Teile des Nachläufers der Tunnelvortriebsmaschine werden nach Abpumpen des Wassers demontiert und in Richtung Durlacher Tor transportiert. Das Schneidrad und der Schildschwanz werden ab Ende September demontiert und aus der Zielgrube gehievt, so die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) in ihrer wöchentlichen Pressemitteilung.

Als Vorbereitungsmaßnahme für den Erdaushub der künftigen unterirdischen Haltestellen in der Kaiserstraße, dies sind Europaplatz, Lammstraße und Kronenplatz, dient auch die Montage der aufgeständerten Wasserleitung (Havarieleitung). Bereits fertig gestellt ist sie zwischen Durlacher Tor und Adlerstraße mit den Rohrbrücken über die Kapellenstraße, über die Bahngleise westlich der Kapellenstraße und der Waldhornstraße. Die fertig gestellte Havarieleitung befindet sich dann auf der Nordseite der Kaiserstraße zwischen Europaplatz und Durlacher Tor und dient dann als weitere Sicherungsmaßnahme für den Erdaushub unter Deckel in der Kaiserstraße.

Am Mühlburger Tor, westlich der Kreuzung Kaiserallee/Reinhold-Frank-Straße, erfolgen Bewehrungsarbeiten für die Rampenwände. In der übernächsten Woche beginnen bereits die ersten Arbeiten für die Verlegung der Reinhold-Frank-Straße in die ursprüngliche Lage. Die "Zurückverlegung" erfolgt in sechs Phasen und wird sich bis Ende Oktober erstrecken.

Auf dem Deckel des Gleisdreiecks, nordwestlich des Marktplatzes, beginnen nächste Woche die Auffüllarbeiten. Im Tunnelabschnitt in der Durlacher Allee, das ist der Abschnitt zwischen Haltestelle Durlacher Tor und Bereich BernharduskircheIn, werden weitere Sohlen hergestellt. Im Rampenbereich haben die Arbeiten an den restlichen sechs Wänden begonnen.

Auf dem Marktplatz erfolgt weiterhin die Herstellung der Oberfläche für den provisorischen Endzustand. Derzeit finden diese Arbeiten vor der Stadtkirche statt. Nächste Woche sind in der Karl-Friedrich-Straße, nördlich des Rondellplatzes, die Asphaltarbeiten vorgesehen. Bis Ende September wird dann die Straßenoberfläche nördlich des Rondellplatzes wieder zur Verfügung stehen.

Am künftigen Kombibauwerk, in der Mitte der Kreuzung Ettlinger Tor, beginnt die Herstellung der DSV-Sohle. Das Einbringen der Auftriebsanker für die Sohle, südlich der Baumeisterstraße/Hermann-Billing-Straße, ist bereits zu einem Viertel fertig gestellt.

Mittlerweile ist fast die Hälfte der Deckel der künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum betoniert. Im südlichen Rampenbereich läuft das Herstellen des letzten Abschnitts der DSV-Sohle.

 
Mehr zum Thema Kombilösung: Alle Informationen zu Karlsruhes größtem Verkehrsprojekt.