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Karlsruhe Karlsruhe für... Weihnachtsmänner

Nur noch eine Woche bis Weihnachten und noch nicht alle Geschenke zusammen? ka-news hilft: Wir haben im Medienhaus, bei der Ersten Bürgermeisterin, bei der Polizei und bei den Karlsruher Bürgern nach Geschenketipps nachgefragt - auch für Last-Minute-Geschenke und natürlich auch für Weihnachtsfrauen.

Kinder haben es gut. Ihnen bringen entweder der Weihnachtsmann oder das Christkind die heiß ersehnten Weihnachtsgeschenke. Manch anderer gerät dagegen schon mal ganz schön ins Schwitzen, wenn er am 23. Dezember auf Geschenkejagd geht. Besonders Männer sollen schon des Öfteren beim panischen Last-Minute-Kauf beobachtet worden sein.

Damit Sie in diesem Jahr entweder rechtzeitig gute Tipps zur Hand haben oder auch noch einen Tag vor Heiligabend zielstrebig zum Supergeschenk kommen, hat ka-news sich für Sie umgehört. Was schenken die Karlsruher – und wo kriegen sie bei einem Geschenk-Notfall in letzter Minute noch ein passendes Präsent her?

Geschenke-Notfall? Polizei hilft

Jemand, der sich mit Notfällen schon von Berufswegen auskennt, ist die Polizei: "Angesichts der alljährlichen vorweihnachtlichen Hektik, oft verbunden mit Stress und Ärger im Straßenverkehr, würde ich spontan das Spiel ’Mensch ärgere dich nicht’ empfehlen", meint Ralf Minet vom Polizeipräsidium Karlsruhe. Bei spannender Unterhaltung schafft das für ihn entspannende Tage zum Jahreswechsel. Fritz Bachholz kommt meist gar nicht erst in den Shopping-Stress: "Ich verschenke immer gemeinsame Zeit, d

enn davon hab ich am wenigsten", so der Polizist. Das können Gutscheine für einen schönen Abend, ein Wochenende oder für Ausflüge sein. Polizist Jürgen Schöfer dagegen empfiehlt das "Weihnachtskonzert" des Polizei-Musikkorps auf CD. "Das gibt es für 13 Euro und die Musik sorgt dann am Heiligabend für die richtige Weihnachtsstimmung."

Wellness-Box und Zeit zu zweit

Auch im Medienhaus von ka-news verstecken sich geübte Geschenke-Jäger: Redaktionsleiter Felix Neubüser greift im Notfall zum Beispiel auf die Last-Minute-Geschenkbox zurück: "Das ist ein Karton mit allerlei Dingen, die man eben auf die letzte Minute noch besorgen kann - im Notfall sogar an der Tankstelle", rät er. Richtig bezeichnet kann so aus einem scheinbar banalen Geschenk schnell etwas Besonderes werden, zum Beispiel eine "Wellness-Box" mit Schokolade, Zeitschrift und Piccolo-Sekt. Dazu versieht er jedes Geschenkchen mit einem kleinen, aber liebevoll beschrifteten Zettel, der erklärt, warum es für das Wellnesserlebnis essenziell ist. "Es muss nicht mal Wellness sein. Je nach Inhalt und Bezeichnung kann es statt der Pflege für den Körper ja auch eine Wellness-Box fürs Auto werden."

ka-news-Mediaberater Tobias Haid setzt dagegen auf Konzertkarten, zum Beispiel für das Jubiläum "30 Jahre Rock am Ring". Das ist vielleicht nicht ganz so weihnachtlich-beschaulich, dafür kann man lange von der Vorfreude auf das Ereignis zehren. Weitere Tipps aus Redaktion, Marketing und Verkauf sind schöne Stunden zu zweit - zum Beispiel in Form von Karten für das Festspielhaus Baden-Baden oder das Thermalbad in Bad Herrenalb - oder auch einfach: Kinogutscheine.

Ursprung und kultureller Sog des Schenkens

Aber warum wird an Weihnachten eigentlich etwas verschenkt? Diese Frage kann KIT-Historiker Rolf-Ulrich Kunze beantworten. Die Geschenke-Tradition hat zwei Wurzeln, erklärt er: "Auf der einen Seite haben Sie die christliche Überlieferung, die den Zeitpunkt des Weihnachtsfestes bestimmt", so der Professor für Neuere und Neuste Geschichte. Dies habe aber nichts mit der neuzeitlichen Schenktradition, wie wir sie kennen, zu tun. "Das ursprüngliche Geschenk ist ja die Geburt Jesu Christi."

Mit der Industrialisierung und der Ausbildung einer wohlhabenden bürgerlichen Gesellschaft im 19. Jahrhundert bekam das Schenken von materiellen Dingen einen größeren Stellenwert. Die Verfügbarkeit der Geschenke in der Konsumgesellschaft habe den Stein dann letztlich ins Rollen gebracht. „Konsum bekam eine Bedeutung in der Gliederung des Jahresablaufs“, so der Forscher. Und schließlich hätten sich Konsum und Anlass in der Mitte getroffen.

Seither beschenken sich die meisten Christen zum Beispiel zu Ostern und Weihnachten. „Man kann sogar eine kulturelle Sogwirkung dieser Tradition erkennen“, berichtet er. Denn selbst nicht-christliche Kulturkreise haben das Ritual inzwischen übernommen.

Unser Praktikant Henrik Willimsky hat noch ein paar weitere Geschenkeideen aus dem Internet zusammengetragen:

Thermobecher fürs Büro mit eigener Gravur

Angry Birds zum Kuscheln

iCarta Klopapierhalter mit iPod Station oder der iPod in der Krawatte

"Mein eigener Schnee" (Kunstschnee aus der Dose)

Das Gewehrbierglas

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