Karlsruhe Karlsruhe für ... Frauen

Aus weiblicher Sicht ist Karlsruhe eine der attraktivsten deutschen Städte. Das hat eine Studie ergeben. Aber was bietet die Fächerstadt für Frauen? ka-news-Mitarbeiterin Sandra Schneider hat sich auf die Suche gemacht.

Als Forschungshochburg in Sachen Naturwissenschaft und Technik scheint Karlsruhe eine Männerstadt zu sein. Die Statistik straft das Klischee allerdings Lügen. Laut Amt für Stadtentwicklung lebten 2010 rund 2.900 mehr Frauen als Männer in Karlsruhe. Einer Studie der Zeitschrift „Woman’s Health“ von 2011 zufolge nimmt Karlsruhe bei den aus weiblicher Sicht attraktivsten Städten in Deutschland eine Spitzenposition ein. Da stellt sich die Frage: Was hat die Fächerstadt den Damen zu bieten?

Sucht Frau im Internet nach „Yoga“ und „Karlsruhe“, findet sie eine große Zahl an Kursen in privaten Yoga-Studios und Sportvereinen. Möchte sie beim Training unter ihresgleichen bleiben, bieten sich Frauen-Fitness-Studios an, wie zum Beispiel „Inform“ in Bulach, „Curves“ in Karlsruhe-Mühlburg, Durlach und Ettlingen oder „Mrs. Sporty“ in der Weststadt.

 

 

Fische, Füße und Rollerderby

Wem Fitness-Studios und Yogamatten zu langweilig sind, der findet Spannung und Spiel beim Rollerderby. Die RocKArollers sind eine von landesweit fünf Mannschaften, die in dieser ursprünglich reinen Frauensportart gegeneinander antreten. Rasant und nicht zimperlich geht es zu, wenn die Rollergirls auf Rollschuhen ihre Runden drehen und dabei versuchen, die gegnerische Mannschaft daran zu hindern, Punkte zu machen. Ein strenges Regelwerk und eine Schutzausrüstung sollen schwere Verletzungen vermeiden.

Entspannung und Wellness nach dem schweißtreibenden Training findet die holde Damenwelt im Fish-Spa von Susanne Tress in der Amalienstraße. Knabberfische, die sogenannten roten Saugbarben, verschaffen strapazierten Füßen und Händen Erholung und Pflege, indem sie abgestorbene Hautschüppchen abknabbern. Das fördert die Durchblutung und lässt die Haut wieder weich werden, erklärt Tress die Behandlung durch ihre tierischen Helfer. Taucht Frau die sauberen Füße in das warme Wasser, machen sich die kleinen Tiere sofort über die losen Schüppchen her. Im ersten Moment kitzelt das ein wenig, weicht aber schnell einem sehr angenehmen Kribbeln. „Das muss man ausprobiert haben, um es beurteilen zu können“, ist Susanne Tress überzeugt.

Für noch mehr Wellness haben einige Karlsruher Bäder spezielle Badetage nur für Frauen im Angebot. Planschvergnügen ohne männliche Beobachtung gibt es mittwochs im Vierordtbad. Von 10 bis 23 Uhr heißt es dort „Männer verboten“. Gleiches gilt für die Sauna des Fächerbades. Dort können die Damen ebenfalls am Mittwoch von 9 bis 17 Uhr ungestört schwitzen.

Karlsruher Flirt-Faktor

Diejenigen, die sich nach so viel Wellness amüsieren möchten, können beim monatlichen „Lady Palace“ im Filmpalast am ZKM im Kollektiv in die Taschentücher schneuzen oder sich Inspiration für den nächsten Shoppingtrip in der Karlsruher City holen. Feier- und flirtwillige Frauen sind am Abend zum Beispiel bei der „Ladies Night“ im Jetset oder bei „Ladykracher XXL“ im Discoplex A5 in Karlsdorf richtig.

Schönheit und Karriereplanung

In Sachen Karriereplanung bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf der Wirtschaftsstiftung Südwest Frauen, die in der männlich dominierten Arbeitswelt hoch hinaus wollen, Hilfe und Beratung. Die Stelle unterstützt Frauen jeden Alters bei der Lebens- und Berufswegplanung, informiert über Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen und berät Existenzgründerinnen auf ihrem Weg in die berufliche Unabhängigkeit. Der Chefsessel ist so quasi schon bereitgestellt.

Dass nicht nur erfolgreiche, sondern auch schöne Frauen aus Karlsruhe kommen, haben „Miss Globe“ Stephanie Z. und „Miss Baden-Württemberg“ Viviane Stutz im vergangenen Jahr bewiesen. Sie wissen genau, wo es sich Karlsruherinnen richtig schön machen können. Wird es doch mal langweilig – Paris und London lägen ja von Karlsruhe gesehen direkt vor der Tür.

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