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Karlsruhe Kombilösung und Alpine Bau: "Arbeiten werden vertragsgemäß umgesetzt"

Im Oktober 2012 hat der österreichische Baukonzern Alpine Bau finanzielle Probleme eingeräumt und gab an mit "erheblichen Verlusten" zu rechnen. Die Firma ist auch maßgeblich am Bau der Karlsruher Kombilösung beteiligt. Neben personellen Veränderungen kündigte das Unternehmen auch eine "strategische Neuausrichtung" an. Der Konzern will sich auf das "profitable Kerngeschäft" konzentrieren. Doch was bedeutet das für die Bauarbeiten in Karlsruhe?

Im Dezember 2012 hat der finanziell angeschlagene Baukonzern Alpine Bau "personelle Weichenstellungen" vorgenommen und den Aufsichtsrat und Vorstand personell verändert.

Außerdem teilte der Konzern in einer Erklärung mit: "Die strategische Neuausrichtung von Alpine bedeutet in erster Linie Konzentration auf das profitable Kerngeschäft und damit einhergehendes Einstellen von unprofitablen Projekten in Zentral- und Osteuropa. Der gesamte Restrukturierungsprozess wird von Effizienzprogrammen begleitet." Doch was bedeutet das für die Bauarbeiten an der Karlsruher Kombilösung?

Alpine Bau: "Arbeiten werden vertragsgemäß umgesetzt"

"Das Projekt Kombilösung ist ein sehr wichtiges Projekt für Alpine. Die Arbeiten in Karlsruhe werden vertragsgemäß umgesetzt", erklärte ein Alpine-Konzernsprecher auf ka-news-Anfrage. Dem Unternehmen sei ein offener Informationsaustausch sehr wichtig, deshalb sei der "direkte Kontakt zwischen den Auftraggebern in Karlsruhe und der höchsten Konzernführung von Alpine in den vergangenen Wochen intensiviert" worden. "Zusätzlich zu den laufenden Abstimmungsmeetings auf Projektleiterebene finden monatlich auch Gespräche auf Managementebene statt," so der Sprecher.

Im Oktober wurde bekannt, dass Alpine Bau in Zahlungsschwierigkeiten steckt. Das Unternehmen istmit den Rohbauarbeiten für den Stadt- und Straßenbahntunnel der Kombilösungbeaufragt. Die Auftragssumme beträgt rund 300 Millionen Euro.

Mehrkosten, Verzögerungen und Baufortschritt: Mehr Infos rund um die Karlsruher Kombilösung gibt es in unserem Dossier. Hier klicken!

Siehe auch:

Kombilösung: Entspannung am Durlacher Tor - hoffen auf Alpine Bau

Pleite-Szenario bei Kombilösung - Land hilft nicht unbedingt

Kombilösung: Alpine Bau mit "erheblichen Verlusten" - wer zahlt bei Pleite?

Kombilösung: Alpine-Finanzprobleme haben auch Kasig überrascht

Kombilösung: Alpine Bau in Zahlungsschwierigkeiten?

Mehr zum Thema
Kombilösung Karlsruhe | ka-news.de: Baufortschritt, Mehrkosten, Sperrungen und Verzögerungen: Mehr Infos und Fotos von der Karlsruher Kombilösung finden Sie in unserem Dossier!
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  •   Waehler
    (200 Beiträge)

    13.02.2013 22:58 Uhr
    Alpine ist mit sich im Reinen
    den Tunnelheinz und Baitingers Dorle freuts!
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  •   Schafrichter
    (426 Beiträge)

    13.02.2013 16:04 Uhr
    Vielleicht sollte man mal bei der Stadt Leibzig anfragen, welche...
    ...Erfahrung Sie mit der Firma ALPIN beim Bau des Citytunnels gemacht haben!
    Oh Sorry - hatte ganz vergessen, dass dies ja schon von meinen Lieblings-OB-Kandidaten gemacht wurde.
    Antwort: doppelt so teuer - doppelt solange Bauzeit!
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  •   ObenLang
    (2745 Beiträge)

    13.02.2013 16:18 Uhr
    Netter Alpine-Link
    So breit können also Rettungswege sein zwinkern oder wird der Tunnel noch auf deren Kosten mit Gleisen zugepflastert?
    Wie auch immer - auch in KA wird man die goldenen Wänden irgendwie vorführen. Was kostet nochmal so ein Meter Betonrohr?
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  •   mueck
    (12316 Beiträge)

    13.02.2013 16:48 Uhr
    !
    Ja, die EBO sieht breitere Rettungswege vor ...
    ... die dem Rolli aber nur bedingt was nützen. Bei der U-Strab war der Rettungsweg URSPRÜNGLICH auf 34cm Höhe geplant, optimal zum Aussteigen für den Rolli, bloß danach wäre er vom schmalen Weg ins Gleis geplumpst ... Allerdings war der Rettungsweg nicht in allen 4 Musterprofilen im korrekten Abstand zur Gleismitte, in zweien wäre eine ausfahrende Stufe angedotzt ... Das Problem hat man wohl (leider) durch Runtersetzen des Rettungsweges gelöst ...
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (29986 Beiträge)

    13.02.2013 20:28 Uhr
    Der Rolli
    ist kein Argument.

    Wenn eine Bahn aufgrund eines Störfalls geräumt werden muss, werden sich für den einen Rollifahrer der sich mit geringer Wahrscheinlichkeit darin befindet ausreichend Helfer finden.
    Sollte eine Panik ausbrechen nützen dem Rollifahrer auch zwei Meter breite Fluchtwege nichts, er wird nämlich über den Haufen gerannt.

    Die Fluchtwege nach Rollstühlen auszurichten macht keinen Sinn.
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  •   Karlsrator
    (2753 Beiträge)

    13.02.2013 16:15 Uhr
    Ach Gottle, ...
    ... den Vergleich mit dem Citytunnel Deines (kon)genialen Lieblings-OB-Kandidaten habe ich hier schon zwei (!) Jahre vorher bemüht, z.B. am 01.09.2010. Das wär' also wohl mal wieder ein Fall für die Plagiatsjäger! ((-;
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  •   Schafrichter
    (426 Beiträge)

    13.02.2013 16:38 Uhr
    September 2010 - reicht nicht für einen Plagiatsvorwurf ;)
    Fast habe ich meinen Lieblings-OB-Kandidaten schon in einer Reihe mit Guttenberg und Schavan gesehen. Aber gottlob es gibt ja Google zwinkern
    Bereits im Februar 2010 wies Wenzel auf die Verspätungen des Citytunnel hin. Wie hier zu lesen ist.
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  •   Karlsrator
    (2753 Beiträge)

    13.02.2013 16:45 Uhr
    Ach was, ...
    ... dann hat er meinen hochgeistigen Einwurf eben vorausgesehen!

    ((-;
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  •   Waterman
    (6735 Beiträge)

    14.02.2013 12:53 Uhr
    Interessanter Streit darum,
    wer Leipzig zuerst mit b geschrieben hat grinsen
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  •   ObenLang
    (2745 Beiträge)

    13.02.2013 16:13 Uhr
    Lernen aus Fehlern Anderer???
    Blos nicht!
    Wie die Saurier, lieber voll auf falschem Kurs gegen die Wand ;-(
    Dabei würden viele Wähler und die schwarzen Mauwürfe doch gar nicht merken, wenn man mit neuen Prospketen und Werbetafeln plötzlich umschwenken würde zwinkern
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