Karlsruhe Mit dem Ende der Weihnachtsferien kehren Bauarbeiter zurück: Bagger am Karlstor und Kräne in der Kriegsstraße

Über Weihnachten war auf den Baustellen der Kombilösung nichts los, die Arbeiter waren in den Ferien. Doch im neuen Jahr laufen die Bauarbeiten wieder auf Hochtouren, wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) in ihrem wöchentlichen Bautagebuch mitteilt.

Schon in den ersten Januar-Tagen des neuen Jahres haben die Arbeiter und Handwerker damit begonnen, weiter an der Kombilösung zu bauen. Die in den vergangenen beiden Wochen gesicherten Baustellen wurden geöffnet, Baggerführer und Lkw-Fahrer nahmen in der Kriegsstraße beim Rohbau des Autotunnels ebenso ihre Tätigkeit wieder auf wie die Elektriker, Monteure oder Trockenbauer, die mit dem Innenausbau des Stadtbahn- und Straßenbahntunnels beschäftigt sind.

Kombi-News 10. Januar 2020
Elektriker am Werk: In den unterirdischen Haltestellen wurden Schaltschränke geliefert und installiert. | Bild: Kasig

Zu den wichtigsten Bauabschnitten der Kriegsstraße gehört das Karlstor, mit dessen Umbau – statt der alten Unterführung entsteht hier der westlichste Abschnitt des Autotunnels mit darüber liegendem Gleisdreieck – in diesem Jahr begonnen werden wird. Ende Januar starten hier die ersten Arbeiten, ab Ende April erfolgt eine Sperrung der Straßenbahngleise in der Karlstraße zwischen Europaplatz und Mathystraße. Im September schließlich werden – genau wie im vergangenen Jahr am Mendelssohnplatz – Hilfsbrücken eingebaut, über die die Bahnen bis etwa zum zweiten Quartal 2021 fahren können, bevor dann eine nochmalige Gleissperrung erfolgt.

Greifbar nah erfolgt dagegen das Aufstellen eines Hochkrans an diesem Sonntag, 12. Januar, auf der Nordseite der Kriegsstraße westlich der Ritterstraße. Die Kriegsstraße wird zu diesem Zweck am Sonntag in Fahrtrichtung Westen zwischen Ritterstraße und Karlstraße gesperrt – der Kran dient den Bereich des Baufelds W1 am Karlstor an.

Ein weiterer Hochbaukran wird in der kommenden Woche an der südwestlichen Ecke des Ettlinger Tors aufgestellt. Das macht in Fahrtrichtung Osten eine einstreifige Verkehrsführung zwischen Badenwerkstraße und Ettlinger Tor notwendig. Auch hier steht der neue Kran für den Baufortschritt beim Tunnelrohbau: Er dient den Bereich des Baufelds W4 westlich der Kreuzung Ettlinger Tor an.

Autofahrern in der Ludwig-Erhard-Allee steht in der kommenden Woche eine Verschwenkung der Fahrbahnen bevor. Nachdem die endgültige Fahrbahn stadteinwärts auf der Nordseite fertiggestellt ist und der Grünstreifen dort auf das Einpflanzen von Bäumen im März wartet, nutzen die Autos den neuen Asphalt. Auf der gegenüberliegenden Seite wird jetzt aber die stadtauswärts führende Straßenhälfte ihr endgültiges Aussehen erhalten: Autofahrer nehmen dann stadtauswärts die provisorische Fahrbahn zwischen den Rampen für den Autotunnel. Die Anbindung des Parkhauses für das Einkaufszentrum ist über eine Anliegerfahrbahn gewährleistet.

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