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Karlsruhe/Bruchsal Karlsruhe für ... echte Abenteurer

Mutig aus fliegenden Flugzeugen springen oder sich mit Muskelkraft in die Höhe ziehen: Das bietet die Fächerstadt für echte Abenteurer.

Selbst wenn es keine verborgenen Schätze in Karlsruhe zu heben gibt, ist der Hobby-Indiana-Jones hier dennoch gut aufgehoben. Will er sich den Wind des Abenteuers um die Nase wehen lassen, steht ihm so manche spektakuläre Möglichkeit zum Adrenalin-Kick zur Verfügung. Der Klasssiker: Der Sprung aus einem fliegenden Flugzeug. Mit Fallschirm, natürlich. Die eher bodenständige Menschheit wird sich fragen: „Warum sollte man das überhaupt machen?“ Die Antwort weiß Martin Knaus. Seine Firma Adrenalin-Factory ist einer der Anbieter in der Region, die dieses Abenteuer möglich machen.

Immer mehr Menschen wollten den „Kick ihres Lebens“ erleben, weiß Knaus. „Viele Leute sind süchtig nach Adrenalin. Andere wollen Ängste überwinden und sich selbst etwas beweisen“, beschreibt er die Motivation seiner Kunden.

200 Stundenkilometer im freien Fall

Für die ist es gerade beim ersten Sprung oft schon ein Erlebnis, wenn in über 3000 Metern Höhe die Tür des Flugzeuges geöffnet wird. Der freie Fall fühle sich dann im ersten Moment gar nicht so spektakulär an, eher als würde man in einer Art Luftkanal stecken. Dabei erreicht ein Mensch im freien Fall gut und gerne Geschwindigkeiten von 200 Stundenkilometern und mehr. Eines hätten die meisten seiner Kunden in jedem Fall gemeinsam, so Knaus: Sie wollten danach unbedingt nochmal springen.

Knaus selbst macht rund 400 Sprünge pro Jahr. Und noch immer schwärmt er vom Gefühl dabei, das sich eigentlich nicht beschreiben lasse. Wer Angst um seine Sicherheit hat, den beruhigt Knaus. „Das Risiko, dass etwas passiert, ist sehr gering.“ Die Wahrscheinlichkeit, mit dem Auto einen Unfall zu haben, sei wesentlich höher. In den sechs Jahren, in denen er mit seiner Firma Fallschirmsprünge anbietet, habe er sich noch nicht einmal den Knöchel verstaucht.

Allein und im Tandem können Wagemutige den freien Fall in die Tiefe von April bis Mitte November wagen, Mindestalter ist 14 Jahre. Ein maximales Alter gebe es eigentlich nicht. Sein ältester Tandemgast sei 79 Jahre alt, sagt Knaus.

Höhenluft im Gleitschirm

Eine weitere Möglichkeit für einen Flug mit Schirm bietet das Gleitschirmfliegen. Statt aus einem Flieger stürzt man sich vom Berg und gleitet beispielsweise die Hänge des Nordschwarzwalds entlang. Einsteigerkurse und auch eine Höhenflugausbildung bietet die Gleitschirmschule Karlsruhe an. Auch hier sind Tandemsprünge möglich, für diejenigen, die das erste Mal Höhenluft schnuppern.

Wer hoch hinaus will, ohne dem sicheren Boden allzu fern zu sein, kann sich im Klettern versuchen. Nur mit Hilfe der eigenen Muskelkraft 16 Meter hohe Wände erklimmen ist in der Kletterhalle Karlsruhe „The Rock“ in der Ziegelstraße möglich.

Mit Muskelkraft hinauf

12,5 Meter ist die Wand im Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins Sektion Karlsruhe am Fächerbad hoch. In beiden Einrichtungen können Anfänger die ersten Griffe und Tritte in Richtung Hallendecke lernen und Fortgeschrittene ihre Technik verfeinern. Ganze 22 Meter hoch kann man im Waldseilpark in Durlach klettern. Dort hat man die Möglichkeit, wie Tarzan einen Baum zu erklimmen. Wer sich lieber zwischen Baumwipfeln von Stamm zu Stamm hangelt, auf den warten elf Parcours in Höhen zwischen einem und 15 Metern. Einen Anfängerkurs muss man dort zwar keinen machen, eine Einweisung ist aber Pflicht.

Wer keinen Schweiß oder gar Blut vergießen möchte, kann Abenteuer natürlich auch aus sicherer Entfernung im Kinosessel erleben. Karlsruher Kinos zeigen mittlerweile reihenweise Filme, wo sich der Möchtegern-Indiana-Jones dank moderner 3D-Technik fühlen kann, als wäre er mitten im Geschehen auf der Leinwand.

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