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Karlsruhe Nach Streit in Karlsruhe: Ditib legt Pläne für Moschee-Neubau auf Eis

Im August sorgte der geplante Bau einer Moschee für den Türkisch Islamischen Kulturvereins (Ditib) in Mühlburg für eine hitzige Diskussion in Karlsruhe. Vor allem die Karlsruher CDU kritisierte, die Stadtverwaltung habe hierbei Geheimverhandlungen betrieben. Jetzt hat die islamische Gemeinde das Neubau-Projekt aufgegeben.

Seit rund zwei Jahren sucht die Ditib-Gemeinde in Karlsruhe einen Baugrund für eine neue und vor allem größere Moschee in Karlsruhe. Ein städtisches Grundstück nahe des Mühlburger Bahnhofs rückte in die engere Wahl - zum Missfallen der Karlsruher CDU und dem Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther.

Ist der Moschee-Neubau passé?

Die Christdemokraten warfen der Stadt vor, die Stadträte über die Verhandlungen für eine "Großmoschee mit vier Minaretten" nicht ausreichend informiert zu haben. Von Oberbürgermeister Frank Mentrup und anderen Stadträten hagelte es daraufhin scharfe Kritik.

Wie der SWR nun berichtet, hat die Ditib-Gemeinde ihre Pläne für einen Neubau im Karlsruher Westen aufgegeben. Vor allem die CDU als auch die Grünen hätten sich gegen den Moscheebau ausgesprochen, so der Südwestrundfunk. Ditib habe aufgrund mangelnder Unterstützung im Gemeinderat einen Schlussstrich gezogen.

Und wie geht es jetzt weiter? Ditib hatte bereits im Oktober angekündigt, auch dann an den Plänen festhalten zu wollen, sollte ein Neubau in Mühlburg nicht möglich sein. In diesem Fall plant die Gemeinde nach eigener Aussage, auf dem bisherigen Gelände in der Oststadt das Gebäude auszubauen. Dies sei ohne Zustimmung vonseiten der Karlsruher Politik möglich. Wie genau der Neubau aussehen könnte, ist bislang noch nicht klar. Fest steht, dass das neue Gebetshaus Platz für 500 bis 600 bieten soll. Muezzin-Rufe sind nach Aussage der Stadt aber nicht geplant.


(Oberbürgermeister Frank Mentrup reagierte im August mit scharfer Kritik auf die Äußerungen von Ingo Wellenreuther und der Karlsruher CDU)

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Kommentare (213)
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  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    08.11.2016 20:00 Uhr
    Einfach
    ignorieren.
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  •   Karlsruher1986
    (432 Beiträge)

    08.11.2016 18:11 Uhr
    Gott sei Dank!
    .
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  •   till
    (930 Beiträge)

    08.11.2016 18:24 Uhr
    Oh....
    ein Gotteskrieger.
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  •   Darth_Vader
    (779 Beiträge)

    08.11.2016 23:28 Uhr
    Sind sie so eine Art Vorklatscher?
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   art5gg
    (537 Beiträge)

    12.11.2016 23:11 Uhr
    Auch mental eingeschränkte...
    ...dürfen nicht beleidigt werden!
    Aber, Aber! Fingerzeig!
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  •   altstadtring
    (293 Beiträge)

    08.11.2016 17:31 Uhr
    DITIB
    Nur zur Klarstellung: Die allerwenigsten Karlsruher haben etwas gegen Moscheen. Wir haben große Religionsgebäude für bestimmt ein halbes Dutzend christlicher Konfessionen und eine Synagoge. Kein Thena, natürlich sollen auch die Moslems, die Hindus, die Buddhisten usw. würdige Gebetsstätten haben. Gerne auch repräsentativ und groß und in zentraler Lage.

    Aber gegen eine davor herumwehende Propagandafahne eines Unrechtsstaats, dagegen haben die meisten Menschen etwas. Verständlicherweise.

    (Übrigens auch die meisten Deutschen, deren Vorfahren in der Türkei lebten. Jedenfalls in meinem Umfeld. Fänden sie die Türkei toll, so lebten sie dort und nicht hier.)
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  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    08.11.2016 17:20 Uhr
    Darauf
    machen wir doch gleich mal ein Bier auf. grinsen
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  •   fuzzynervzwerg
    (1148 Beiträge)

    08.11.2016 17:42 Uhr
    Bist du so naiv oder tust du nur so?
    Die haben bestenfalls aus ihren Kommunikationsfehlern gelernt.

    Wenn man weiß, dass es Probleme gibt, macht man das halt das nächste mal erst wasserdicht und kommuniziert es dann.
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  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    08.11.2016 17:45 Uhr
    Mir gehts
    vordrimglich um den Standort Mühlburg und der scheint draussen zu sein.
    Und ob die das wasserdicht hinkriegen, das bezweifle ich.
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  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    08.11.2016 17:53 Uhr
    Und das Wichtigste ist,
    dass sie ordentlich den Gegenwind spüren. Und nach dieser Diskussion jetzt wird man ganz ganz genau hinschauen.
    Und im Hinblick auf die Entwicklungen in der Türkei ohnehin.
    Die können nichts wasserdicht planen ohne die Stadt miteinzubeziehen. Und da gibts dann genug Leute die plaudern.
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