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Karlsruhe Für Ikea wird Durlacher Allee zur Baustelle: Autos und Bahnen müssen Umleitung fahren

Ab Ende Oktober geht es rund auf der Durlacher Allee, denn dann werden die dortigen Straßen und Schienen baulich auf den Neubau der Ikea-Filiale vorbereitet. Vor den eigentlichen Umbauarbeiten geht es am kommenden Wochenende, 26. und 27. Oktober, um die Verkehrssicherung, gefolgt von weiteren Vorarbeiten. Das heißt für Auto- und Bahnfahrer wieder: Stark sein, denn auf sie kommen einige Verkehrseinschränkungen zu.

Für die erste Bauphase wird die Durlacher Allee stadtauswärts an der Haltestelle Weinweg auf einen Fahrstreifen verengt. Die Gleisüberfahrt wird gesperrt, sodass das Ein- und Abbiegen in und aus dem Weinweg an dieser Stelle nicht mehr möglich ist.

Durlacher Allee/Ikea-Baustelle
Bis zum 10. November müssen Autofahrer auf der Durlacher Allee ein bisschen anders fahren. | Bild: Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe

Die gute Nachricht: "Stadteinwärts gibt es nur temporäre Einschränkungen für den Verkehr, die mit der Einrichtung einer neuen Fußgängerquerung über die Durlacher Allee zusammenhängen", erklärt die Stadt Karlsruhe in einer Pressemeldung. Vom Weinweg aus können Autofahrer auf die Durlacher Allee stadteinwärts einbiegen, nicht jedoch in Richtung Autobahn.

Durlacher Allee/Ikea-Baustelle
Ab dem 27. Oktober 2019 wird der Verkehr auf der Durlacher Allee umgeleitet. | Bild: Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe

Am Weinweg entsteht eine provisorische Haltestelle

Die Einschränkungen entstehen laut Stadt vor allem durch den Bau einer provisorischen Ersatzhaltestelle östlich der bestehenden Haltestelle Weinweg, die für die gesamte Bauzeit benötigt werde. "Zunächst wird nur der Bahnsteig auf der Südseite der Durlacher Allee an neuer Stelle gebaut", heißt es weiter.

Diesen erreicht man von beiden Seiten der Durlacher Allee über den neuen Überweg. Die Querung ist mit einer Ampel gesichert. Der alte Überweg über die südliche Durlacher Allee an der vorhandenen Haltestelle Weinweg könne ab dann nicht mehr genutzt werden.

Symbolbilder Bahn in Karlsruhe
Bild: Thomas Riedel

Die Ersatzhaltestelle selbst soll dann am Montag, 4. November, in Betrieb gehen. Zeitgleich werde der südliche Bahnsteig der bisherigen Haltestelle abgebaut. "Fahrgäste, die in Richtung Durlach unterwegs sind, können ab dann nur noch am provisorischen Bahnsteig in die Tram- und Stadtbahnen einsteigen", so die Stadtverwaltung. "Der Bahnsteig der bisherigen Haltestelle, der auf der Nordseite der Durlacher Allee in Fahrtrichtung stadteinwärts liegt, bleibt zunächst bestehen und kann wie gewohnt genutzt werden."

Am 11. November sollen die Bauarbeiten starten

Sobald die Umleitungen einmal stehen, soll der Verkehr nach Angabe der Stadt auf der Durlacher Allee aber wieder reibungslos fließen: "Die Baustelle wurde so getaktet, dass es zur einkaufsstarken Vorweihnachtszeit eine leistungsfähige Verkehrsführung gibt."

Ziel sei es, ab 11. November mit dem Bau der Straßenverbreiterung unter Freigabe aller Fahrbeziehungen zu beginnen. Die Baumaßnahmen auf der Durlacher Allee und im angrenzenden Weinweg sollen dann bis zur Eröffnung des Einrichtungshauses im Sommer 2020 andauern. 

Mehr zum Thema
Ikea-Ansiedlung in Karlsruhe: Karlsruhe erhält einen Ikea: 2020 soll der Neubau am Weinweg eröffnet werden. Alle Infos rund um die Planung, Bau und Eröffnung von Ikea in Karlsruhe haben wir hier in unserem Dossier für Sie zusammengestellt.

Haben Sie Fragen und Anregungen zum neuen Ikea in Karlsruhe? Im IKEA-Bürgerforum können die Karlsruher online Fragen an Ikea stellen und über die Ikea-Ansiedlung diskutieren. Das Bürgerforum ist ein gemeinsames Projekt von Ikea und ka-news.

