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Karlsruhe Ziegen, Hühner und Wollschweine: Karlsruher Streichelzoo neu eröffnet

Mit einem großen Familienfest wurde am heutigen Samstag das neue Streichelgehege im Karlsruher Zoo eröffnet. Nachdem der alte Streichelzoo im November vergangenen Jahres abgebrannt war, wurde auf dem Freigelände am Eingang Festplatz für 1,5 Millionen städtische Mittel und rund 800.000 Euro Spenden ein neues Gehege geschaffen.

Die Freude stand Oberbürgermeister Heinz Fenrich und Zoo-Chefin Gisela von Hegel ins Gesicht geschrieben, als sie heute den neuen Karlsruher Streichelzoo eröffneten. Vor allem die beeindruckende Welle der Solidarität, die nach dem verheerenden Brand im vergangenen November durch Karlsruhe und die Region ging, hat beide nachhaltig beeindruckt. "So eine Solidarität habe ich während meiner gesamten Amtszeit und eigentlich in meinem Leben bisher noch nicht erlebt. Kinder haben ihr Taschengeld gegeben, Unternehmen haben Arbeitskraft, Geld und Material zur Verfügung gestellt und zahlreiche Sponsoren und Freunde haben sich an der Finanzierung des neuen Streichelzoos beteiligt", so Fenrich in seiner Ansprache.

Und dennoch ist das neue Gelände noch nicht ganz komplett: Nicht mehr im Budget war ein neues Meerschweinchen-Gelände, zu nun noch warten muss. Allerdings haben die Zoo-Freunde schon Hilfe angekündigt und pünktlich zur Eröffnung noch einmal 50.000 Euro zur Umsetzung des Geheges gespendet.

Großes Familienfest

Während Politik und Wirtschaft die Neueröffnung feierten, standen im Karlsruher Zoo am Samstag doch die Kinder im Vordergrund. Zur Streichelzoo-Eröffnung gabs freien Eintritt und für die Kleinen zusätzlich noch ein Freigetränk, Popcorn und jede Menge Spielgelegenheiten. Und als die Ansprachen, Begrüßungen und Reden dann vorbei waren, kam endlich der große Moment der Eröffnung, die Tiere von der einen und die Kinder von der anderen Seite konnten ihren neuen Streichelzoo in Besitz nehmen. Neuerungen gibt es einige: In einem Streichelgehege könne Kinder direkt mit den Tieren Kontakt aufnehmen, es gibt Zugang zu den Stallungen und Einblicke in die "Kinderstuben" der Tiere. Und selbstverständlich ist auch für genug Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere gesorgt. 

Und auch auf neue Bewohner dürfen sich die Zoo-Besucher freuen, im Streichelzoo gibt es neuerdings auch Wollschweine und Sundheimer Hühner, zwei alte Haustierrassen, für deren Erhalt im Karlsruher Zoo ab sofort gesorgt werden soll.

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Kommentare (22)
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  • unbekannt
    (475 Beiträge)

    18.09.2011 11:18 Uhr
    Wenn..
    ..man manche Kommentare liest, so hofft man doch,
    dass noch nicht alle Kinder lesen können.
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  • unbekannt
    (36 Beiträge)

    18.09.2011 11:04 Uhr
    ...
    ne spanische Flagge auf dem Eröffnungsband ? reschpegd.
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  •   mueck
    (11692 Beiträge)

    18.09.2011 12:23 Uhr
    ?
    Du kannst die spanischen Farben nicht von den Karlsruher Farben unterscheiden? Tss, tss ...
    Schwaben in den Tunnel,
    Pälzer in die Palz,
    Saarländer in die Saar!
    ;-)
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  • unbekannt
    (1 Beiträge)

    18.09.2011 08:19 Uhr
    ...
    Besucht mit eueren Kids lieber die Gnadenhöfe der Region. Dort können misshandelte und ausrangierte Tiere ihren Lebensabend verbringen und werden liebevoll versorgt. Da können Kinder wirklich lernen wie man mit Tieren umgeht.
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  •   motzmann
    (489 Beiträge)

    18.09.2011 09:13 Uhr
    genau..
    da gibt es nichts hizuzufügen !
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  • unbekannt
    (142 Beiträge)

    17.09.2011 19:55 Uhr
    Karlsruher Streichelzoo neu eröffnet
    Ich frage mich was hierbei 2,5 Millionen Euro gekostet hat. Die Tiere und die Infrastruktur sicherlich nicht. Aber was dann ? Am besten wäre es gewesen den Gemeinderatsmitgliedern und ihren Häuptlingen und dem Oberhäuptling diesen schönen Platz als Arbeitsplatz zuzuweisen und sich Streicheleinheiten verpassen zu lassen damit sie fühlen wenn ständig jemand an einem rummacht. Die Tiere hätten es ihnen gedankt.
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  •   MichaelObert
    (158 Beiträge)

    19.09.2011 09:10 Uhr
    Nicht 2,5 Millionen
    ,sondern 1,75 Millionen kostet der Streichelzoo.Das ist kein banales Bauwerk; so musste z.B. der Boden ausgetauscht werden, sonst stehen die Tiere relativ schnell im Dreck, es mussten Kontaktgehege, Rückzugsgehege, Vorgehege, die gesamte Infrastruktur gelegt, mehrere Ställe, ein Heulager, eine Brutanlage und...und...und... gebaut werden; außerdem will der planende Architekt, der Statiker usw. auch bezahlt werden....
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  •   joka
    (9833 Beiträge)

    19.09.2011 11:45 Uhr
    Komisch...
    immer wenn die Stadt baut wirds teuer.
    Jeder privat Bauherr schaut auf die Kosten. Ein paar Holzbaracken mit Beton und Holzzäunen kosten also 1,75 Mio...
    Dafür bekommt man mind. drei schöne Einfamilienhäiser inkl. Infrastruktur und der Boden ist auch dabei.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    18.09.2011 05:23 Uhr
    2,3 Millionen,
    gehts noch? Für so einen Scheiss?

    Ich glaub, dass Tunnel Heinz (der es vorgestern nicht nötig hatte mich als Bürger und Steuerzahler auf der Strasse zu grüssen) das Grinsen schon bald vergehen wird.
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  •   motzmann
    (489 Beiträge)

    18.09.2011 07:02 Uhr
    wenn schon..
    2,3 Millionen für ein Paar Grillspezialitäten ausgegeben werden was kostet dann der Tunnel ?
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