(ps/cob)

Grundlage für die Umgestaltung der Innenstadt ist das im Mai vorgestellte "City-Gutachten" - dieses hatte die Stärken und Schwächen der Innenstadt in Bezug auf den Einzelhandel analysiert. Im Juni folgte ein weiteres Treffen mit einem Kopenhagener Büro: "Aus dem Treffen gingen kreative Anregungen hervor, auf deren Basis die Stadt nun eine europaweite Ausschreibung vorbereitet wird", so die Stadt in einer entsprechenden Pressemeldung. 

Das könnte Sie auch interessieren

Diese soll nicht nur Strategien beinhalten, sondern auch einige Entwürfe für Lupenbereiche enthalten – etwa die Karlstraße im Bereich Stephan- und Europaplatz, ausgewählte Höfe oder Teile der künftig schienenfreien Kaiserstraße.  

Viele Konzepte verschmelzen

Kern der Empfehlungen und des Vorhabens ist, so viele bereits vorhandene Konzepte wie möglich in ein gemeinsames Leitprojekt - dem "Raum- und Mobilitätskonzept Karlsruhe Innenstadt" - zu verschmelzen. Etwa das Mobilitätskonzept, das Plätze- und Höfekonzept, der Verkehrsentwicklungsplan, das Räumliche Leitbild, der Licht- sowie der Klimaanpassungsplan oder auch das Parkraumkonzept.

(Symbolbild)
(Symbolbild) | Bild: Thomas Riedel

Parallel ist für die Öffentlichkeit ein Beteiligungsprozess vorgesehen. Wie viel Geld die Stadt für das neue Leitbild in die Hand nehmen muss, gibt sie noch nicht bekannt. Sie habe aber, so heißt es in der Meldung, Erfahrungswerte bei anderen Städten eingeholt. 

Wie ist der Zeitplan?

Nach derzeitigem Planungsstand soll die Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro Mitte 2020 losgehen. "Mit Fertigstellung des Marktplatzes Ende 2020 soll dann ein grobes Konzept stehen, das mit Hilfe von Lupenbereichen 2021 verfeinerte werden kann", so die Stadt. 

Ein solches "Raum- und Mobilitätskonzept Karlsruhe Innenstadt" hielte die Stadt somit noch vor Beginn des Rückbaus der Kaiserstraße und vor Inbetriebnahme der Kriegsstraße in Händen.

Hintergrund 

Mit einem Teilschritt für das IQ-Thema "Zukunft Innenstadt" beschäftigte sich am 23. Oktober der gemeinderätliche Planungsausschuss und stimmte diesem ersten Tagesordnungspunkt der Sitzung einstimmig zu.

Bürgermeister Daniel Fluhrer, Vorsitzender des Gremiums, präsentierte gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt einen Zeitplan, mit dem die Karlsruher City ganz im Sinne des übergeordneten Korridorthemas in ihrer "unverwechselbaren Identität" weiterentwickelt werden soll.
Mehr zum Thema Stadtentwicklung: Karlsruhes Zukunft | ka-news.de