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Karlsruhe Kombi-News: Bau endgültiger Wände, Gleise und Straßen im Mittelpunkt

Die Zeit der Provisorien neigt sich langsam dem Ende zu. Das berichtet die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (Kasig) in ihrer wöchentlichen Pressemeldung zum Stand der Baustellen in Karlsruhe mit. So wird der Bereich rund um das Mühlburger Tor und in der Durlacher Alle stellenweise in den Endzustand gebracht.

Auch wenn die Fertigstellung des Stadtbahntunnels im Rahmen der Kombilösung noch auf sich warten lässt, so werden derzeit dennoch sehr viele Arbeiten vorgenommen, die in einzelnen Baufeldern den Bau endgültiger Wände, der Gleisanlagen oder auch der Straßen bedeuten.

Das ist am Mühlburger Tor und in der Durlacher Allee der Fall: Am westlichen Ende des Stadtbahntunnel rücken in den nächsten Monaten die Arbeiten am Straßenraum auf der Nordseite der Kreuzung in den Mittelpunkt der Arbeiten, nachdem am zurückliegenden Wochenenden die Gleise in ihre endgültige Lage gebracht und ans Netz angeschlossen wurden.

Erst ist das Mühlburger Tor fertig, dann die Durlacher Allee

Die alten Umfahrungsgleise wurden bereits entfernt, so dass nun die Straßenbauer ans Werk können. Im Herbst sind die Arbeiten an der Oberfläche im Bereich des Mühlburger Tors und des Kaiserplatzes dann weitgehend abgeschlossen.

Die Durlacher Allee ist etwas später dran: Die Gleise südlich der Rampe sind bereits verlegt, in den Sommerferien wird auch das nördliche Umfahrungsgleis für die Rampe gebaut. Auf der Südseite der Durlacher Allee ist bereits der Straßenbau im Gange, die Nordseite folgt dann im Spätsommer, so dass hier mit dem Abschluss der Arbeiten an der Oberfläche im Winter zu rechnen ist.

Viele Tunnelwände sind fertig

"Unten" – also in den künftigen Haltestellen und den offen gebauten Tunnelabschnitten – werden vielfach schon die endgültigen Wände hergestellt, etwa im Tunnelabschnitt unter dem Kaiserplatz, im Durlacher Tor, im Marktplatz, im Südkopf des Ettlinger Tors, in dem sich direkt südlich daran anschließenden Tunnelabschnitt bis zur Kreuzung der Ettlinger Straße mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße sowie im Tunnel südlich der Haltestelle Kongresszentrum und in der Rampe bis zur Augartenstraße.

131 von 250 Meter sind fertig

Die Haltestellen Europaplatz und Kronenplatz sowie Lammstraße und das sich anschließende Gleisdreieck sind noch nicht ganz so weit – die Arbeiter tragen Spritzbeton auf und setzen den Erdaushub fort.

Das Kombi-Bauwerk in der Mitte der Kreuzung Ettlinger Tor erhält zunächst die Decke zwischen dem unten liegenden Stadtbahntunnel und dem darüber liegenden Straßentunnel – in der übernächsten Woche beginnen dazu die Schal- und Bewehrungsarbeiten. Liegt die Decke im Bauwerk, kann darunter dann der letzte Aushub von Erdreich im Zuge des Baus des Stadtbahntunnels beginnen.

Schließlich macht auch der Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße Fortschritte: Mit 131 Metern (vergangene Woche: 118 Meter) ist etwas mehr als die Hälfte der 250 Meter langen Strecke in der Kalotte zwischen Ettlinger Tor und Marktplatz geschafft.

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Kommentare (3)
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  •   Profi
    (442 Beiträge)

    24.07.2016 10:13 Uhr
    Mühlburger Tor
    Die Weichen zur Tunnelstrecke hat man bei der letzten Sperrung nicht eingebaut, d.h. es folgt hier noch mindestens eine weitere Sperrung.

    Ein Engpaß für den zukünftigen Betrieb der Linie 3 ist jetzt schon erkennbar: Oberirdisch aus der Kaisterstraße Richtung Westen fahrende Bahnen fädeln auf die Tunnelstrecke ein, um 10 Meter später wieder auszufädeln Richtung Neureut, Durch wenige Meter 3-gleisigen Ausbau würde hier sehr viel Kapazität gewonnen.
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  •   mueck
    (9101 Beiträge)

    24.07.2016 11:30 Uhr
    !
    Mit voreilig eingebauten Weichen hat man wohl schlechte Erfahrungen gemacht, siehe Verlängerung nach Durmersheim, wo seit vielen Jahren die Weichen vor sich hin rosten ... Dieses schlechte Omen will man sich bei der Kombi nicht leisten ... zwinkern

    Die ganze U.Strab ist ein Kapazitätsengpass, da kommt's auf die paar m auch nicht mehr drauf an ...
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  •   definitivabseits
    (1075 Beiträge)

    24.07.2016 15:35 Uhr
    So kommts halt
    wenn man alles 20, 30 oder 40 Jahre rauszögert.

    Stadion, U-Strab, Rheinstadt...sich einfach nichts trauen bis es zu spät ist.
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