Wenn die wahlberechtigten Karlsruher im September ihre Stimmzettel ausfüllen, haben sie nicht nur eine Stimme, um damit einer Partei ihr Vertrauen auszusprechen. Mit ihrer Erst-Stimme können sie zudem einen der Spitzenkandidaten der Karlsruher Parteien mit einem Direktmandat für Karlsruhe-Stadt in den Bundestag wählen.

Krisengeschüttelte FDP auf dem letzten Platz

Derzeit würde dabei der SPD-Spitzenmann Parsa Marvi die meisten Kreuzchen bekommen: 32,53 Prozent der abstimmenden ka-news-Leser würden ihn wählen. Gleich darauf folgt Ingo Wellenreuther von der CDU, er heimste 20,76 Prozent der Stimmen ein.

Abgeschlagen rangiert Sylvia Kotting-Uhl von den Grünen mit 12,48 Prozent, dicht gefolgt von "anderen Kandidaten" (11,47 Prozent) und dem Piraten Martin Bartsch mit 11,28 Prozent der Stimmen. Karin Binder (Die Linke) kann sich über 9,18 Prozent der Karlsruher Wählerstimmen freuen, während Heinz Golombeck von der krisengeschüttelten FDP nur 2,3 Prozent der Kreuzchen für sich verbuchen kann.

Nutzer dille möchte beispielsweise Karin Binder wählen, weil seiner Ansicht nach "niemand von den anderen Abgeordneten aus Karlsruhe so oft aus Berlin nach Karlsruhe gekommen ist um sich mit den einfachen Leuten zu sprechen und ihre Anliegen wahrzunehmen."

Die aktuelle Umfrage zu den Bundestagskandidaten der Parteien ersetzt nicht die Sonntagsfrage zu den Parteien. Auch im Mai wird es wieder eine entsprechende Umfrage bei ka-news geben. Die Ergebnisse dieser Sonntagsfragen zu den Parteien von ka-news gibt es hier für Februar und für März und für April.

Die Reihenfolge der sechs Kandidaten ist dem Nachnahmen entsprechend alphabtisch geordnet. Die Umfrage ist nicht repräsentativ.

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