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Karlsruhe Freie Wähler kritisieren Informationspolitik der Kasig

Die Freien Wähler kritisieren in einer Pressemitteilung erneut die Informationspolitik der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig). So sei laut FW die Sperrung der Kaiserstraße nur "Salamitaktik". Richtige Transparenz sehe anders aus, so FW-Stadrat Jürgen Wenzel in einer Pressemitteilung.

"Es ist für die Karlsruherinnen und Karlsruher täglich erlebbar, dass das Versprechen der Verantwortlichen der U-Strab-Baustellen, dass eine Kombination aus modernster Tunnelbohrtechnik und offener Bauweise dafür sorgt, dass die Beeinträchtigung durch Baustellen gerade in der Kaiserstraße so gering wie möglich ist, nicht haltbar war", so Jürgen Wenzel, Stadtrat der Freien Wähler und ausgewiesener U-Strab-Gegner.

Der FW-Stadtrat wird nicht müde die Informationspolitik der Kasig - wie im neuesten Fall der "Sperrung vor der Sperrung" als "Salamitaktik" zu kritisieren. Unter Transparenz verstehe er etwas anderes, so Wenzel in der Pressemitteilung.

FW: Kasig hat Zusagen nicht eingehalten

"Auch von der Zusagen, dass selbst im Bereich der neuen unterirdischen Haltestellen sollte es höchstens für zwei Jahre einen teilweise offenen Baubereich geben und die übrigen Arbeiten in der Kaiserstraße sollten sich weitestgehend unbemerkt von Anliegern, Geschäften und Fußgängern unter der Erde abspielen, haben Sie die Verantwortlichen der Kasig in der Zwischenzeit verabschiedet", so Wenzel weiter.

Zudem schlägt er vor, diesen Bereich auf seine "Tauglichkeit" als Austragungsort für Festlichkeiten wie dem "Brigandefeschd" zu überprüfen. Ein entsprechender Ergänzungsantrag haben die Freien Wähler der Verwaltung zukommen lassen. Ebenso wie eine Anfrage hinsichtlich des Verkehrs in der Kernstadt, heißt es weiter.

Siehe auch:

Kaiserstraße gesperrt: Bahnen fahren ab 29. April über Baumeisterstraße

Kombilösung: Was halten die Karlsruher von der Kaiserstraßen-Sperrung?

Kombilösung: Kaiserstraße wird 7 Monate gesperrt - Mentrup will Bauzeit verkürzen

Kombilösung: Sperrung der Kaiserstraße - nicht alle Stadträte begeistert

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  •   Freibeuterin
    (228 Beiträge)

    08.04.2013 08:55 Uhr
    Salamitaktik!
    Herr Stadtrat ich vermissen den Hinweis auf die fast Insolvenz der ALPINE!
    Vielleicht geht auch dieses Schiff bald unter!
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  •   Wenzel
    (140 Beiträge)

    08.04.2013 09:29 Uhr
    Liebe Freibeuterin - die Betonung liegt bei "fast" Insolvenz!
    Am 3. März 2013 konnte die Insolvenz der ALPINE abgewendet werden.
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  •   Hoellenreiter
    (517 Beiträge)

    08.04.2013 12:52 Uhr
    Warten wir mal ab !!
    Traue Alpine nicht über den weg !!! Das den Bürgern nicht die Wahrheit gesagt wurde ist doch klar. Normale Politik !!!!
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  •   Robert1959
    (1875 Beiträge)

    08.04.2013 13:22 Uhr
    Es wäre auch möglich,
    das wir schon einen Vorschuß gezahlt haben und nur wenige wissen es!
    Dafür haben wir einen 800.000€ € Infopavilion und wieviele Flugblätter gab es schon, Zeitungsanzeigen usw!
    Dieses Projekt sollte auf Teufel komm raus durchgezogen werden und mit den Kosten sind wir noch lange nicht am Ende angelangt!
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  •   Schafrichter
    (404 Beiträge)

    08.04.2013 13:49 Uhr
    Sehe ich genau so!
    Wir werden wohl nie erfahren was uns dieses Projekt wirklich kosten wird. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Kosten die die Kombilösung betreffen - wie Infopavillion oder Schienaustausch und Südostbahn - nicht dem Projekt zugerechnet werden. Sondern als normale Ausgaben bei der KVV und VBK landen. Gleiches gilt für die Kreditaufnahme zur Deckung der Vorfinanzierung.
    Ohne die Anfragen der FW - wäre so manches in Vergessenheit geraten.
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  •   Karlsrator
    (2743 Beiträge)

    08.04.2013 14:59 Uhr
    Selbstverständlich werden die Kosten der Südost-Bahn ...
    ... nicht den Kosten der Kombilösung zugeordnet. Sie war nie Teil derselben, die Planfeststellungsbeschlüsse haben nichts miteinander zu tun und deren Kosten werden auch nicht entsprechend derer der Kombilösung anteilig gefördert.

    Und daran wird sich auch nichts ändern, wenn die FW noch 1000 mal bei wem auch immer anfragen. ((-;
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  •   kscgrufti
    (3602 Beiträge)

    08.04.2013 15:08 Uhr
    Das ändert
    aber trotzdem nix an der Tatsache, dass wie jetzt zu sehen, die sinnlose Südost-Bahn nur als Umleitungsstrecke für die noch sinnlosere Röhre herhalten muss. Hätte man durch vorziehen des Kriegstrassenumbaus komplett lassen können und die 34 Mios lieber für eine sinnvollere Netzerweiterung ausgeben können wie z.B. Knielingen oder Kirchfeld.
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  • unbekannt
    (1170 Beiträge)

    08.04.2013 11:00 Uhr
    Rettung / Milliarden / Krise
    Ich kanns einfach nicht mehr hören. Da werden Flughäfen gebaut die nach 2 TAgen wieder zu machen und Steuergelder aus dem FEnster geschmissen aber Leuten den es ganz dreckig geht bekommen keine 10 Euro mehr.

    Da hat doch jemand geplant dieses Wörter fest in unserem Hirn zu verpflanzen um dann das ganze Kapital von A > B zu verlagern, weil es ist ja nicht weg. Beim Jauch haben wir gestern auch gelernt das Steuerhinterziehnung ja "Eigentlich" gar nicht so schlimm ist. Herlich, da sieht man wieder. Wer einfach am meisten Kohle hat der sagt wie der rest der Menschheit zu leben hat und vorallem werden manche gleicher als andere Behandelt das lerne ich jeden Tag aufs neue.
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  •   Freibeuterin
    (228 Beiträge)

    08.04.2013 12:09 Uhr
    Ich denke deshalt ist es gut, dass es noch Menschen gibt,...
    ...die den Mut haben den Mund aufzumachen. Statt alles abzunicken!
    Daher mein Respekt vor dem "Nichtfreibeuter" Wenzel!
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