Karlsruhe ka-klickstarter: Nachwuchs-Reporter besuchen ka-news

Das verkürzte Gymnasium "G8" aus Schülersicht, Krimiserien im Realitätscheck und wie wird eigentlich ein 3-D-Film gedreht? Das sind nur einige der Artikelideen der zehn ka-klickstarter, die in Karlsruhe unterwegs sind. Jetzt besuchten die Nachwuchsjournalisten die ka-news-Redaktion.

Eine gesunde Portion Neugier ist Grundvoraussetzung, zumindest wenn man als Journalist erfolgreich sein will - und wenn es danach geht, haben die zehn ka-klickstartern eine glänzende Zukunft vor sich. Denn neugierig sind sie alle: Woher weiß ka-news welche Artikel die Leser wollen und wie oft sie dann angeklickt werden? Arbeiten die ka-news-Redakteure auch nachts? Was tut man, wenn man eine tolle Artikelidee hat, die Betroffenen aber nicht mit einem reden möchten? Was sollte man studieren, wenn man Journalist werden möchte?

"Man sollte immer beide Seiten hören"

Das waren nur einige der Fragen, die die jungen Reporter bei ihrem Besuch in der ka-news-Redaktion im Gepäck hatten. Seit rund zwei Monaten treffen sich die zehn jungen Reporter einmal in der Woche in ihrer Freizeit zu einem Workshop, um Themenideen zu entwickeln, zu recherchieren und zu schreiben. Zuvor hatten die 13- bis 18-Jährigen in mehreren Einführungsveranstaltungen erste Einblicke in das journalistische Handwerkszeug, Infos zum Presserecht und zur deutschen Medienlandschaft bekommen.

Inzwischen sind die ka-klickstarter schon voll in ihren Themen drin. Fast alle haben schon die richtigen Ansprechpartner gefunden und zum Teil auch schon erste Interviews geführt. "Die Kunst besteht nun darin, das gesammelte Material nutzerfreundlich aufzubereiten", so ka-news-Redaktionsleiter Felix Neubüser. Anders als bei einer gedruckten Zeitung könne bei einem Online-Medium wie ka-news direkt nachvollziehen, wie gut ein Artikel beim Nutzer ankommt. "Wir können auf den Klick genau sagen, wie oft ein Text abgerufen wird."

Nicht zu viel Wissen vorausetzen

Tipps, wie man ein Thema am besten aufbereitet gab es anschließend von ka-news-Volontär Moritz Damm: "Gerade bei konfliktträchtigen Themen ist es wichtig, dass man immer beide Seiten und im Idealfall eine weitere, neutrale Stimme zum Thema hört." Hilfreich sei außerdem, wenn man den Artikel vor dem Veröffentlichen noch mal von einem Kollegen gegenlesen lässt. "Irgendwann ist man selbst so im Thema drin, dass man aufpassen muss, beim Leser nicht zu viel Wissen vorauszusetzen."

Für die ka-klickstarter geht es nun in den Endspurt. Ende Juli sollen die ersten Artikel fertig sein, die dann, wahrscheinlich im August und September, bei ka-news veröffentlicht werden.

ka-klickstarter ist eine gemeinsame Aktion von ka-news und dem jubez, einer Einrichtung des Stadtjugendausschusses e.V. Karlsruhe, bei dem Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren sich unter fachkundiger Anleitung als Journalisten versuchen können und selbst Artikel schreiben dürfen. Gefördert wird das Projekt von der Jugendstiftung der Sparkasse.
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