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Karlsruhe 7 Jahre weg, jetzt wieder da: Ludwig-Statue zurück auf Karlsruher Marktplatz

Nach sieben Jahren Abwesenheit kehrt endlich der Ludwigsbrunnen auf den Karlsruher Marktplatz zurück. Am Mittwoch werden die Brunnen-Elemente auf dem neu gestalteten Platz verbaut - samt der steinernen Figur von Ludwig I. Das bestätigt die Stadt Karlsruhe gegenüber ka-news.de.

Das Denkmal für den Urenkel des Stadtgründers und einstigen Regenten wurde mitsamt dem Brunnen im Zuge der Bauarbeiten der Kombilösung von seinem Standort vor dem Rathaus am Marktplatz verbannt. 

Die Zeit bis zu ihrer Rückkehr saßen die vielen einzelnen Brunnenteile auf dem Betriebshof des Gartenbauamtes in Bulach ab. Angekündigt hat sich die Ankunft des steinernen Großherzogs aber nicht von heute auf morgen: Schon im Juni wurde das Fundament des Brunnens an seinem alten Standort - zwischen der Stadtkirche und dem Rathaus - gegossen.

Im Laufe des Mittwochs kehren dann auch die restlichen Brunnen-Elemente wieder Stück für Stück auf den Marktplatz zurück. ka-news.de wird vor Ort sein und für euch berichten. 

Statue und Sockel erreichen den Marktplatz

Gut auf einem Anhänger festgeschnallt erreichen der steinerne Ludwig I und sein Sockel den Karlsruher Markplatz. Die Fahrt ist gut überstanden.

Ludwig I. ist gut festgeschnallt. | Bild: Thomas Riedel

Sockel wird mit Kran in Brunnenmitte gehoben

Bevor der Urenkel des Stadtgründers seinen Platz in der Mitte des Ludwigbrunnens wieder einnehmen kann, muss der Sockel eingehoben werden - mit Spanngurten gut gesichert. Dabei kommt ein Lastenkran zum Einsatz.

Der Sockel fliegt hoch durch die Luft. | Bild: Thomas Riedel

Ludwig der I. schwebt über den Platz

Nun ist die Statue an der Reihe. Von den Arbeitern mühevoll gesichert hebt Ludwig I. von der Lastwagenfläche ab und schwebt - direkt vor dem Rathaus - über den Marktplatz.

Fingerspitzengefühl ist gefragt - Landung geglückt

Nur wenige Minuten später ist das Spektakel bereits vorbei und die Statue hat ihren alten "neuen" Platz in der Mitte des Brunnens eingenommen. Beim Absetzen ist Zentimeterarbeit und Fingerspitzengefühl gefragt.

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  •   NeoTiger
    (725 Beiträge)

    29.07.2020 12:13 Uhr
    Hosen wurden früher ausschließlich von Männern getragen (Frauen trugen Röcke) und die von Offiziers-Uniformen (in der sich Adelige gerne für Gemälde und Statuen präsentierten) waren deswegen so eng geschnitten, weil sie als Reiterhosen dienten. Weite Hosen (wie sie die Infanteristen oder normale Pöbel sie trugen) sind beim Reiten unvorteilhaft.
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  •   mueck
    (11820 Beiträge)

    29.07.2020 11:19 Uhr
    !
    Fehlt nur noch der Greif auf dem Euro ...

    Sieht übrigens so aus, als wenn Leggings damals schon modern waren und sogar bei Männern ...
    Sollte man aber nur bei vorteilhafter Figur, egal ob w/m/d ... zwinkern
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