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Karlsruhe Großer Umzug und Folkloria: Endspurt bei Karlsruher Heimattagen

Die Heimattage Baden-Württemberg haben 2017 für viele Veranstaltungen in der Fächerstadt gesorgt, querbeet von "Heimat im Wandel, Heimat im Netz und Heimat des Fahrraderfinders" wie es Karlsruhers Oberbürgermeister Frank Mentrup zusammenfasst. Im September biegt das Programm nun auf die Zielgeraden ein.

Stadtgespräche, eine Geburtstagsfeier mit einem Riesen-Fahrrad für Karl Drais, Ausstellungen in verschiedenen Museen, eine Oldtimer-Parade: Die Liste der Veranstaltungen im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg 2017 in Karlsruhe würde sich noch weiter fortsetzen lassen. Bevor am 10. September die Heimattage-Fahne an den nächsten Ausrichter Waldkirch weitergegeben wird, haben die Veranstalter in der Fächerstadt noch einen "finalen Höhepunkt" geplant. Wie genau der aussehen soll, darüber haben am Dienstag die Verantwortlichen im Rahmen eines Pressegesprächs informiert. 

Umzug quer durch die Fächerstadt 

So sollen die Heimattage ihren krönenden Abschluss mit den Landesfesttagen finden. Teil hiervon ist unter anderem der Landesfestumzug am Sonntag, 10. September, bei dem 90 Gruppen durch die Innenstadt ziehen werden. "Fahnenschwenker, Musik- und Trachtengruppen, Oldtimer, historische Räder, aber auch ein autonomes Auto" verspricht Martin Wacker, Geschäftsführer der veranstaltenden Karlsruher Event GmbH (KEG). 

Die Strecke führt vom Schloss über das Bundesverfassungsgericht zur Herrenstraße und in die Erbprinzenstraße. Vorbei am Friedrichsplatz geht es dann in die Karl-Friedrich-Straße zum Marktplatz - "der ja seit geraumer Zeit wieder frei von Baustellen ist", betont Wacker - durch die Kaiserstraße in Richtung Kronenplatz. Dort endet dann der Umzug. Vor dem Schloss, am Friedrichsplatz und auf dem Marktplatz kommentieren Sprecher für die Zuschauer die Hintergründe der Gruppen.

Am gleichen Wochenende wird zudem die Heimatmedaille Baden-Württemberg verliehen. Zwei Personen mit direktem Bezug zu Karlsruhe sollen unter den Preisträgern sein, verrät Nicolette Kressl, Regierungspräsidentin des Regierungspräsidiums in Karlsruhe. Teil der Landesfesttage sind zudem das farbenprächtige Folklore-Festival und eine Foodtruck-Convention rund um das Karl-Friedrich-Denkmal.

"Wagnis hat sich gelohnt" 

"Es war ein Wagnis, die Heimattage in einer jungen Großstadt wie Karlsruhe auszurichten", meint Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup beim Pressetermin am Dienstag. Aber es habe sich gelohnt: Man habe das Thema 'Heimat' verankert und auch in der Gesellschaft zur Diskussion gestellt.

Auch Martin Wacker, Leiter des Organisationsteams, ist zufrieden: "Der bisherige Verlauf der Heimattage Baden-Württemberg 2016 hier in Karlsruhe war hervorragend. Bereits jetzt zog es rund 500.000 Menschen zu den bisherigen Programmpunkten." Mit den Landesfesttagen wolle man die Heimattage mit einer "hochkarätigen Veranstaltung" zu einem würdigen Ende bringen.

Mehr zum Thema
Heimattage in Karlsruhe: Der Sommer 2017 steht ganz im Zeichen der Heimattage. Zum ersten Mal finden die Heimattage Baden-Württemberg in einer Großstadt statt. Die beiden Landesveranstaltungen "Baden-Württemberg-Tag" und "Landesfesttage" mit Landesfestumzug bilden das traditionelle Grundgerüst der Heimattage. Zahlreiche weitere Veranstaltungen werden das Thema "Heimat" beleuchten.
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