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Karlsruhe Umfrage: Braucht Karlsruhe eine Markthalle in der Innenstadt?

Die Freien Wähler Karlsruhe wollen sich für eine Markthalle in der Fächerstadt stark machen. Bis in die 1970er Jahre habe es eine solche in der Südstadt gegeben - seither sei eine Renaissance immer wieder gefordert worden, jüngst habe sich der Seniorenrat dafür ausgeprochen. In einem Antrag an die Stadtverwaltung will die Wählervereinigung nun prüfen lassen, wie die Chancen für eine neue Markthalle in Karlsruhe stehen.

"Einkaufen wie in alten Zeiten ist wieder in Mode gekommen", betont Stadtrat Jürgen Wenzel in einer Pressemitteilung. "Ob La Boqueria in Barcelona, die wohl berühmteste Markthalle der Welt, der Chelsea Market in New York oder der spektakuläre Neubau der Rotterdam Market Hall, der 2014 eröffnet werden soll – weltweit findet zurzeit eine Renaissance der Markthallen statt."

Markthalle am Festplatz?

Der Trend greife auch auf deutsche Städte über: Im Besitz einer Halle sind Kassel, Freiburg, Berlin-Kreuzberg oder Stuttgart. "Für uns Freie Wähler", so Wenzel, "entsprechen die Märkte einer immer weiter wachsenden Nachfrage nach regionalen Produkten, weil die Verbraucher heute wissen möchten, woher ihre Lebensmittel kommen." Nun wollen die Freien Wähler von der Stadtverwaltung unter anderem wissen, ob es nach dem Abriss der Markthalle in der Karlsruhe Südstadt je Überlegungen zur Etablierung einer Markthalle in der Karlsruher Innenstadt gab.

Dabei interessiert die Freien Wähler auch, welche Realisierungsmöglichkeiten die Verwaltung für eine Markthalle im Innenstadtbereich beziehungsweise am Festplatz sieht. Denn immer wieder werde der Wunsch laut, den Festplatz zu beleben und den dort leer stehenden Hallen eine dauerhafte Nutzung zukommen zu lassen.

Nun wollen wir von Ihnen wissen: Wie fänden Sie eine Markthalle für die Karlsruher Innenstadt? Stimmen Sie ab!

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Kommentare (61)
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    07.02.2014 04:27 Uhr
    Ok
    Markthalle in KA. Mit Eingangskontrollen, die Jogginghosenfraktion bleibt schon mal draussen. Mit den Mocken zusammen will wohl keiner gesehen werden. Und wer sonst hat Geld? Keiner.

    Fazit: Braucht keine Sau.
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  •   silberahorn
    (9652 Beiträge)

    07.02.2014 05:10 Uhr
    Ich finde, dass man in Karlsruhe ziemlich suchen muss, bis man Feinschmeckermöglichkeiten wie auf dem Viktualienmarkt findet.
    Insofern - mal wohlwollend betrachtet - sehe ich die Anfrage so, dass vorhandene Firmen eine Stelle bekommen sollen, an denen sie zusätzlich ihre Ware feil bieten.

    Dafür eigens einen Neubau zu erreichten, das wird dann sowas wie am Mendelsohnplatz oder Ettlinger Tor = Parkhaus mit Gewerbe. PARKHAUS - dazu fällt mir dann ein, dass es vll zeitgemäß wäre dort Autohändler zusätzlich anzusiedeln. zwinkern Aber Auto in der Stadt ist auch ein Programm von gestern.

    Ein Spezialitätenkaufplatz könnte aber durchaus kommen. Wieso nicht im Sommer offen und im Winter mit Zelt auf dem Bahnhofsvorplatz? Nicht in der Mitte, sondern als Arkadenerweiterung.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    07.02.2014 05:18 Uhr
    Karlsruhe
    hat doch gar nicht das Potenzial um auf einem Markt wie dem Viktualienmarkt einzukaufen. Ok, es hat grundsätzlich das Potenzial, aber nicht den WILLEN.
    Perlen vor die Säue triffts am nächsten wenn man sich die Kommentare hier durchliest. Die habens nicht verdient gute Produkte zu bekommen.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (10720 Beiträge)

    06.02.2014 18:55 Uhr
    ich brauche
    keine neue Markthalle.

