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Karlsruhe Karlsruher Heimat von oben: Spektakuläre Ausblicke über Stutensee - eine Bilderstrecke

Ein spektakulärer Blick, wie er sonst nur Vögeln vergönnt ist: In der Sonntags-Reihe "Karlsruher Heimat von oben" entführen wir auf eine Reise durch die schönsten Gemeinden und Gegenden rund um die Fächerstadt. Heute: ein luftiger Rundflug über Stutensee.

Die große Kreisstadt Stutensee, nördlich von Karlsruhe ist mit rund 25.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt im Landkreis Karlsruhe. Die Stadt Stutensee besteht aus den Stadtteilen Büchig, Blankenloch, Friedrichstal, Spöck und Staffort. Stutensee entstand durch die Gebietsreform in den 1970er-Jahren, als die fünf Gemeinden am 1, Januar 1975 zur Gemeinde Stutensee vereinigt wurden.

TV 1896 Spöck e.V.
TV 1896 Spöck e.V. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Vorher hatten die Bürgermeister der Gemeinden am 20. Mai 1974 im Schloss Stutensee, das 1749 im Auftrag von Markgraf Karl Friedrich von Baden erbaut wurde, den sogenannten "Stutensee-Vertrag" über die Bildung der neuen geeinten Gemeinde geschlossen. 

Reiterverein Spöck e.V.
Reiterverein Spöck e.V. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Spöck wurde im Jahr 865 erstmals als Specchaa, Staffort 1110 als Stafphort, Blankenloch 1337 als Blankelach und Büchig 1373 als Buchech erstmals erwähnt. Friedrichstal hingegen ist eine Gründung von den Hugenotten aus Belgien, Nordfrankreich und der Schweiz und entstand ab 1699 auf dem gerodeten Hardtwald unter Hinzuziehung von Teilen der Gemeinde Spöck.

Evangelische Kirche Spöck
Evangelische Kirche Spöck | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Alle fünf Dörfer gehörten zur Markgrafschaft Baden-Durlach. Staffort war bis ins 18. Jahrhundert Sitz eines Amtes, doch dann kamen die Orte zum Oberamt Karlsruhe. Von den Jahren 1803 bis 1809 gehörten die Stutensee´er Gemeinden vorübergehend zum Amt Durlach und anschließend zum Landratsamt Karlsruhe.

Das Stutenseebad, in der Mitte die Sporthalle 1 Schulzentrum Blankenloch, dahinter die Erich-Kästner-Realschule Stutensee
Das Stutenseebad, in der Mitte die Sporthalle 1 Schulzentrum Blankenloch, dahinter die Erich-Kästner-Realschule Stutensee | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Durch die Aufteilung des Hardtwalds im Jahre 1930 wurden die Gemarkungen der Gemeinden Blankenloch, Friedrichstal und Spöck erheblich vergrößert. Im Jahre 1935 wurde Büchig nach Blankenloch eingegliedert und gleichzeitig kamen die vier verbleibenden Gemeinden durch die Kreisreform 1938 zum Landkreis Karlsruhe  hinzu.

Michaeliskirche an der Blankenlocher Hauptstraße
Michaeliskirche an der Blankenlocher Hauptstraße | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Im Jahr 1990 überschritt die Gemeinde Stutensee die 20.000-Einwohnergrenze. Allerdings stellte die Gemeinde erst im Jahr 1997 den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung Baden-Württemberg mit Wirkung vom 1. Januar 1998 beschloss. 

Schloss Stutensee
Schloss Stutensee | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Stutensee ist über die A5, die B3 und die B36 zu erreichen. In den Stadtteilen Friedrichstal und Blankenloch ermöglichen die Bahnhöfe die Zuganbindung an die Städte Karlsruhe und Mannheim und somit den Fernverkehr. Den öffentlichen Personennahverkehr bedient die Stadtbahnlinie S2 des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) mit Haltestellen in Büchig, Blankenloch, Friedrichstal und Spöck. 

Hier gibt es noch mehr luftige Ausblicke über Stutensee:

Die Aufnahmen unseres Fotografen Tim Carmele stammen aus März 2021.

Mehr zum Thema
Karlsruhe von oben: Wildparkstadion, Rheinbrücke, Hauptbahnhof und Co.: Luftige Ausblicke auf die Fächerstadt und die Region, wie Sie sie garantiert noch nie gesehen haben, finden Sie hier in unserem Dossier.
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  •   Ringo.Ginsterburg
    (159 Beiträge)

    14.03.2021 13:24 Uhr
    Ich liebte ein Mädchen in Spöck,
    am See ganz wie Nixe und Nöck.

    Leider fehlt eine Aufnahme des Spöcker Baggersees. Auf Bild 3 ist er bei genauem Hinsehen am oberen Bildrand rechts der Mitte erkennbar. Der See im Hintergrund auf Bild 1 ist dagegen der Fahrteich mit Kieswerk, der zu Büchenau und somit zu Bruchsal gehört.
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