Pfinztal "Gemeinsam und harmonisch wirken": Pfinztaler Integrationsverein startet "Dialog Café"

Mit viel Elan startet der "Verein für Integration und Freundschaft Pfinztal" in das Jahr 2014: Mit seinen Veranstaltungen will er zum besseren Verständnis zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Glaubensrichtungen beitragen. Los geht es mit dem sogenannten "Dialog Café" am 16. Februar.

Der 2009 gegründete Verein zählt mittlerweile 44 Mitglieder, meist jüngere Menschen mit türkischer, polnischer, kroatischer und deutscher Abstammung. Neu gewählt wurde das 14-köpfige Organisationsteam des Vereins: Die 21-jährige Muslimin Elanur Sarikan-Tik aus Berghausen ist seit diesem Jahr neue Vorsitzende. Ihre Stellvertreter sind Frank Hörter und Fikret Sarikan aus Söllingen.

Die Vereinigung stünde nicht nur in Pfinztal ansässigen Bürgern deutscher und türkischer Herkunft offen, sondern allen ausländischen Mitbürgern, so der Verein in einer Pressemitteilung. Religiöse oder ethnische Einschränkungen gebe es nicht: "Wir werden beweisen, dass Deutsche mit und ohne Migrationshintergrund in den verschiedensten Aufgabenbereichen gemeinsam und harmonisch wirken können", betont Sarikan-Tik. Weiter sagt sie: "Unsere gemeinsame Heimat heißt Europa, Deutschland, Baden-Württemberg und Pfinztal."

"Wir stehen gemeinsam ein für das deutsche Grundgesetz, für die Menschenrechte und für eine Gesellschaft der Freiheit, Solidarität, Leistungsbereitschaft und Verantwortung", erläutert Frank Hörter weiter. Das "Dialog Café" findet am 16. Februar, von 14 bis 16 Uhr, im Bürgerhaus in Pfinztal-Söllingen statt.
 

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