    Tagsüber schlafe ich, meine Fressalien besorgt meine bessere Hälfte - ähnlich wie viele andere auch - günstig in den einschlägigen Supermärkten.
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  •   runsiter
    (11979 Beiträge)

    06.02.2014 17:32 Uhr
    Ach was,
    eine Markthalle ist nun wirklich nicht der Bringer. Die Wochenmärkte tun es doch auch. Der einzige Vorteil wäre, dass man bei Regenwetter nur beim Weg zum Markt nass wird. Dafür ists dann im Sommer heiß und stickig.

    Viel schöner fände ich so etwas wie die Nightmarkets in Thailand, auf denen es hauptsächlich jede Menge leckeres Essen aus mobilen Garküchen gibt. Im Freien, nicht in einer Halle. Allerdings wird das dem deutschen Hygieneverein und dem Gesundheitsamt sicherlich nicht gefallen.
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  • unbekannt
    (10716 Beiträge)

    06.02.2014 19:09 Uhr
    Ach was
    für ein Sommer bitte? Die paar Tage im Jahr. Evt holt man sich Tipps aus Spanien oder Manamana wie die das mit dem Sommer ohne Klagelieder überstehen.
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  •   runsiter
    (11979 Beiträge)

    07.02.2014 06:02 Uhr
    Im Grunde
    ist auch die Anschaffung einer Badehose unnötig. Bei den paar Tagen Sommer.
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  • unbekannt
    (10716 Beiträge)

    07.02.2014 19:24 Uhr
    Eine Badehose taugt nicht nur für den Sommer
    sondern auch was für das Hallenbad.
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  •   ralf
    (3598 Beiträge)

    06.02.2014 17:31 Uhr
    Der Trend greife auch auf deutsche Städte über?
    Gibt es in Stuttgart nicht seit 100 Jahren eine Markthalle?

    Im Gegensatz zu Stuttgart hat wohl in Karlsruhe der Trend übergegriffen, solche Hallen zu schließen und historisch wertvolle Gebäude abzureißen (alter Bahnhof an der ehemaligen Markthalle). Stattdessen steht dort nun das Staatstheater mit seiner hässlichen Fassade. Die Fassade vom alten Hoftheater war noch sehenswert, aber da wurden ja die Reste nach dem Krieg einfach abgerissen.

    Grundsätzlich spricht ja nichts dagegen, Fehler des letzten Jahrhunderts zumindest funktionell zu beseitigen und ein wenig Leben in eine der Hallen am Kongresszentrum zu bekommen. Fraglich, ob darin das selbe Feeling wie in der Stuttgarter Markthalle möglich ist oder ob das Ganze dann eher wie eine gewöhnliche 08/15-Messe wirkt.
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  •   yokohama
    (3318 Beiträge)

    06.02.2014 15:02 Uhr
    Durchaus dafür!
    Einen Basar, ähnlich wie in Frankfurt, Stuttgart oder in einer arabischen Stadt, mit Obst- und Gemüseständen, orientalischem Essen, Metzgereien, Fisch- und Käseläden, könnte ich mir auch hier vorstellen. Wie auch dort könnten in Karlsruhe Südländer, Türken, Araber und Asiaten in einem Ambiente wie in ihrer Heimat ihren Geschäften nachgehen und einkaufen. Allerdings weiß ich nicht, ob die Zeit schon dafür reif ist. Vielleicht muss noch der Migrantenanteil und die Zahl derer in der Fächerstadt steigen, die Lebensmittel jenseits von Supermärkte und Discounterware zu schätzen wissen. Die große Anzahl von Grünenwähler und Links-Alternativer spricht aber schon heute dafür, dass der Bedarf besteht.
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