10.2020 17:21 Uhr
    Geländerchen
    Ob das jemand abhält, der wirklich auf die andere Seite will? Hab am Bahnhof Ettlingen West selbst schon mal jemand mit einem Fahrrad die beiden Hauptgleise überqueren sehen. Sicher wäre 2m hoch und elektrisch!
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  •   mueck
    (11834 Beiträge)

    11.10.2020 09:50 Uhr
    !
    Schon schade, die Einführung des
    GROẞEN ẞ als Alternative zur Kaisers-
    trasse hat sich noch nicht bis zur
    KASIG rumgesprochen ...
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  •   haku
    (4169 Beiträge)

    11.10.2020 19:20 Uhr
    Geschmackssache
    Also ich finde das große ẞ unschön, muss nicht sein. Und unsere südlichen Nachbarn fühlen sich gleich willkommener zwinkern
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  •   BMWFahrer
    (313 Beiträge)

    11.10.2020 17:22 Uhr
    Wieso, ist doch richtig:
    Kaiserstrasse, also die Trasse des Kaisers
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  •   bingobongo
    (414 Beiträge)

    12.10.2020 14:51 Uhr
    Hier kommt ja viel zusammen
    Hätten wir in Antiqua ein "langes s" könnte man zumindest aussagen wo die zweite Silbe endet ("kurzes s" - gehört ans Ende der Silbe 'sers', "langes s" - ist der Beginn der silbe "strasse".

    Man könnte die Haltestellennamen aber auch ganz normal und nicht in VERSALIEN schreiben. Also das wäre eine ganz einfache Lösung gewesen. Ganz ohne "großes ß" zwinkern
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