Wie die Stadt in einer Pressemitteilung erklärt könnten sich bei einer Niedrigwassersituation oder auch nach Starkregenereignissen bei Gewässern die ansonsten eine gute Wasserqualität, hätten spürbar verschlechtern und zu einem erhöhten Auftreten von Krankheitserregern führen.

Totholz wurde und Baumstämme dienen am Ufer auch als Laichplätze.
Totholz wurde und Baumstämme dienen am Ufer auch als Laichplätze. | Bild: Tim Carmele / TMC-Fotografie

"Die Alb ist kein Badegewässer und sollte derzeit gemieden werden. Den Bürgern wird daher geraten, derzeit nicht in die Alb zu gehen und auch Hunde vom Wasser fernzuhalten. Dies ist auch mit Blick auf die in der Alb lebenden Kleinlebewesen, Fische und Pflanzen geboten, deren Lebensraum nicht zusätzlich durch menschliche Störungen gestresst werden soll. Die Alb ist nicht als offizielles Badegewässer ausgewiesen", heißt es aus dem Rathaus.

Außerdem können Aussagen über die Wasserqualität der Gewässer in Karlsruhe nur gemacht werden, wenn diese regelmäßig vom Gesundheitsamt kontrolliert werden. Dies treffe in der Stadt Karlsruhe nur auf den See in Grötzingen zu. Aktuell seien dem Gesundheitsamt keine Erkrankungsfälle im Zusammenhang mit einem Bad in der Alb bekannt.