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Karlsruhe Eine Ehrung in der Fachwelt: Karlsruher Kombi-Lösung erhält einen Stuva-Preis

Die Kombilösung in Karlsruhe steht in der Fachwelt ab sofort in einer Reihe mit den Eisenbahn-Querungen des Projekts der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen der Schweiz (NEAT) und deren beiden Basistunneln durch den Gotthard und den Lötschberg. Der Grund: Die Kombilösung Karlsruhe wurde auf der Tagung der Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen (Stuva) in der Messe Karlsruhe mit einem Preis ausgezeichnet. Oberbürgermeister Frank Mentrup nahm zusammen mit den beiden Kasig-Geschäftsführern Alexander Pischon und Frank Nenninger den begehrten Preis der Tunnelbau-Experten entgegen.

Die Stuva würdigt anlässlich ihres "Familientreffens der Tunnelbranche“ nicht nur "die besonderen Leistungen des unterirdischen Bauens für Bahn und Straße in der eng bebauten Karlsruher Innenstadt", sondern vor allem das damit verbundene Gesamtkonzept, welches mit der Fertigstellung der Kombilösung einhergeht. 

"Mit der Kombilösung wird Karlsruhe zukunftsfähig: Die Leistungsfähigkeit des Stadt- und Straßenbahnsystems wird deutlich erhöht und ist jetzt wieder ausbaufähig; mit dem Straßentunnel wird die zentrale Innenstadt nahezu autofrei; die Oberfläche kann wieder den Bürgern zur Nutzung zurückgegeben sowie umwelt- und klimagerecht gestaltet werden“, heißt es in der Urkunde.

Der Preis würdigt und fördert Ideen zur Nutzung des unterirdischen Raums in der Fachwelt und in der Öffentlichkeit.

Was ist die Stuva?

1997 erstmalig verliehen, werden entweder Personen geehrt, deren Arbeit als eine besonders herausragende Leistung und Innovation auf dem Gebiet des unterirdischen Bauens und relevanter Nachbargebiete zu beurteilen ist oder Projekte gewürdigt mit einer außerordentlichen oder sogar einmaligen Bedeutung und einem breiten Innovationspotential. Neben der NEAT 2003 erhielt auch schon die Wehrhahn-Linie in Düsseldorf – ein mit Karlsruhe vergleichbares Tunnelprojekt – 2015 den Preis.

Der zum 13. Mal in der Messe Karlsruhe verliehene Preis ist eine eigens für die Stuva geschaffene Skulptur aus Edelstahl. Diese erinnere in ihrer aushöhlenden Form an einen Tunnel und stehe auf einem Sockel aus Grünstein, sogenanntem Diabas. Das Gestein leite seinen Namen vom griechischen "diabaíno" her, was so viel wie "hindurchgehen" bedeutet und so auf poetische Weise auf einen Tunnel hinweisen soll.

Mehr zum Thema
Kombilösung Karlsruhe | ka-news.de: Baufortschritt, Mehrkosten, Sperrungen und Verzögerungen: Mehr Infos und Fotos von der Karlsruher Kombilösung finden Sie in unserem Dossier!
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Kommentare (3)
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  •   Rundbau-Gespenst
    (13035 Beiträge)

    26.11.2021 13:07 Uhr
    was wurde für diesen Preis als Gegenleistung
    in Aussicht gestellt?
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  •   Reger
    (741 Beiträge)

    26.11.2021 12:55 Uhr
    Na ja,
    da wird die Stadt der Stuva wohl ziemlich die Türen eingerannt haben, um diesen Preis zu bekommen.
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  •   dipfele
    (5978 Beiträge)

    28.11.2021 21:24 Uhr
    Belobigung....
    ... der Unbeteiligten, Prügel für die Ausführenden.
    Rein technisch ist derTunnel schon eine Meisterleistung. Aber total überflüssig. !
    Fahrgäste müssen sich zukünftig aus 12 Metern Tiefe nach oben quälen. Vom Abholzen der gesunden platanen haben die fahrgäste auch nichts, allenfalls die Autofahrer, die den Sonnenschein ohne SCHATTEN geniesen können.
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