Bei diesen Werbeaktionen würden gezielt junge Menschen von den Sektenmitgliedern angesprochen und bedrängt. „Scientology ist eine als Kirche getarnte Wirtschaftsorganisation, die mit äußerst grenzwertigen Methoden der psychischen Beeinflussung und systematischen Überwachung und Drangsalierung von Mitgliedern und Aussteigern ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen rücksichtslos verfolgt“, erklärt der JU-Kreisvorsitzende Andreas Reifsteck.

Aus diesem Grund dürfe auch bei den in Karlsruhe regelmäßig stattfindenden Straßenwerbeaktionen der Scientologen das Bewusstsein für die Gefährlichkeit dieser Organisation nicht verloren gehen.
Scientology verfolge in ihrer Kommunikationsarbeit eine Strategie der Verschleierung und Verharmlosung und versuche durch systematische Manipulation von der Gefährlichkeit der Sekte in der Öffentlichkeit abzulenken.

Reifsteck erinnert deshalb daran, dass Scientology eine Organisation von totalitärem Charakter sei, deren Ziele und innere Strukturen dem Grundgesetz widersprächen. Scientology versuche gezielt, die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen in Deutschland zu unterwandern, weswegen die Scientology-Organisation auch vom Verfassungsschutz beobachtet werde.


„Um besonders auch die jungen Karlsruher vor der großen Gefahr dieser Sekte zu warnen, wird die Junge Union auch zukünftig immer wieder Aufklärungskampagnen gegen Scientology und ihre Propaganda führen", so Reifsteck abschließend.