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Karlsruhe Kombilösung: Tunnelbohrer "Giulia" am Mühlburger Tor angekommen

Tunnelvortriebsmaschine "Giulia" hat am Montagvormittag ihr Ziel am Mühlburger Tor erreicht. Ursprünglich sollte der Tunnelbohrer erst gegen Ende der Woche den Zielschacht erreichen.

"Die eingelegten Stopps für den Werkzeugwechsel waren wesentlich kürzer als angenommen", lässt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) in einer entsprechenden Pressemitteilung verlauten, "Zudem konnte der Vortrieb komplikationsfreier und damit auch schneller durchgeführt werden." Der ursprüngliche Zeitplan beim maschinellen Tunnelvortrieb konnte damit trotz einiger Unterbrechungen am Marktplatz gehalten werden, so Kasig-Geschäftsführer Uwe Konrath gegenüber ka-news.

"Giulia" hat noch Arbeit vor sich

Am 28. August befand sich die rund 80 Meter lange Maschine noch auf Höhe der Hirschstraße, am vergangenen Freitag unterquerte sie bereits die Leopoldstraße. Die Arbeiten am Zielschacht auf dem Kaiserplatz waren laut  Kasig bereits am vergangenen Freitag abgeschlossen. Die Grube wurde mit Wasser geflutet, um die Druckverhältnisse bei der "Einfahrt" des Tunnelbohrers in die Zielgrube auszugleichen.

Auch wenn "Giulia" am Mühlburger Tor bereits zu sehen ist, steht die Tunnelvortriebsmaschine noch nicht still: Es bleiben noch einige Tübbinge - Tunnelsegmente - zu verbauen. Im Anschluss werden verschiedene Vorbereitungen zur Demontage der Maschine getroffen. Schneidrad und Schild werden am Mühlburger Tor abgenommen - die restliche Maschine wird laut Kasig zurück zum Durlacher Tor gezogen und dort demontiert.

Gleisverlegung: Nicht vor 2017

Die ganze Rückbau-Prozedur wird nochmal gut vier Wochen in Anspruch nehmen, schätzt Kasig-Geschäftsführer Uwe Konrath. Ist "Giulia" zerlegt, wird sie die Rückreise nach Schwanau zur Herstellerfirma Herrenknecht antreten. Der "Durchstich" soll am Donnerstag, 17. September, in einem kleinen Festakt gefeiert werden, erst dann wird "Giulia" zum Abtransport bereit gemacht.

Und wie geht es unter Tage weiter? Bevor die technischen Arbeiten im Stadtbahntunnel beginnen können, folgen zunächst die Arbeiten an den unterirdischen Haltestellen entlang der Kaiserstraße. Das Erdreich unter den bereits fertiggestellten Haltestellen muss ausgehoben; die Haltestellen ausgebaut werden. Hierzu muss auch der fertige Teil der Tunnelröhre abgetragen werden, der sich im Bereich der Haltestellen befindet. Erst nach dem Haltstellen-Ausbau werden die Gleise in der Tunnelröhre verlegt. "Bis zum Verlegen der Gleise wird es sicherlich 2017 werden", so Konrath gegenüber ka-news.

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  •   ObenLang
    (2745 Beiträge)

    07.09.2015 23:51 Uhr
    Wetten Dass..
    ...dieses oder ein anders "Siegerfoto" morgen auf der BNN-Titelseite in Farbe einen wahnsinns Durchbruch für den Abstieg von Karlsruhe in die Unterwelt bejubelt?

    So wie:
    Ein kleiner Hohlkörper für die Menscheit, aber ein rießen Loch in der Stadtkasse.
    Oder so ähnlich traurig
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  •   brehnschdorm
    (10 Beiträge)

    08.09.2015 00:15 Uhr
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
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  •   Berty87
    (422 Beiträge)

    07.09.2015 21:09 Uhr
    wann ab marktplatz
    du wann wird vom Marktplatz zum ettlinger tor gebohrt
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  •   ElAnduri
    (309 Beiträge)

    07.09.2015 21:23 Uhr
    Da wird nicht gebohrt,
    sondern bergmännisch gebuddelt. Quelle: Kombilösung: Bauverfahrenhttp://www.diekombiloesung.de/kombiloesung/bauverfahren.html
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  •   brehnschdorm
    (10 Beiträge)

    07.09.2015 23:06 Uhr
    Eher
    unsinnig Geld verbuddelt.
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  •   Murmeltier
    (176 Beiträge)

    07.09.2015 20:50 Uhr
    Und
    was passiert jetzt mit der gebrauchten Möhre?
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  •   Meiksel
    (548 Beiträge)

    09.09.2015 18:28 Uhr
    Das Schneidrad
    wird auf irgend eine Kreisverkehrs-Insel gestellt, die Maschine nach Afrika verschifft. Quelle: Internet
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  •   ElAnduri
    (309 Beiträge)

    07.09.2015 21:17 Uhr
    Die Tunnelbohrmaschinen
    sind jeweils Spezialanfertigungen, die nur bei einem Projekt verwendet werden (können). Inwiefern der Hersteller Teile und Material ein weiteres Mal verwendet, weiß ich allerdings nicht.
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  •   Insider
    (744 Beiträge)

    07.09.2015 17:16 Uhr
    Kein Grund zum Feiern!
    Wir haben insgesamt eine Verzögerung von ca. 2 Jahren und eine Kostenexpolsion, worauf wir uns auf die 1 MRD € noch freuen dürfen.
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  •   Murmeltier
    (176 Beiträge)

    07.09.2015 20:37 Uhr
    was
    sind schon 1 Mrd. in diesen Zeiten wird doch eh das Geld zum Fenster raus geschmissen.
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