Die Vorbereitungen im Karlsruher Exotenhaus laufen auf Hochtouren. Am 18. Juni soll das Haus, das fortan die neue Heimat zahlreicher exotischer Tiere sein soll, im Rahmen der Feierlichkeiten für den Stadtgeburtstag eröffnet werden. Die ersten Tierarten sind bereits Mitte März eingetroffen - unter anderem Gürteltierdame Lilli.

Glaswand zum Exotenhaus spiegelt noch

Anfang Mai ist die Eröffnung des ebenfalls im Gebäude untergebrachten Restaurants geplant. Dieses soll sich architektonisch in das Flair des städtischen Millionenprojekts einreihen: "Es geht darum, die Grundstruktur des aus den 50er-Jahren stammenden Tullabades mit dem Exotischen zu verbinden", erklärt Architektin Saskia Nurie beim Pressetermin am Freitag.

Mit einem kinder- und familienfreundlichen Ambiente wollen die Verantwortlichen die Zoobesucher zum Verweilen bewegen. Dazu soll die Verbindung zum benachbarten Zoo-Spielplatz beitragen. Das Restaurant "Exo" bietet im Innenraum Platz für rund 100 Personen, auf der Außenterrasse sind rund 400 Sitzmöglichkeiten vorhanden: "Vom Innenbereich können die Besucher durch eine Glaswand in das Exotenhaus schauen", schildert Nurie. Derzeit spiegelt das Glas zwar noch - doch das könnte sich dank einer Nachbesserung bald ändern.

Das Restaurant ist jedoch nicht nur für die Besucher des Exotenhauses zugänglich, wie Nurie betont: "Alle Besucher des Zoos können das 'Exo' nutzen. Es wird ohne Barriere aus dem Innenbereich des Zoos erreichbar sein." Ab 18 Uhr wird das "Exo" aus Richtung der Ettlinger Straße für alle Karlsruher, unabhängig vom Zoo-Ticket, geöffnet sein.

Der Betreiber des neuen Restaurants auf dem Stadtgarten-Gelände, Andreas Hill, gibt einen Ausblick, was seine Gäste künftig erwartet: "Tagsüber bedienen sich die Besucher selbst. Dazu gibt eine Selbstbedienungstheke, unter anderem mit Pasta- und Wok-Gerichten." Am Abend setzt der gebürtige Bruchsaler auf Kellner - dazu sollen verstärkt regionale Produkte nach badischer Tradition auf der Speisekarte stehen.

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