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Kommentare (22)
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  •   barheine
    (167 Beiträge)

    28.10.2019 07:28 Uhr
    Wird die Stadt denn für all den finanziellen Aufwand wenigstens ein paar Euro an Steuereinnahmen von Ikea erwarten dürfen? Oder fließt das alles weltweit in irgendwelche Steuerparadiese?
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  •   andip
    (9880 Beiträge)

    28.10.2019 08:35 Uhr
    Wird sie
    Vor der Gewerbesteuer kann sich IKEA nicht drücken, auch wenn der Firmensitz ein Briefkasten in der Südsee ist.
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  •   Toleranz
    (224 Beiträge)

    26.10.2019 10:10 Uhr
    .... mehr inhabergeführten Einzel handel bitte
    den Ikea braucht keiner. Das KA Sortiment ist doch ohnehin schon so internationalisiert,standartisiert (dt. langweilig) da keine Fahrt mehr nach KA lohnt. Und überall events der Stadt zieht langsam auch nicht mehr.
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  •   lenzmond
    (11 Beiträge)

    27.10.2019 05:03 Uhr
    Zeitwandel
    Die Zeiten der kleinen spezialisiert Geschäfte sind vorbei, ob dies nun schlecht oder gut ist, muss sich jeder selbst fragen. Heute steht vor allem, das Einkaufserlebnis im Vordergrund.
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  •   Denkfehler
    (111 Beiträge)

    27.10.2019 11:59 Uhr
    Das passende Job-Angebot...
    zum sog. Einkaufserlebnis gibt es ja schon: Einkaufserlebnis-Manager
    Schön an diesem "Einkauferlebnis" ist ja, dass den Leuten vorgegaukelt wird, sie würden das, was ihnen angeboten wird, auch tatsächlich brauchen. Nur so kann der Konsumwahn funktionieren und das überlebensnotwendige "Wirtschaftswachstum" gehalten werden.
    Ein großer Teil der Bevölkerung lebt ja nach dem Motto
    "Kaufe Dinge, die Du nicht brauchst, von Geld, das Du nicht hast, um Leuten zu imponieren, die Du nicht magst."
    Die Wohnungen, Straßenränder und Mülldeponien sind voll von solchen Dingen - jedes Jahr mehr, angeschafft wegen dem tollen "Einkaufserlebnis", nicht weil man es unbedingt braucht.
    IKEA ist ja bestens geeignet, 80 qm Wohnungsfläche zu 30 qm Nutzfläche schrumpfen zu lassen. 50 qm werden benötigt um das Einkaufserlebnis-Ergebnis unter zu bringen zwinkern Quasi selbst gemachter Wohnraummangel....
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  •   lenzmond
    (11 Beiträge)

    27.10.2019 12:12 Uhr
    Es wird niemand gezwungen
    bei Ikea einzukaufen. Und mal im Ernst, ich möchte nicht wissen, wo wir stehen würden, wenn jeder nur das kaufen würde, dass er zum Leben braucht. Mittelalter.....
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  •   Denkfehler
    (111 Beiträge)

    27.10.2019 18:05 Uhr
    Eigentlich ....
    ... antworte ich auf solche Beiträge, die wenig intellektuelle Tiefe haben, ja grds. nicht, aber:
    Ich vermute, Sie glauben, dass der Mensch heute noch auf dem Baum sitzen würde, hätte man ihn nicht mit umweltzerstörenden, billigen und ungezügelten Massenkonsum da runter gelockt.
    Außerdem ist das System heute so mittelalterlich wie eben zu dieser Zeit:
    Statt den Fürsten/der Kirche, die ihre Untertanen bis aufs Blut ausgequetscht haben, macht das heute die Konsumgesellschaft selbst: man arbeitet sich krumm und bucklig, um den Konsumzwang mitmachen zu können. Wenn man nicht mehr "jedes Jahr" den neuesten SUV, Smartfon, Super-HD-TV, Küchengeräte, Möbel, E-Scooter, Kreuzfahrt, Flugreise, etc. haben muss und gezielt auf "ständig irgendwas kaufen müssen, nur weil es angeboten wird" verzichtet, lebt es sich auch mit den "alten" Sachen der Vorgeneration(en) sehr gut - und man hat mehr Geld auf der Tasche , oder mehr Freizeit.
    Wenn das dann Mittelalter ist, lebe ich gerne im Mittelalter.
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  •   lenzmond
    (11 Beiträge)

    27.10.2019 18:24 Uhr
    weniger intellektuelle...
    Und ich halte mich an meine Prinzipien, dass ich nicht mit Menschen diskutiere, dir im Ersten Satz gleich persönlich werden.
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  •   mueck
    (11045 Beiträge)

    27.10.2019 13:20 Uhr
    !
    Unsere Umwelt stünde dann besser da ... Und damit auch unsere Lebensgrundlage ...
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  •   stoersender
    (1330 Beiträge)

    27.10.2019 13:22 Uhr
    Zurück in die Steinzeit
    Viel Spaß.
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