"Die Autos rollen dann verschwenkt in einer U-förmigen Verkehrsführung über einen Teil des Tunnels, der sich zwischen Europaplatz und Mühlburger Tor erstrecken wird", heißt es in der Mitteilung. Die Autofahrer dürfen sich also auf eine ähnliche Verkehrsführung wie am Ettlinger Tor einstellen.

Was machen die anderen Baustellen?

An der Nordwestecke der Kreuzung Kaiserstraße/Lammstraße wird die Zeit bis zur Weiterfahrt der Tunnelvortriebsmaschine genutzt, den dort noch fehlenden Teildeckel herzustellen: Dazu haben die Abstemmarbeiten an den Bohrpfählen bereits begonnen. In der Kaiserstraße im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße sind die Stadtwerke zwischen Ritter- und Lammstraße noch mit den Hausanschlüssen auf der Nordseite der Kaiserstraße beschäftigt.

In der Durlacher Allee geht der der Aushub im Tunnelabschnitt weiter, weiter östlich wird die Betonage der vier noch fehlenden Sohlenabschnitte der Rampe bis Ostern fertiggestellt sein, so dass direkt im Anschluss die Rampenwände entstehen können.

Am südlichen Ende des Marktplatzes legen die Arbeiter die Bewehrung nach wie vor die Bewehrung in die Baugrube für den letzten nioch fehlenden Teildeckel: Die Betonage ist für den 7. April vorgesehen. Kontinuierliche Fortschritte machen die Bohrungen in der Karl-Friedrich-Straße: In die Bohrlöcher wird Weichgel und Feststoff eingepresst zur Vorbereitung auf den bergmännischen Bau des Tunnelabschnitts, der die Haltestelle Marktplatz und die Haltestelle Ettlinger Tor miteinander verbinden wird.

Rund um das Ettlinger Tor dauert die Arbeiten an der zweiten Ankerlage im Norden und Süden der künftigen unterirdischen Haltestelle an. Zudem wurden im Zugang Nordwest und im Zugang Südwest die Bodenplatten betoniert. Der Abbruch der Wände sowie der Sohle der früheren Unterführung Ettlinger Tor wird bis zum Ende der Osterferien abgeschlossen sein, so dass dann mit dem Bau des Kombi-Bauwerks begonnen werden kann.

An der Haltestelle Kongresszentrum sind die Bohrungen für die Herstellung der Sohle durch Weichgelinjektionen bereits zur Hälfte eingebracht. In dem sich südlich an die Haltestelle in der Ettlinger Straße anschließenden Tunnelabschnitt nähert sich das "Eindüsen" der Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle) dem Ende zu - danach erfolgt die Qualitätskontrolle. Im Bereich der südlichen Rampe dauern die HDI-Arbeiten für die Sohle bis Mitte April an.

In der Kriegsstraße ist östlich des Ettlinger Tors derzeit das Auffüllen der Ein- beziehungsweise Ausfahrtrampe für die frühere Unterführung zu beobachten. Die aufgefüllte Fläche wird zu einem späteren Zeitpunkt einerseits benötigt, um während Leitungsverlegungen im Vorfeld des Umbaus der Kriegsstraße den Verkehr über dieneu entstehende Fläche zu führen - andererseits werden auf dieser Fläche auch Baugeräte stehen, die mit dem Herstellen der Wände für den späteren Autotunnel Kriegsstraße beschäftigt sind.

 
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