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Karlsruhe Tag der offenen Baustelle: Ein Blick zurück auf die letzten Jahre in der "Karlsruher Unterwelt"

Am Samstag können Besucher beim sechsten "Tag der offenen Baustelle" am Durlacher Tor in die Tiefe steigen. Die unterirdische Haltestelle, die sonst noch vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen ist, öffnet ihre Tore. Aus diesem Anlass blicken wir zurück auf die letzten Jahre - was konnten die Besucher bislang unter den Straßen der Stadt schon alles entdecken?

Überall in der Fächerstadt wird an der Kombilösung gebuddelt und gebaut. Vieles davon geschieht für die Karlsruher "unsichtbar" - in den Tunneln unter den Straßen der Stadt. Deshalb öffnet die Baustelle jedes Jahr an einer anderen Ecke  ihre Tore und die Besucher können in die "Unterwelt" hinabsteigen.

In diesem Jahr ist die Haltestelle Durlacher Tor an der Reihe. Von 11 bis 17 Uhr können Interessierte beim "Tag der offenen Baustelle" hinabsteigen und die zukünftige Haltestelle erkunden. ka-news.de nimmt diese Gelegenheit zum Anlass und schaut zurück: Wo überall konnten die Karlsruher in den letzten Jahren schon einen Blick in die Tunnel, Schächte und Haltestellen der Fächerstadt werfen?

Offene Baustelle 2014: Das Durlacher Tor

Los ging es im Jahr 2014: Zum ersten Mal öffnete die Baustelle ihre Tore, wie nun - fünf Jahre später - auch, ging es am Durlacher Tor in die Tiefe. Viele Karlsruher nutzen die Gelegenheit, knapp 15.000 Besucher strömten zu dem Baufeld in der Karlsruher Oststadt.

Dort gab es etwas besonderes zu bestaunen: Tunnelbohrmaschine "Giulia" stand damals in den Startlöchern. Zu diesem Zeitpunkt war Karlsruhe noch nicht "untertunnelt" - erst neun Monate später sollte "Giulia" wieder in der Weststadt das Tageslicht erblicken.

Die Karlsruher Tunnelvortriebsmaschine Giulia, liebevoll auch "Fächerwurm" genannt. | Bild: (ks)

Offene Baustelle 2016: Der Marktplatz

Zwei Jahre später war es wieder so weit: Diesmal ging es für die Besucher am Karlsruher Marktplatz hinab in den Tunnel. Erneut war der Ansturm groß - 10.000 Besucher wollten einen Blick in die Welt unter der der Oberfläche der Stadt werfen. Mit Schutzhelm und Sicherheitsweste ausgerüstet konnten sie die 100 Meter lange und 28 Meter breite die Haltestelle erkunden.

Offene Baustelle 2017: Marktplatz und Kongresszentrum 

Ein neuer Besucherrekord: 16.000 Menschen wagten sich in die Tunnel der Kombilösung hinab. In diesem Jahr zum ersten Mal auch an der Haltestelle Kongresszentrum, die sich zu diesem Anlass von ihrer besten Seite zeigte und ganz in Rot erstrahlte. 

Tag der offenen Baustelle
Ganz in Rot: Auch die Haltestelle Kongresszentrum beeindruckte die Besucher im Jahr 2017. | Bild: KASIG/artis-Uli Deck

Offene Baustelle 2018: Der komplette Südabzweig

Der "Tag der offenen Baustelle" feiert seinen fünften Geburtstag und zeigte den Besuchern zu diesem Anlass noch mehr, als in den Jahren davor. Der komplette Südabzweig mit den dazwischenliegenden Tunnelabschnitten konnte besichtigt werden.  Gut zu sehen waren die 13 Lichtschächte in der Haltestelle Kongresszentrum - sie sollen dem unterirdischen Bau später Tageslicht spenden.

2019: Das Durlacher Tor ist erneut an der Reihe

Zurück zu den Anfängen: Wo im Jahr 2014 der "Tag der offenen Baustelle" begann, geht es fünf Jahre später erneut unter die Erde. Seitdem hat sich einiges getan, die Tunnelbohrmaschine "Giulia" hat schon längst ihre Arbeit getan und auch die Gleise liegen schon. Am Samstag, 12. Oktober, lädt die Karlsruher Schienen-Infrastrukturgesellschaft wie in den Jahren zuvor zur Besichtigung ein

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  •   ramius
    (186 Beiträge)

    13.10.2019 12:07 Uhr
    Erschreckend
    wie wenig man in 5 Jahren Bauzeit fertiggestellt hat. Die Haltestelle befindet sich mehr oder minder noch im Rohbau.
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  •   dipfele
    (5535 Beiträge)

    13.10.2019 16:22 Uhr
    Den Briganden wurde....
    … fünf Jahre Bauzeit versprochen. Bei dem Versprecher war selbstverständlich nur die Rohbau- Bauzeit gemeint. Da mit dem Tunnelbohren 2014 begonnen worden war, ist der Tunnelrohbau nach fünf Jahren Bauzeit voll im Zeitplan.
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