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Karlsruhe Kombi-News: Mühlburger-Tor für Autos (fast) baustellenfrei

Es geht voran, auf den Baustellen der Kombilösung. Bevor es 2017 in der Kriegsstraße an das Eingemachte geht, wird an anderer Stelle erst einmal wieder klar Schiff gemacht. So bekommen die Autofahrer am Mühlburger und beim Durlacher Tor bald wieder mehr Raum.

Im Bereich vom Mühlburger Tor kann der Autofahrer in der Reinhold-Frank-Straße wieder alle Fahrspuren ohne Umfahrungen oder Behinderungen durch Baustellen nutzen.  Das berichtet die Karlsruher Schienen-Infrastruktur Gesellschaft (Kasgi) in einer Pressemeldung. Die Stephanienstraße wird voraussichtlich ab Mitte Dezember baustellenfrei sein.

Am Kaiserplatz ist im früheren Zielschacht mittlerweile auch das Treppenhaus für die Betriebsräume der Verkehrsbetriebe Karlsruhe fertiggestellt. Aktuell erfolgt die Auffüllung über dem Deckel der Betriebsräume.

In den Haltestellen Europaplatz, Lammstraße und Kronenplatz laufen die Arbeiten weiter: In der Haltestelle Europaplatz wird weiterhin die südliche Bohrpfahlwand verankert und nachts tragen die Arbeiter Spritzbeton auf die tagsüber freigelegten Wände auf.

In der Haltestelle Lammstraße, im sich östlich direkt anschließenden Gleisdreieck Marktplatz und in der Haltestelle Kronenplatz unter dem Berliner Platz werden weiterhin kontinuierlich einzelne Bodenplattenabschnitte betoniert. Gleichzeitig sind aber hier in anderen Abschnitten die Erdaushubarbeiten im Gang und es werden in den Nächten auch noch die Bohrpfahl- oder Schlitzwände mit Spritzbeton geglättet.

Letzte Einrichtungen des Tunnelvortriebs verschwinden

Ab nächster Woche wird am Durlacher Tor die Bodenplatte, die als Baustelleneinrichtungsfläche für den Tunnelvortrieb des Stadtbahntunnels diente, zurückgebaut. In der Durlacher Allee stehen südlich der Rampe die Arbeiten zur Wiederherstellung der Fahrbahn sowie der Rad- und Gehwege im Mittelpunkt. Hier wird im Anschluss zur Wolfartsweierer Straße die letzte Asphaltdecke hergestellt, so dass ab voraussichtlich Mitte Dezember der Autoverkehr die südliche Durlacher Allee zwischen der Degenfeldstraße und dem Gottesauer Platz wieder in Richtung Osten befahren kann. Auf der Nordseite sind die Stadtwerke Karlsruhe mit dem Verlegen von Wasser- und Gasleitungen beschäftigt.

Unter dem Marktplatz und im Kongresszentrum entstehen weiterhin die Stationswände. Sowohl in den Abschnitten, in denen in offener Bauweise der Tunnel entsteht, als auch der Bereich der Rampe in Höhe der Augartenstraße sind bereits die Wände erstellt. Im Kombibauwerk wird derzeit die Schalung für die Decke aufgebaut.

An der Kreuzung Ettlinger Straße mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße stellen die Arbeiter die Oberfläche der Straße her und unter den Arkaden der Volkswohnung wird der Fußweg hergestellt. Der Autofahrer kann ab Anfang der übernächsten Woche die Ettlinger Straße geradeaus ohne Umleitung über die Finterstraße nutzen.

Für den Tunnel in der Karl-Friedrich-Straße erfolgt derzeit der Ausbruch der Sohle des linken Ulmenbereichs. Anschließend wird die Kalotte im rechten Ulmenbereich ausgebrochen. Der in diesem Bereich befindliche Landgrabenkanal liegt 80 Zentimeter über dem First des Tunnels.

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Kommentare (1)
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  •   udoh
    (1685 Beiträge)

    06.12.2016 10:36 Uhr
    Wieder mal hiphip HURRAAAA *kotz*
    Man ist also FAST wieder da wo man vor vielen Jahren angefangen hat. Nur mit ein paar Verschlechterungen, hunderten Millionen im Sand verbuddelt und mit einem auf Dauer jede Menge Geld verschlingenden Loch.

    Welche Entbehrungen die Anwohner erleiden mussten und den nicht Enden wollenden Baustellen immernoch erleiden ist anscheindend allen völlig egal!

    Alles für Prestige? die CHANCE auf 3min Zeitersprarnis von Germersheim durch die Stadt? Oder doch die peinlich beworbene "FLANIERMEILE" auf der außer "Flanieren" zwischen Gebrauchthandy-, Döner, 1EUR-Läden so garnix mehr geht? Nur gut, dass Karlsruhe insgesamt solche VERSCHLIMMbesserungen überlebt. Wenn auch auf dem Rücken der Anwohner, Verkehrsteilnehmer, Ladenbesitzer, deren (noch oder beretis ex-) Angestellte, dem Stadtbild, ......
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