Die Initiative hat KIT-Präsident Professor Horst Hippler vor Beginn der ent­schei­denden Sitzung des KIT-Gründungssenats rund 450 Unter­schriften gegen ein Forschen zu militärischen Zwecken übergeben. Die Unter­zeichner fordern die Aufnahme der Klausel in die Grund­satzung der Universität Karlsruhe als Teil des neu gebil­deten Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

Die Initiative beruft sich in ihrem Drängen auf das Beispiel der Universität Tübingen, wo die freiwillige Selbstverpflichtung mit Zustimmung der Landesregierung rechtskräftig geworden sei. Die Ablehnung der Zivilklausel durch den Gründungsenat führen die Friedensaktivisten auf ein autoritäres Klima am KIT zurück.

Da zu den Unterzeichnern der Forderung nach der Zivilklausel auch die Spitzenkandidaten von SPD und Grünen für die baden-württembergische Landtagswahl, Nils Schmid und Winfried Kretschmann, sowie die Spitzenkandidaten der Linkspartei gehören, verbindet die Initiative mit einem möglichen Regierungswechsel am 27. März die Hoffnung, die Zivilklausel doch noch umsetzen zu können.