So wird am Europaplatz laut Pressemitteilung der Kasig nach dem Abschluss der Ankerarbeiten auf der Südseite der Haltestellen-Bohrpfahlwand der Erdaushub fortgesetzt – und in den Nächten tragen die Arbeiter auf die freigelegten Wände Spritzbeton auf.

Auch in der Haltestelle Lammstraße würden Erdaushub und Spritzbetonarbeiten fortgesetzt. Im sich östlich anschließenden Gleisdreieck habe sich der "Endspurt", bei dem kurz vor Weihnachten die endgültige Sohle hergestellt wurde, gelohnt: "Die Arbeiter beginnen hier schon mit den Vorbereitungen für den Bau der Wände", freut sich die Kasig. 

Kälte und Schneefall beeinträchtigen Bauarbeiten

In einer weiteren Haltestelle weiter nach Osten – am Kronenplatz – werde ebenfalls der Erdaushub und die nächtlichen Spritzbetonarbeiten fortgesetzt und damit auch der abschnittsweise Bau der endgültigen Sohle. In der Haltestelle Durlacher Tor ist nach Aussage der Kasig auch die zweite Andienöffnung mit einem Betondeckel verschlossen – die Deckenschalung wird dieser Tage demontiert.

Zudem stelle man die Wände des Fahrgastzugangs Südwest direkt vor der Einmündung der Brunnenstraße in die Kaiserstraße her. Im Abschnitt des Tunnels zwischen Durlacher Tor und Kronenplatz werde Aufbeton bis zu der Höhe in die Röhre eingebracht, auf der dann Schotter und Gleise liegen sollen. Oberirdisch werde noch immer die Baustelleneinrichtung, die für die Tunnelvortriebsmaschine und deren Versorgung konzipiert war, rückgebaut.

Oberirdisch gehen – teilweise eingeschränkt durch Kälte und Schneefall - die Aktivitäten auch in der Durlacher Allee weiter: "Während auf der Südseite der Rad- und Gehweg durch das Tiefbauamt erneuert wird, sind die Stadtwerke auf der Nordseite mit dem Verlegen neuer Gas- und Wasserleitungen beschäftigt. Im Bereich westlich der Bernhardstraße entstehen auch die neuen Fahrbahnränder mit Bordsteinen und der Straßenentwässerung", berichtet die Bauherrin.

Bewehrung für den neuen Autotunnel 

Auf dem Südabzweig würden in der Haltestelle Marktplatz die endgültigen Stationswände abschnittsweise bewehrt und betoniert.  Direkt südlich an die Haltestelle Marktplatz anschließend entstehe der zweite Rohrschirm, der für die restlichen acht Meter Vortrieb in der Aufweitungstrompete unter der nördlichen Karl-Friedrich-Straße an der Kreuzung mit der Hebelstraße benötigt werde.

Im Kombibauwerk wird, so die Kasig weiter, ab der nächsten Woche auf der Schalung die Bewehrung für die Decke des Autotunnels aufgebaut. Direkt "nebenan", im Südkopf der Haltestelle Ettlinger Tor, stellen die Arbeiter die endgültigen Stationswände her.

Augartenstraße bekommt Oberfläche zurück

Oberhalb des im Rohbau nahezu fertiggestellten Tunnelabschnitts zwischen Kriegsstraße und der Kreuzung der Ettlinger Straße mit der Baumeister- beziehungsweise Hermann-Billing-Straße gehen die Oberflächenarbeiten weiter, soweit das Winterwetter diese zulässt. "Schon jetzt ist der Endzustand Straßenbau mit den Richtungsfahrbahnen und Abbiegespuren gut erkennbar", heißt es vonseiten der Bauherren.

Im sich südlich daran anschließenden Tunnelabschnitt werde noch an der Bewehrung für eine Decke gearbeitet; gleichzeitig entstünden in der Haltestelle Kongresszentrum die endgültigen Wände. Der Tunnel zwischen der Haltestelle Kongresszentrum und der Rampe werde mit Erdreich überschüttet.

"Derzeit wird der Spundwandverbau im Bereich des Rampenbauwerks Augartenstraße gezogen. Bis Ende September diesen Jahres sollen die Arbeiten an der Oberfläche abgeschlossen sein, so dass sich die Ettlinger Straße dann in ihrem neuen Aussehen zeigen kann", erklärt die Kasig abschließend.

 
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