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Karlsruhe Alpine steht vor der Pleite - wie geht es mit der Kombilösung weiter?

Wie am Dienstag bekannt wurde, ist die Rettung der Salzburger Alpine gescheitert. Der zweitgrößte österreichische Baukonzern wird demnach Insolvenz anmelden. Das Unternehmen ist maßgeblich am Bau der Karlsruher Kombilösung beteiligt.

Wie Alpine selbst in einer Adhoc-Mitteilung am Montagabend bekannt gab, waren die Gespräche mit Finanzierungspartnern abgebrochen worden.

Arbeitsplätze sollen gerettet werden

"Nach Ansicht der Gläubiger ist eine nachhaltige Sanierung der Alpine Gruppe ohne eine Beteiligung der Anleihegläubiger kaum vorstellbar", heißt es dort. Das Management zeige sich dennoch zuversichtlich, dass durch Beiträge von den Finanzierungspartnern und dem Eigentümer der Turnaround des Unternehmens möglich sein werde.

Jedoch sah die Lage am Dienstag offenbar weniger rosig aus: In einer Pflichtmitteilung gab der Konzern bekannt, dass die Geschäftsführung ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung vorbereite und dies umgehend beantragen werde. Dabei sollen ein Teil des Konzerns und damit verbundene Arbeitsplätze gerettet werden.

Erst im März hatte Oberbürgermeister sich mit Führungskräften des Konzerns im Karlsruher Rathaus getroffen. Damals sagte der OB zuversichtlich: "Wir brauchen keinen Plan B." Alpine war im vergangenen Jahr wegen finanzieller Schwierigkeiten in die Schlagzeilen geraten. Die seien inzwischen überwunden, so auch Alpine Geschäftsführer Alejandro Tuya Garcia in Karlsruhe. "Alpine ist aus dem Krankenhaus entlassen worden und kann zuhause wieder eigenständig leben", formulierte es Garcia. In etwa zehn Tagen werde alles unter Dach und Fach sein. Außerdem habe das Unternehmen selbst in "höchstschwierigen Zeiten" alle Projekte weitergeführt, so der Alpine-Chef. Schon 2015 wolle man wieder schwarze Zahlen schreiben. Dies scheint nun in unerreichbare Ferne gerückt.

Was die drohende Insolvenz für den Bau der Karlsruher Kombilösung bedeutet, ist bislang offen. Die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) wird um 13.30 Uhr zusammen mit Oberbürgermeister Frank Mentrup über die Auswirkungen informieren. ka-news wird vor Ort sein und im Anschluss berichten.

Baufortschritt, Mehrkosten, Verzögerungen: Mehr Infos rund um die Karlsruher Kombilösung haben wir in unserem Dossier zur Kombilösung für Sie zusammengestellt.

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  •   dipfele
    (5986 Beiträge)

    19.06.2013 14:06 Uhr
    lieber Greif...
    .. der Risiozuschlag wird sehr üppig ausfallen! Bestimmt 100 Mio. Dazu kommt, das keine Nachfolgefirma zu Dampingpreisen weiterbaut.
    Die Differenz zwischen teuerstem Bieter und der Alpine waren 200 Mio 2010.Und bei der Ausschreibung damals haben rund 100 Mio an Leistungen gefehlt. Summa Summarum kommen da locker 400 Mio zusammen. Den Schwachsinn qualifiziert beenden! Der Tunnel ist ja noch nicht gebohrt. Mit der Kriegsstrasse weiter machen, das ist überschaubar ! Sollten sich Bund und Land entsprechend beteiligen wären das 320 Mio an Zuschüssen.Dann bleiben immernoch 80 Mio
    bei der Stadt, also bei UNS hängen. Zu den oben genannten 388 also nachmals 80 drauf = 468 Mio, dann kommt noch Kleinkram dazu, dann sind es 500 Mio Eigenmittel, bei einem (ausgelagerten) Schuldenstand von aktuell einer Mrd.Wass ist mit Schulspeisung oder
    bezahlbaren Wohnraum ?
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (3577 Beiträge)

    19.06.2013 08:18 Uhr
    die Frage ist, was der spanische Besitzer der Alpine
    mit dem Baukonzern gemacht hat.
    Man kann durchaus eine Firma kaufen und ausweiden.
    Das ganze korrupte Bausystem in Spanien wurde durch EU-Subventionen und deutsche Steuergelder zur "Rettung" spanischer Banken finanziert.

    Ich sehe Alpine als Opfer der Mißwirtschaft in Euroland.
    Ohne Gelder der EU, also der deutschen Steuerzahler, hätte es keien solche Immobilienblase in Spanien gegeben. Und Spaniens Banken hätten ohne das EU-System niemals Kredite zum Kauf deutscher (Hochtief) oder österreichischer Baukonzerne (Alpine Holding) gewährt.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (107 Beiträge)

    19.06.2013 08:56 Uhr
    LOL
    Selten so eienen geistigen Dünnpfiff gelesen.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (999 Beiträge)

    19.06.2013 12:54 Uhr
    bei danco sind immer Ausländer oder die Grünen schuld
    auch wenn sie jeweils nicht im Amt oder präsent waren
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (3577 Beiträge)

    19.06.2013 15:47 Uhr
    flachsinniges Getrolle der üblichen Looser
    geht zurück in den Sandkasten, dort dürft ihr weiterspielen

    ka-news hat das Recht und die Pflicht über ausländische Baufirmen zu berichten, wenn Karlsruher Interessen betroffen sind. DAs gilt auch für die Alpine, ihr zweitklassigen Trolle.
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  •   timo
    (3400 Beiträge)

    19.06.2013 18:38 Uhr
    flachsinniges Getrolle der üblichen Looser
    danco, deine Selbstbeschreibung ist deutlich besser als deine Orthographie zwinkern
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  •   gabin
    (1026 Beiträge)

    19.06.2013 16:17 Uhr
    danco
    Sie schreiben nur absoluten Schwachsinn gepaart mit dummen Beleidigungen deswegen werden Sie auch immer mehr bei Ka-News gelöscht und das ist gut so.
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  •   melotronix
    (3564 Beiträge)

    19.06.2013 08:01 Uhr
    Stirnrunzeln...
    Herr Mentrup kein Plan B und Plan A bekamen sie aufs Auge gedrückt.
    Wie gehts weiter? Wird jetzt doch zugeschüttet?
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  •   andi79
    (2997 Beiträge)

    19.06.2013 08:00 Uhr
    lol
    einfach nur lol. mehr fällt einem dazu nicht ein. jetzt wirds interessant wie viele Gelder schon geflossen sind... und was unwiederbringlich weg ist. Egal wie... es wird teuer.
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  •   _da
    (118 Beiträge)

    19.06.2013 17:55 Uhr
    Du lachst
    aber was im Artikel gar nicht steht, die bauen nicht nur hier in KA, sondern auch bei S21 mit...
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