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Karlsruhe Auf Safari im ka-news-Garten - oder: die Suche nach dem verirrten Fasan

Die tagtägliche Arbeit eines Journalisten ist in der Regel geprägt von (Telefon-)Interviews, Presseterminen, Polizei- und Pressemeldungen oder dem Löschen von Spam-Mails. Ablenkungen der besonderen Art sind da natürlich hin und wieder gerne gesehen. So geschehen am frühen Dienstagmorgen, als es sich ein tierischer Fremdling im ka-news-Garten gut gehen ließ.

"Wir teilen uns den Garten und haben einen außergewöhnlich großen Vogel darin." So ähnlich wandte sich ein ka-Reporter und gleichzeitiger Nachbar von ka-news an die Redaktion. Am Dienstagmorgen habe er das Tier, vermutlich ein Fasan, in der Gartenanlage gesehen, die direkt an die ka-news-Redaktion und an seinen Balkon grenzt.

Kamera geschnappt und auf zur Foto-Safari

Der gemeine Redakteur reibt sich bei einer solchen Nachricht wohl genauso die Augen wie der Anwohner bei dem morgendlichen Blick vom Balkon. Tauben oder kleinere Vögel, Katzen und das eine oder andere wundersam zutrauliche Eichhörnchen sind im ka-news-Garten ja keine Seltenheit - aber ein Fasan? Die journalistische Seele schreit nach einem Beweis.

Also schnappt sich der Reporter bei fast sommerlichem Wetter die Kamera und begibt sich im eigenen Garten auf Foto-Safari - genauer gesagt auf die Suche nach dem fremden, außergewöhnlichen und für Oststadt-Verhältnisse "exotischen" Vogel. Das erste Rasenstück ist schnell abgecheckt - nichts! Doch da, eine schwarze Katze auf einem Balkon fokussiert etwas - etwa einen Fasan? Und tatsächlich, zwischen Bäumen und Sträuchern unweit eines Spielplatzes im ka-news-Garten pickt der braune Vogel mit dem bunten Kopf im Boden herum.

Wo ist der Fasan jetzt?

Aus sicherem Abstand werden Fotos von dem schönen Tier gemacht, um es nicht unnötig zu erschrecken oder es gar zu verjagen. Für die Kollegen, die um neun Uhr eintrudeln werden, ist ein solcher Fund im (fast) eigenen Garten sicher eine willkommene Abwechslung zum Start in den Arbeitstag. Zu Gesicht bekommen hat das Tier allerdings keiner der Kollegen, nur wenige Stunden später suchte sich der Fasan schon wieder ein neues Quartier. Bleiben eben doch nur Tauben, kleinere Vögel und die zutraulichen Eichhörnchen übrig - und Pressemeldungen, Interviewtermine und Pressekonferenzen. Und das ist auch gut so und macht natürlich Spaß. Wir sind aber trotzdem gespannt, welches Tier sich als nächstes in den ka-news-Garten verirrt.

Kleinigkeiten abseits des Tagesgeschäfts, Kuriositäten und was uns sonst noch durch den Kopf geht: Die ka-news-Kolumne erscheint immer am Mittwochnachmittag. Autoren sind im Wechsel die ka-news-Redakteure Felix Neubüser, Tabea Rueß, Moritz Damm und die ka-news-Volontäre Felix Brenner und Marie Wehrhahn. Hier gibt's früherer Kolumnen!

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Kommentare (6)
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  •   Waehler
    (200 Beiträge)

    18.04.2013 00:08 Uhr
    Fasanen und Rebhuehner
    gab es frueher ueberall. Jetzt nicht mehr.
    Darueber sollten wir mal nachdenken.
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    unbekannt
    (29986 Beiträge)

    18.04.2013 01:27 Uhr
    Geh golfen,
    das sind klassische Golfplatzbewohner. Die fühlen sich dort wohl, wie übrigens alle Tiere auf einem Golfplatz. Da wissen sie nämlich, dass ihnen keiner was will und die Golfer ihre Anwesenheit als angenehm empfinden. zwinkern
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    unbekannt
    (29986 Beiträge)

    17.04.2013 23:04 Uhr
    Schön,
    dass ihr das Mittagessen vorher fotografiert habt. grinsen

    Fasan ist schwierig, wird sehr schnell trocken.
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  •   spital8katz
    (1178 Beiträge)

    17.04.2013 19:31 Uhr
    Das waren sicher
    ganz naturverbundene, tierliebende Grünwähler, die nicht einmal einen Fasan in freier Natur erkennen ...

    Deutschland verblödet!
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  •   Ninz
    (99 Beiträge)

    17.04.2013 16:51 Uhr
    HA!
    Lustig, am Dienstag habe ich abends einen (diesen?) Fasan auf dem Dach des Meidingerblocks gesehen... Der muss sich ja mächtig verirrt haben, wenn er erst in der Oststadt und dann bei uns rumeiert. zwinkern Ich sehe sonst nämlich im Innenhof auch nur Spatzen, Krähen, Enten oder die allgegenwärtigen Tauben.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (999 Beiträge)

    21.04.2013 10:58 Uhr
    während Frau W. noch mental in Costa Rica weilt
    und vielleicht deshalb wenig lesbares hier abliefert kommt nun also von Kollege Brenner ans Tageslicht, daß wenn er keine Spam-Mails löscht ulkigen Tieren nachstellt. Gut. Toll. Supi. Hamm wir mit8 auch gemacht...

    Warum nutzen Sie den Tag und die Möglichkeiten nicht?

    Die großen Möglichkeiten in Costa Rica jetzt mal außen vorgelassen :-P
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