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Karlsruhe Neue Ampel außer Betrieb: Kasig verbessert Fußgänger-Überweg

Die neue Ampelanlage in der Kriegsstraße ist nur wenige Tage nach ihrer Inbetriebnahme wieder ausgeschaltet. Sie soll anstelle der Lammstraßen-Brücke, welche Ende Februar abgerissen wird, eine sichere Querung für Fußgänger sein. Ganz optimal ist die neue Ampel noch nicht eingestellt - sie soll die kommenden Tage nachgebessert werden.

Erst am Montag wurde die Ampel über die Kriegsstraße in Betrieb genommen, jetzt sind die Lichter schon wieder aus. Wenn auch nur für ein paar Tage. Der Grund: Die Anlage muss nachjustiert werden. Das teilt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) in einer Pressemeldung am Mittwoch mit. "Es wurde festgestellt, dass die Lichtzeichen nicht von allen Seiten aus gut zu sehen waren", so ein Pressesprecher der Kasig auf Nachfrage von ka-news.

Ampel ist nicht optimal zu sehen

Da geht es konkret um die Südseite der Kriegsstraße, wo die neue Ampelanlage vor der Häuserfront steht. Der Platz vor den Häusern sei außerdem sehr beengt, schließlich braucht die Anlage ein Fundament. "Daher wird nun an der Ampel etwas nachjustiert, die Masten etwas gedreht und angepasst." 

Da die Lammstraßenbrücke für Fußgänger und Radfahrer noch offen ist und erst ab 12. Februar gesperrt wird, sei nun der passende Zeitpunkt, diese Arbeiten an der Lichtzeichenanlage durchzuführen, so die Kasig weiter. Bis zum Wochenende ist die Ampel nun außer Betrieb.

Diese Maßnahme zur Optimierung stehe allerdings nicht in Zusammenhang mit der Problematik, dass die Ampel noch nicht im Bewusstsein der Autofahrer angekommen ist. "Das ist unsere eigene Initiative, denn verschiedene Ämter haben entschieden, dass man an der Ampelanlage etwas verbessern muss", so die Kasig weiter. 

Wenn es nicht geht, kommen Schilder

Die Kasig wird in den kommenden Tagen die Situation an der Kriegsstraße weiter beobachten. "Wir geben den Leuten etwas Zeit, sich daran zu gewöhnen und wenn wir sehen, es funktioniert nicht, dann stellen wir eventuell noch Schilder vor der Ampel auf", sagt der Sprecher der Kasig abschließend.

Immerhin steht die Lichtzeichenanlage an der Kriegsstraße für die nächsten Jahre und ist so zwischen Karlstor und Ettlinger Tor der einzige Fußgänger-Überweg in diesem Teil der Strecke. Denn schon im März 2017 wurde die Brücke in Höhe der Ritterstraße abgerissen, am 24. Februar soll dann auch die Lammstraßen-Brücke folgen.

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  •   cc91
    (273 Beiträge)

    07.02.2018 21:48 Uhr
    Am besten
    so schnell wie möglich eine neue Brücke bauen. Das ist die einzig sinnvolle Lösung.
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  •   mueck
    (10043 Beiträge)

    08.02.2018 01:05 Uhr
    !
    Die alte war nicht barrierefrei, was neues müsste barrierefrei sein und da würden die Rampen doppelt so lang, sprich:massive Eingriffe in die Grünanlagen. Taugt nix.
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  •   axel1961
    (228 Beiträge)

    07.02.2018 19:41 Uhr
    Ich glaube nicht,
    dass die Ampel so ins Gewicht fallen wird. Schließlich sind schon sowohl von Westen (Ettlinger Tor) als auch von Osten (Höhe Scheck-In-Center) her kommend größere Ampel-/Kreuzungsanlagen, die den Autoverkehr ausbremsen. Durch den Wegfall beider Brücken ist die Ampel gerade für Fußgänger schon sehr sinnvoll. Und zur Belohnung für die zusätzliche Wartezeit bekommen die Autofahrer in ein paar Jahren einen schönen neuen Tunnel grinsen
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  •   labbapaloema
    (52 Beiträge)

    07.02.2018 18:59 Uhr
    Verletzte/Tote vorprogrammiert
    "Wenn wir sehen, es funktioniert nicht, dann stellen wir eventuell noch Schilder vor der Ampel auf."

    Schön, dass wenn es die ersten Unfälle gegeben hat, zumindest EVTL. Schilder aufgestellt werden.
    Hoffe, dass der Staatsanwalt nach dem ersten Unfall rasch die verantwortlichen Intelligenzbolzen belangt.
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  •   runner
    (414 Beiträge)

    07.02.2018 19:51 Uhr
    Schilderwald?
    Wer als Autofahrer die Ampel nicht sieht, die jeweils links und rechts neben sowie über der Fahrbahn angebracht ist, dem helfen auch keine Verkehrszeichen, der sollte lieber seinen Lappen abgeben. Die an einem eventuellen Unfall schuldigen Intelligenzbolzen sitzen also hinter dem Steuer!
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  •   likeka
    (386 Beiträge)

    08.02.2018 15:42 Uhr
    Danke!
    So siehts nämlich aus.
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  •   freigeist
    (472 Beiträge)

    07.02.2018 18:35 Uhr
    Wie kann man
    nur auf die gloreiche Idee kommen, in eine der meistbefahrenen und staureichsden Strecken eine Ampel einzubringen.
    Wieder mehr ein Lehrstück aus der Kategorie "Was man lieber nicht machen sollte"
    Die Planer der Stadt Karlsruhe sind einfach der absolute Hammer...
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  •   melotronix
    (2636 Beiträge)

    08.02.2018 10:20 Uhr
    so n Quatsch...
    ....der Ampelfussgängerübergang ein paar Meter weiter auf der Höhe der Hirschstrasse funktioniert einwandfrei!
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  •   runner
    (414 Beiträge)

    07.02.2018 19:46 Uhr
    Genau!
    Es kann überhaupt nicht angehen, dass Fußgänger und Radfahrer die Kriegsstraße überqueren wollen ohne dafür weite Umwege in Kauf zu nehmen. Was erlauben Kasig?
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  •   likeka
    (386 Beiträge)

    07.02.2018 19:26 Uhr
    Vielleicht
    ... weil es im weiteren Straßenverlauf auch schon Ampeln gibt und die eine weitere dann (vermutlich) gar nicht so ins Gewicht fehlt.

    ... weil für Kinderwagen, Rollstühle, Fahrräder und auch Fußgänger eine ebenerdige Querung viel komfortabler ist.

    ... Die alte Brücke nicht barrierefrei ist.

    ... Die alte Brücke abgerissen werden muss für den Bau des Straßentunnels.

    Diese Planer haben schon gar nichts drauf zwinkern
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