"Nachdem seit 2020 eine Erhöhung vermieden werden und vorhandene Überschüsse aus Vorjahren zum Ausgleich genutzt werden konnten, ist das in der aktuellen Wirtschaftslage für die Zukunft nicht mehr möglich", heißt es dazu aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes Karlsruhe.

Als Gründe für die Gebührenerhöhung wurden Preissteigerungen in den verschiedenen Geschäftsbereichen, die Inflation sowie besonders die bevorstehende CO2-Abgabe auf Müllverbrennung genannt. Kennwerte wie Abfallmenge, Gefäßzahlen und Leerungen haben ebenfalls Auswirkungen auf die Kosten.

"Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit Biotonne entstehen künftig jährliche Mehrkosten in Höhe von rund 27 Euro. Monatlich entspricht das knapp 57 Cent pro Person. Der Anstieg der Gebühren liegt mit rund 9,5 Prozent auf dem Niveau der erwarteten Inflation im Jahr 2023. Da die Gebühren im Jahr 2024 unverändert bleiben, liegt die prozentuale jährliche Steigerung mit knapp 4,7 Prozent unter der erwarteten Inflation", so das Landratsamt weiter.