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Karlsruhe Kombi-News: "Giulia" gräbt derzeit auf Höhe des KIT-Eingangs

Die Tunnelvortriebsmaschine ist auf Ihrem Weg in Richtung Kronenplatz erneut ein gutes Stück vorangekommen: Derzeit steht das Schneidrad etwa auf der Höhe des Eingangs zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Höhe Kaiserstraße 12. Für die Tunnelarbeiter gab es am Freitag ein besonderes "Schmankerl".

Am Freitag hat die Tunnelpatin Gerlinde Hämmerle die Arbeiter auf der Tunnelvortriebsmaschine "Giulia" unter Tage besucht und auch deren Kollegen über Tage: Die Karlsruher Ehrenbürgerin, frühere Bundestagsabgeordnete und Regierungspräsidentin, überreichte den Arbeitern einen "Dambedei" als vorweihnachtlichen Gruß, so die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) in ihrer Pressemitteilung.

Wie sieht's an den anderen Haltestellen aus?

Bei sämtlichen oberirdischen Haltestellen ruhen bis Anfang Januar alle Arbeiten: Pünktlich am 7. Januar - nach Dreikönig - gehen dann alle Arbeiten "oben" und "unten" weiter. Die Baustellen werden spätestens heute für die Baupause abgesichert, so dass die Arbeiter ihre Weihnachtsferien und den Jahreswechsel zuhause verbringen können. Lediglich am Ettlinger Tor wird ein Teil der Arbeiten zu Beginn auch der nächsten Woche noch fortgeführt.

Bis Freitag wurde am Mühlburger Tor aber noch die Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle) in das Erdreich östlich der von Süden nach Norden führenden Fahrbahn eingedüst. Westlich der Kreuzung waren die Arbeiter in der vergangenen Woche mit dem Setzen von Wandankern im Bereich der Tunnelrampe beschäftigt.

An der Lammstraße werden der Rest der noch anstehenden HDI-Arbeiten und der Zwickelinjektionen im Bereich der Nordwestecke der künftigen Haltestelle im Januar hergestellt; die HDI-Sohle an der Nordwestecke Marktplatz/Kaiserstraße konnte in dieser Woche bereits fertiggestellt werden.

Am Marktplatz ist die Betonage des Teildeckels zu Beginn der zurückliegenden Woche erfolgt. Ein Steg sorgt jetzt zwischen Rathauspforte und Zähringerstraße für eine stabile Fußgängerverbindung. Der Aushub für die letzten beiden südlichen Teildeckel Richtung Hebelstraße ist erfolgt, so dass hier im nächsten Jahr mit der Herstellung der Deckel begonnen werden kann.

Am östlichsten Punkt der Kombilösung ist der Aushub für die Rampe in der Durlacher Allee nahezu vollständig erfolgt; im Januar beginnen hier die Ingenieurarbeiten für das Rampenbauwerk.

Kriegsstraße: Unterführung wird abgerissen

Während in der Karl-Friedrich-Straße die Bohrungen und das Einpressen von Feststoff und Weichgel zur Vorbereitung des Untergrunds für den späteren bergmännischen Tunnelvortrieb andauern, wird das Erdreich unter den Haltestellendeckeln nördlich und südlich der Kreuzung Ettlinger Tor ausgehoben. Ab Januar werden dann die Haltestellenwände seitlich verankert.

Zwischen dem nördlichen und südlichen Haltestellenteil hat eine Betonsäge die Bodenplatte der alten Unterführung Kriegsstraße für den Abbruch vorbereitet. Unten in der Unterführung ist die erste von zwei Schottwänden betoniert zwischen denen dann der Abbruch des alten Überführungsbauwerks erfolgt.

Test-Belag: So sieht der Boden in den neuen Haltestellen aus!

Südlich davon liefen in der letzten Arbeitswoche vor Weihnachten zudem die Schlitzwandarbeiten im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum sowie für den sich daran südlich anschließenden Tunnelabschnitt. Zwischen Kongresszentrum und der Kreuzung der Ettlinger Straße mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße entstehen bereits die Leitwände zur Vorbereitung des Schlitzwandbaus auch für diesen Tunnelabschnitt, der in offener Bauweise hergestellt wird.

Wer schon einmal über den zukünftigen Boden der neuen unterirdischen Haltestellen laufen will, sollte die Fußgängerunterführung unter der Kriegsstraße besuchen: Auf Höhe der Kreuzstraße ist seit dieser Woche ein "Musterbelag" eingebaut, wie er in den unterirdischen Haltestellen verwendet werden wird. Der helle und freundliche Belag aus Kunststein an Wand und Boden der Unterführung wird bis zum Abriss der Unterführung wegen des Umbaus der Kriegsstraße dort auch auf seine Belastungsfähigkeit und Schmutzempfindlichkeit getestet.

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  •   Malefiz
    (4616 Beiträge)

    20.12.2014 16:28 Uhr
    Das war eine trockene Baustelle.
    En Dambedei un nix zum Trinke, Frau Hämmerle, des war e bissle arg
    sparsam.

    Aber Respekt vor Giulia, die kommt vorwärts. Frauen könnens halt.
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  •   LaCage
    (2158 Beiträge)

    20.12.2014 10:03 Uhr
    Gar nicht im Geschmack des rheindohlers
    eine Ausländerin untergräbt Karlrsuhe.

    Ob islamische Bohrfirmen ihren Maschinen nur Männernamen geben hätte der Journalist ruhig einmal in Erfahrung recherchieren ausbaldowern können....
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